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Wildwarnreflektoren zur Vermeidung von Wildunfällen Drucken E-Mail
Geschrieben von: Bernd Jüngerink   
Montag, den 14. November 2022 um 08:46 Uhr

Grafschafter Volksbank unterstützt Aktion der Jagdgemeinschaft Hilten


Seit dem Bau der Südumgehung Neuenhaus der Bundesstraße 403 im Landkreis Grafschaft Bentheim, zerschneidet die Straße die Flächen im Jagdbezirk Hilten/ Neuenhaus. Dadurch sind in den nunmehr über 20 Jahren, in der die Straße in Betrieb ist, bereits über 140 Stück Rehwild dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen!
Das verstärkte Verkehrsaufkommen führte in den letzten Jahren zu einer weiteren Steigerung der jährlichen Unfallzahl. So waren es im letzten Jahr insgesamt 15 Rehe, die so zu Tode gekommen sind und von den Jägern von der Straße geborgen werden mussten. Nicht jeder Unfall verläuft gleich tödlich für das Reh und eine Nachsuche und das Abfangen des verletzten Tieres durch die Jäger, ist notwendig. Diesen Umstand wollte das Mitglied der Jagdgemeinschaft Hilten, Bernd Jüngerink nicht länger tatenlos hinnehmen und hat nach einem angeregten Gespräch mit Friedhelm Lefers dem Geschäftsstellenleiter der Grafschafter Volksbank in Neuenhaus, kurzerhand die Übereinkunft zur Übernahme der Kosten für die Ausstattung der Hauptverkehrsstraßen mit Wildwarnreflektoren erzielen können! Ziel ist der Schutz der Verkehrsteilnehmer und des Wildes.
Für die gespendete Summer von 1.500 € aus Mitteln der VR-Gewinnspargemeinschaft, konnten 150 Reflektoren angeschafft werden, die nun in Eigenleistung der Jägerschaft an die Straßenleitpfähle angebracht werden. Durch die Reflektion der Fahrzeugbeleuchtung in den Straßenseitenraum, soll das Rehwild zum Verhoffen gebracht werden, um den Zusammenstoß mit Fahrzeugen möglichst zu verhindern. Für alle Verkehrsteilnehmer sollte zudem das Vorhandensein dieser Reflektoren signalisieren, dass eine angepasste Geschwindigkeit, in diesen Bereichen mit erhöhtem Wildwechselaufkommen, angebracht ist!

 

HG VI - Bild zu Bericht Wildwarnreflektoren

Das Bild zeigt Friedhelm Lefers von der Grafschafter Volksbank und die Mitglieder der Jagdgemeinschaft Hilten Paul Böwing, Bernd Jüngerink, Fritz Lambers und Jochen Wolberink (Foto: privat)

 
Winterversammlung der Grafschafter Jäger in Wilsum: Zahlen schaffen Fakten Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. G. Eckel   
Samstag, den 12. November 2022 um 09:40 Uhr

Raoul Reding, der Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft, berichtete über das Wolfsmonitoring in Niedersachsen. Eindrucksvoll legte er anhand von Karten und Zahlen dar, wie sich der Wolfsbestand in nur etwas mehr als 10 Jahren entwickelt hat. Gab es damals nur einige wenige Wolfsterritorien, wird Niedersachsen heute dagegen fast flächendeckend von Canis lupus besiedelt. Um die weitere Entwicklung dokumentieren zu können, bittet Reding nachdrücklich darum, jede Beobachtung - egal ob Sichtung, Riss oder anderen Wolfskontakt - an den Wolfsbeauftragten der Landesjägerschaft zu melden, denn nur so könne auf Grundlage gesicherter Daten gegenüber der Politik argumentiert werden. Als weiteren Trend zeigte Reding, dass entgegen der kontinuierlichen Zunahme der Wolfspopulation die Zahl gemeldeter Nutztierrisse zurückginge. Würden Risse aber nicht gemeldet, könne dies dazu führen, dass Wolfsvorkommen nach den Vorschriften nicht mehr bestätigt würden, obwohl sie tatsächlich vorhanden wären und weiter zunähmen. Weidetierrisse, die dem Wolfsbeauftragten der Landesjägerschaft gemeldet werden, werden vertraulich behandelt. Sie gelangen nicht an die Öffentlichkeit, gehen dennoch aber in das niedersächsische Wolfsmonitoring ein. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, jede Beobachtung zu melden. Meldeformulare können unter www.wolfsmonitoring.com heruntergeladen werden oder sind auf der Smartphone-App Wolfsmeldungen Niedersachsenzu finden.  Persönlich ist der Wolfsbeauftragte per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  oder unter 0511-5304318 oder 0151-72310392 zu erreichen.

 

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Raoul Reding, Wolfsbeauftragter der niedersächsischen Landesjägerschaft

 

Dr. Hermann Kramer, Leiter des Kreisveterinäramtes, sprach über das Thema „ASP in der Grafschaft". Der Kreisveterinär skizziert den äußerst bedauerlichen Seuchenfall auf dem betroffenen Schweinebetrieb und hielt fest, dass bis heute nicht geklärt sei, wie es zu dem Ausbruch kam. Bei der Jägerschaft bedankte sich der Veterinär für die bereitwillige Zusammenarbeit. Vorbeugend wurden Wildschweine in der Vergangenheit bereits auf ASP getestet. Die Ergebnisse waren negativ. Das daraus resultierende Zahlenmaterial wurde nach dem Ausbruch der ASP in dem Hausschweinebetrieb ergänzt durch Untersuchungsergebnisse infolge verschärfter Bejagung und der Fallwildsuche in umliegenden Revieren. Insgesamt habe dieses Zahlenmaterial ohne Befund beim Schwarzwild mit dazu beigetragen, dass behördliche Auflagen für die Hausschweinehalter zeitlich befristet bleiben konnten.

Abschließend referierte der stellvertretende Präsident der Landesjägerschaft, Josef Schröer, über aktuelle jagdpolitische Entwicklungen. Schröer appellierte daran, aufmerksam, aber mit Bedacht zu verfolgen, was sich unter der neuen Landesregierung hinsichtlich des Landesjagdrechts künftig tut. In diesem Zusammenhang kam Schröer auch die Wilderfassungsbögen zu sprechen, die die Revierpächter bitte ausfüllen möchten. Auch in diesem Fall bilden die erhobenen Daten eine valide Grundlage, um in Diskussionen mit der Politik für die Jagd argumentieren zu können. Anhand dieser Daten kann die Landesjägerschaft der Politik die Verhältnisse in den niedersächsischen Revieren belegen und verfügt damit über belastbare Fakten als Gegengewicht zu Ideologien. Josef Schröer bat die Grafschafter Jäger eindrücklich, bitte die Wildtiererfassungsbögen auszufüllen und der Landesjägerschaft baldmöglich zu übergeben.

Den musikalischen Rahmen der Winterversammlung schufen die Bläser des Hegerings II unter der Leitung von Jan Wulkotte.

 

 
neuer Vorstand für den Hegering II Drucken E-Mail
Geschrieben von: Oliver Hilderink   
Mittwoch, den 26. Oktober 2022 um 09:20 Uhr

Am Donnerstag, den 20.10.2022 fand die Herbstversammlung des Hegering II Schüttorf im Saal der Gaststätte Venhaus statt. Als Hauptpunkt auf der Tagesordnung stand die Wahl eines neuen Vorstandes. Zum neuen Hegeringsleiter wurde Ludger Sundag aus Samern gewählt, welcher Hartmut Brüning aus Suddendorf nach 26,5 Jahren Vorstandsarbeit ablöst. Evert Hermeling aus Ohne wurde zum Stellvertreter Sundags gewählt worden. Heiner Kovert aus Quendorf ist neuer erster Kassierer, der gemeinsam mit Fritz Byknüver, ebenfalls aus Quendorf, die Kasse führt. Beide lösen Heinz Giebel aus Suddendorf, nach ebenfalls über 26 Jahren Vorstandsarbeit, ab. Schriftführer bleibt Oliver Hilderink aus Suddendorf, der tatkräftig von Bernd Hes aus Samern unterstützt wird.

 

neuer Vorstand HG II 20.10.2022

von links: Hartmut Brünink, Fritz Byknüver, Heiner Kovert, Ludger Sundag, Bernd Hes, Evert Hermeling, Oliver Hinderink & Heinz Giebel (Foto: privat)


Sundag bedankte sich bei Brüning und Giebel für das lange geleistete Ehrenamt und überreichte beiden ein kleines Präsent.


Nach einem kleinen Blick in die Zukunft, was politisch auf die Jäger in Niedersachsen zukommen wird, ging die Versammlung mit erfreulichen Aussichten auf das Hegeringfest, den Grünen Abend 2023, weiter. Dieser findet wie immer am dritten Samstag im März statt und wird vom Revier Schüttorf ausgerichtet.


Sundag schloss die Versammlung und wünschte allen Teilnehmern viel Anblick und Waidmannsheil für die kommende Treib- und Drückjagdsaison.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 27. Oktober 2022 um 14:35 Uhr
 
Grafschafter Jäger schaffen Lebensräume – und die Bingo-Umweltstiftung fördert Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. G. Eckel   
Donnerstag, den 20. Oktober 2022 um 14:12 Uhr

Auch zwischen 2012 und 2015 legte die Jägerschaft der Grafschaft Bentheim eine Reihe von Naturschutzprojekten an, die von der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung finanziell gefördert wurden. An einem strahlenden Herbsttag besuchte Christine Diemling, Bingo-Umweltstiftung, diese Projekte, um sich einen Eindruck von deren Entwicklungszustand zu verschaffen. In Begleitung von Matthias Zafri und Jan Kattert ging es zu 21 Projekten, verstreut über die gesamte Grafschaft.

 

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An einer Streuobstwiese (von links) Jan Kattert und Matthias Zafri, Jägerschaft Grafschaft Bentheim, Jens Breukelmann, Hegering VIII - Emlichheim und Christine Diemling, Bingo-Umweltstiftung (Foto: Dr. Georg Eckel)

 

Am Anfang der langen Liste stand der „Lernort Natur", ein Anhänger, betreut von Johannes Kramer, voll bis unters Dach mit vielfältigem Anschauungsmaterial aus der heimischen, wildlebenden Tierwelt. Über Präparate, Felle und vieles andere mehr wird in Kindergärten, Schulen oder bei zahlreichen anderen Gelegenheiten Spannendes, Interessantes und Wissenswertes aus Feld, Wald und Flur anschaulich und begreiflich nahe gebracht.

Als nächste Projekte auf der Projektliste wurden zusammen mit den Kindern in Schulgärten aufgestellte Wildbienenhotels und kleine Gärten in Augenschein genommen. Im Vordergrund steht bei diesen Projekten, im direkten Erleben und „Be-Greifen" Verständnis für natürliche Prozesse zu entwickeln und zu fördern.

Von dort aus ging es zu verschiedenen Streuobstwiesen entlang von Wegen und in den Revieren. Gepflanzt wurde alte heimische Obstsorten, um nicht nur den Genpool angestammter Sorten zu erhalten, sondern zugleich die Lebensräume zu bereichern und eine geeignete Grundlage für eine artenreiche, heimische Fauna im Sinne der Biodiversität zu schaffen. In einigen Fällen stehen neben den Streuobstwiesen Bienenvölker, eine interessante und sich anbietende Ergänzung: Die Obstgehölze werden von den Immen bestäubt und zugleich lässt sich der eingetragene Honig nutzen. Beabsichtigt ist ebenfalls, später, wenn sich der Obstbaumbestand etabliert hat, aus dem Obst Most zu keltern und zu verkaufen, auch dies als anschaulicher Weg, Naturschutzmaßnahmen und regionale Erzeugnisse miteinander auf angenehme, „wohlschmeckende" Weise zu verbinden.

Am Ende dieses langen Exkursionstages mit einer Fülle interessanter Eindrücke und Gespräche bedankte sich Christine Diemling bei den Grafschafter Jägern für den Einblick in die zahlreichen Naturschutzprojekte und zeigte sich beeindruckt von dem guten Entwicklungsstatus der von der Bingo-Stiftung geförderten Projekte.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. Oktober 2022 um 09:30 Uhr
 
Jäger helfen Jägern: Hornissen ziehen um! Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. G. Eckel   
Mittwoch, den 05. Oktober 2022 um 17:18 Uhr

Mitte Juli zog in einer Kanzel ein Hornissennest mit gut hörbarem Gesumme die Aufmerksamkeit auf sich. Konflikte sollten vorsichtig umgangen werden: Das Völkchen sollte umziehen.

 

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Im ersten Schritt wurden die Sammlerinnen, die älteste Gruppe der Arbeiterinnen, die Futter für die Brut und Baumaterial sammelt, um das Nest auszubauen, in einer Absaugbox eingefangen, dann die Wabenterrassen vorsichtig entnommen und für den Transport sichergestellt.

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Am neuen Standort, mindestens drei Kilometer vom bisherigen Nistplatz entfernt, damit die Tiere nicht zum vertrauten Standort zurückfliegen, wurden die Wabenterrassen in einen Hornissenkasten eingesetzt und der Kasten am Garten aufgehangen. Jetzt wird im neuen „Heim“ das Völkchen mit Futterteig aufgefüttert und die Absaugbox in den Hornissenkasten gesetzt. Sind alle Fluglöcher mit engmaschigem Drahtgitter verschlossen, wird mittels eines Drahtes der Deckel der Box geöffnet, damit die abgesaugten Tiere wieder zurück auf die Wabenterrassen laufen können.

 

Tagsdrauf wird die Absaugbox aus dem Kasten entnommen. Mehrere Tage lang wird auf dem Anflugbrett aufgefüttert. Den Insekten wird so der Start am neuen Standort erleichtert.

 

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Am neuen Hornissen-Wohnort herrscht friedliche Koexistenz: In guten Sommern verfüttern Hornissen bis zu 14 kg erbeutete Insekten an ihre Brut. Stelle man sich diese Menge an federleichten Insekten einmal in einem Sack vor! Unglaublich! Damit verfüttern Hornissen, Wespen übrigens auch, nur halt weniger, Insekten, die uns die lauen Sommerabende im Garten und auf der Terrasse verleiden können, wenn sie uns piesacken. 

 

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Es hat geklappt! Schon wenige Tage nach dem Umsiedeln haben die fleißigen Insekten die Nesthülle wieder neu aufgebaut. Jetzt kann sich das Völkchen weiter entwickeln.

 

Übrigens: Nester von Hornissen und den zahlreichen Wespenarten bestehen aus Papier. Das Holz, das sie dazu verwenden tragen sie hauchdünn ab und bauen daraus kunstvoll die Nesthülle, die wie eine natürliche Klimaanlage hilft, stets ein konstantes Milieu aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu halten, damit sich die Hornissenbrut perfekt entwickeln kann, vom Ei über Larven bis zum Verpuppen, nach deren Abschluss das erwachsene, adulte Insekt schlüpft.

 

Hornissen, ebenso wie alle heimischen Wespenarten, haben eine wesentliche Aufgabe im Naturhaushalt. Nicht nur, dass sie zur Bestäubung von Blütenpflanzen beitragen. Und an die Tische kommen Hornissen auch nicht. Hornissen meiden, wie die allermeisten Wespenarten auch, eher die menschliche Nähe.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. Oktober 2022 um 17:20 Uhr
 
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