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Kitzrettungs-Aktionen in Wilsum Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Sonntag, den 23. Mai 2021 um 15:42 Uhr

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Rehkitzrettung

In der vergangenen Woche war es soweit, die ersten Landwirte hatten sich dazu entschieden, den 1.Grünlandschnitt anzusetzen und informierten die Wilsumer Jäger darüber.

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Drohne

Die zu mähenden Flächen wurden von Nico Brünger aus Wilsum mit einer Drohne, die auch mit einer Wärmebildkamera ausgestattet war, auf einer Höhe von 20 Metern überflogen. Außerdem waren bei jeder Aktion auch mehrere Jäger mit ihren Hunden dabei, um die Felder abzusuchen. Es konnten so mehrere Wildtiere gefunden und an einen sichereren Platz gebracht werden.

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Drohnenbild

Durch die gute Zusammenarbeit der Landwirte mit der Jagdgemeinschaft Wilsum konnten so Rehkitze, Hasen und Gelege von Brachvögeln vor dem Mähtod bewahrt werden.

Bild und Text: Jutta Weersmann

Brachvogel

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. Mai 2021 um 16:12 Uhr
 
Gemeinsam gegen den Mähtod Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 30. April 2021 um 11:08 Uhr

Grafschafter Landwirte und Jäger: Gemeinsam gegen den Mähtod

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Freuen sich über die gemeinsame Anschaffung einer Wärmebild-Drohne zur Wildtierrettung (von links): Hegeringleiter Jan Hindrik Wassink mit Hund „Eika“, Drohnenpilot Jahn Olthuis, Naturschutzbeauftragte Linda Molendyk, Friedhelm Lefers von der Grafschafter Volksbank und Herbert Raben von der Jagdgenossenschaft Grasdorf. Foto: Brink

Mitten in der Brut- und Setzzeit, wenn viele Wildtiere in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs aufziehen, steht alljährlich die Frühmad an und gefährdet die Jungtiere. „Der natürliche Schutzreflex, Ducken und Tarnen‘ schützt die Jungtiere zwar vor dem Fuchs, nicht aber vor dem Mäher“, verdeutlicht Anna Brink vom Landwirtschaftlichen Kreisverein Grafschaft Bentheim in Neuenhaus. Um den Mähtod bestmöglich zu verhindern, arbeiten Jäger und Landwirte Hand in Hand und haben gemeinsam eine Wärmebild-Drohne angeschafft.

Die Bingo-Umweltstiftung und Grafschafter Volksbank in Neuenhaus unterstützen das Projekt, wie Geschäftsstellenleiter Friedhelm Lefers berichtet: „Wir haben uns gerne daran beteiligt. Der nachhaltige Schutz der Jungtiere und die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Landwirten und Jägern hat uns sofort begeistert.“

Fliegender Helfer

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Kaum sichtbar schmiegt sich das Rehkitz ins Gras. Foto: Wassink

Herbert Raben, Vertreter der Jagdgenossenschaft Grasdorf, erklärt, dass Jäger und Bewirtschafter sich in den vergangenen Jahren viel haben einfallen lassen, um den Mähtod zu vermeiden. Da Rehkitze in den ersten Lebenstagen noch keinen Eigengeruch haben, sei es schwer die Jungtiere mit den gut ausgebildeten Jagdhunden aufzuspüren. So habe seine Jagdgenossenschaft schon vor vier Jahren die Anschaffung von akustischen Wildrettern finanziert. „Diese werden an das Mähgerät angebracht und geben während der Mahd unangenehme Piepgeräusche von sich, um die Wildtiere aufzuschrecken“, erklärt Raben. Beunruhigung der Mähflächen durch Feuermelder, Hunde oder Flatterbändern seien schon eine große Hilfe. „Doch in den ersten Lebenswochen flüchten die Rehkitze nicht, sondern verfallen in eine Schockstarre, deshalb ist die Drohne eine super Errungenschaft“, stellt Raben fest.

Kleines Zeitfenster

„Wir sehen dieses Frühjahr als Testphase an, damit wir wissen, wie es organisatorisch abläuft, wie viele Helfer wir benötigen und wie die ganze Technik funktioniert. Im nächsten Jahr wird uns das hoffentlich in die Karten spielen“, erklärt Jahn Olthuis, der selber Jäger und bald auch Drohnenpilot ist. „Ein guter Startschuss, auf den wir auf jeden Fall aufbauen müssen“ betont der Hegeringleiter Jan Hindrik Wassink. Er weist darauf hin, dass das Zeitfenster für den Einsatz der Drohne sehr klein ist, da alle Landwirte etwa zur selben Zeit mit der wetterabhängigen Mahd beginnen. „Um alle Flächen vor der Mahd zu überfliegen reicht eine Drohne nicht aus“, ist sich auch die Naturschutzbeauftragte Linda Molendyk sicher. Sie fügt hinzu, dass es dafür vor allem genügend Leute braucht, die Zeit und Lust haben sich bei der Suche nach Jungtieren zu beteiligen.

Entscheidender Tageszeitpunkt

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Auch Gelege von Bodenbrütern können mit der Drohne aufgespürt werden. Foto: privat

„Die Kamera zeigt mir auf dem Bildschirm die verschiedenen Temperaturunterschiede der Flächen an. Dabei sind wir ziemlich zeitabhängig, da auch der Boden und verschiedene Objekte Wärme speichern können“ berichtet Jahn Olthuis. „Am besten geht das früh morgens oder einen Abend zuvor, wenn der Boden noch kühl ist“, weiß der angehende Drohnenpilot. Sobald wie möglich will er einen entsprechenden Führerschein zum Fliegen der Drohne machen. Hegeringleiter Wassink wünscht sich, dass sich vier bis fünf Drohnenpiloten ausbilden lassen, damit sie sich die Einsätze im Frühjahr aufteilen können. „Außerdem möchte der Hegering in Funktechnik und die Jagdgenossen in zusätzliche Akkus investieren, um die Rettungen noch effizienter zu gestalten“, so Wassink. „Es ist ein guter Anfang und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, sind sich alle Beteiligten sicher.

Text: Anna Brink

 

 
Informationen der Kreisjägerschaft Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Samstag, den 10. April 2021 um 11:25 Uhr

Jägerschaft Grafschaft Bentheim e.V.

Geschäftsstelle der Jägerschaft Grafschaft Bentheim e.V.

 Amselstr. 6, 48527 Nordhorn

Nordhorn, April 2021

 

Sehr verehrte Mitglieder der Jägerschaft im Landkreis Grafschaft Bentheim,

liebe Freunde,

auch für die Jägerschaft im Landkreis Grafschaft Bentheim ist die aufgrund der Pandemie entstandene Ausnahmesituation eine massive Belastung. Uns fehlen unsere persönlichen Treffen und der gemeinsame Austausch für die Besprechung und Klärung anstehender Aufgaben.

Dass unsere Mitgliederversammlung nicht stattfinden konnte und das Abhalten einer Mitgliederversammlung nicht absehbar ist, bedauern wir als Vorstand sehr. Dies insbesondere, da wir über das Erreichen des Zieles „Raumschießanlage“ gerne ausführlich berichtet hätten.

Bei der Inbetriebnahme der Raumschießanlage hatten wir zahlreiche „Kinderkrankheiten“ zu bearbeiten. Nachdem der Betrieb mittlerweile aber aufgenommen ist, hat sich der Vorstand über die sich aus dem Betrieb ergebende Kostenkalkulation einen Überblick verschaffen können. Dieser Überblick war erforderlich, um ermitteln zu können, wie den Mitgliedern der Jägerschaft des Landkreises Grafschaft Bentheim, welche den Bau der Anlage mit einer Sonderzahlung gefördert haben, entsprechende Vergünstigungen zukommen können. Hierbei kam es dem Vorstand insbesondere darauf an, für Sie und Euch als Mitglieder exklusive Angebote vorhalten zu können.

Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist einen Exklusivabend zu deutlich vergünstigten Konditionen anbieten zu können.

Zukünftig können Mitglieder der Jägerschaft die Anlage jeden Mittwoch zwischen 18:00 bis 21:00 Uhr zu einem vergünstigten Preis nutzen.

Der erste Durchgang (5 Schuss, wahlweise 100 m-Bahn oder Schießkino) wird mit 10 Euro, jeder Folgedurchgang (5 Schuss, wahlweise 100 m-Bahn oder Schießkino) mit 6 Euro berechnet.

Auf der 100 m Bahn kann hierbei eigene Munition genutzt werden, die Munition für das Schießkino muss in der Anlage erworben werden, wird jedoch zum Selbstkostenpreis weitergegeben (Dies ist der betrieblichen Auflage der Nutzung bleifreier und schadstoffarmer Munition geschuldet).

Für die Erstellung eines Schießnachweises inklusive Schießnachweisheft wird eine Gebühr von 10 Euro erhoben.

Um Wartezeiten zu vermeiden und sicherzustellen, dass für das Schießkino die erforderliche Munition/Kaliber zur Verfügung steht, raten wir dringend an, sich vorab bei Jan Boers unter der Tel.-Nr. 0152 29220894 anzumelden. Jan Boers hat sich bereit erklärt, dass jagdliche Schießen auf der Raumschießanlage zu leiten und zu organisieren.

Neben der Errichtung eines exklusiven Jägerabends auf der Raumschießanlage der Jägerschaft im Landkreis Grafschaft Bentheim haben wir weiterhin für die Hegeringe entsprechende Schießzeiten eingeplant. Für die Hegeringe steht die Anlage an Samstagen zwischen 15:30 und 18:00 Uhr zur Verfügung, sodass Mitgliedern der Hegeringe auch über diese zusätzlichen vergünstigten Nutzungsmöglichkeiten geboten werden. Einzelheiten werden die Hegeringleiter nach Absprache der Schießtermine regeln.

Auf die Corona-Hygieneregelungen, die in der RSA ausgehängt sind, weisen wir ausdrücklich hin.

Natürlich können alle Mitglieder auch Zeiten außerhalb der exklusiven Mitgliedertermine buchen, aus steuerrechtlichen und buchhalterischen Gründen gilt dann jedoch die allgemeine Nutzungsgebühr. Anmeldungen müssen dann auch über die Raumschießanlage erfolgen und nicht über Jan Boers.

Wir möchten uns bei unseren Mitgliedern ausdrücklich für die Geduld in der Anlaufphase unserer und ihrer Raumschießanlage bedanken. Uns ist bewusst, dass gerade in der Anlaufphase Kinderkrankheiten vorhanden waren und gegebenenfalls noch sind. Wir sind jedoch weiterhin bemüht, diese in Ihrem Interesse zu beseitigen.

Neben der Information zur Raumschließanlage gibt es weitere Umstände, über die wir Sie und Euch gerne unterrichten würden. Hier jedoch alle aufzunehmen würde den Rahmen dieses Informationsschreibens sprengen.

Kurz möchten wir nur auf die geänderten Jagdzeiten hinweisen. Hier insbesondere auf den Rehwildabschuss und, dass zahlreiche Reviere beschlossen haben, bei der bisher geltenden Regelung, Bockzeit ab dem 1. Mai zu bleiben. Dies wird insbesondere damit begründet, dass die Verwertung des Wildbretts ab dem 1. April noch nicht gesichert sei, die Gehörne gegebenenfalls nicht ausgebildet sind und es nicht dem Verständnis von Hege und Pflege sowie einer waidgerechten Jagd entspricht.

Weitere Informationen versuchen wir zeitnah an die Hegeringleiter weiterzugeben, die Sie und Euch unterrichten und Rückfragen beantworten können.

Sollte die „Corona Zeit“ zu bisher nicht bekannten Rückfragen, Anregungen oder Kritik führen, sind wir für entsprechende Information, gerne per E-Mail, dankbar, damit wir uns auch insoweit um Ihre und Eure Interessen kümmern können.

In der Hoffnung, Sie und Euch bald persönlich wieder treffen zu können, verbleibe ich

mit Waidmannsheil
Thomas Heils
für den Vorstand Jägerschaft Grafschaft Bentheim e.V.

 
Arbeitseinsatz im Tinholter Moorverlandungsgebiet Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Sonntag, den 04. April 2021 um 16:38 Uhr

Tinholter Jäger aktiv im Einsatz für die Natur

 

Im Bereich Tinholt waren Mitglieder des Hegering VII tätig. Hier rückte man unerwünschtem “Wildwuchs” unter großem körperlichem Einsatz zu Leibe.

Der Arbeitseinsatz erfolgte im “Tinholter Moorverlandungsgebiet”.

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Man setzte sich für die Entwicklung des Gagelstrauches, einem typischen Moorstrauch, auch als “Possenbusch” bekannt, ein.

Blätter und Äste des Gagels wurden früher wegen ihres starken Geruchs gegen Ungeziefer verwendet. Auch galten die Blätter als Heilmittel und dienten nebenbei anstelle von Hopfen als Bierwürze. Die Knospen benutzte man zum Gelbfärben und die Rinde als Gerbmittel.

Wacholderbestand, Gagelstrauch und Zwergstrauchheide sind typische Erscheinungen unserer alten Grafschafter Kulturlandschaft, leider aber nur noch Restbestände.

Zurückgeschnitten wurden auch die Birkenaufschläge, die den Gagelstrauch überwucherten und erdrückten.

Durch Pflegemaßnahmen wie die Einsätze der Tinholter Jäger gibt man ihnen größere Entwicklungsmöglichkeiten, die dann zur Bereicherung unseres Landschaftsbildes führen.

Text: Brunklaus   Bild: Molendyk

 

 
Landesjagdbericht 2019/2020 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 26. Februar 2021 um 12:26 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie darüber informieren, dass der Landesjagdbericht 2019/2020 heute veröffentlicht worden ist.

Sie finden den Landesjagdbericht nunmehr auch online zum Herunterladen hier:

https://www.ljn.de/ueber_uns/aktuelles/news_artikel/news/landesjagdbericht_20192020_veroeffentlicht/


sowie alternativ im Bereich der Downloads auf unserer Internetseite.


Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil,

Florian Rölfing

____________________________________________________________

Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., Schopenhauerstr. 21, 30625 Hannover

Tel.: 0511/530430, Fax: 0511/5304329, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
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