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Jäger spenden 1600 Euro an KiTa in Hoogstede Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 16. November 2020 um 16:20 Uhr

Jäger spenden 1600 Euro an KiTa in Hoogstede

Die KiTa „Sonnenschein“ in Hoogstede freut sich über eine Spende der Jäger des Hegerings V. Beim diesjährigen Taubentag vor der Corona-Krise mit etwa 120 Jägerinnen und Jäger kamen 1.600 Euro zusammen. Beim zum dritten Mal durchgeführten Taubentag waren Jäger aus den Gemeinden Hoogstede und Ringe geladen. Der Veranstalter konnte weit gereiste Gäste aus Brandenburg, Hameln, Göttingen und Ostfriesland begrüßen. Im Anschluss an den Jagdtag traf man sich in gemütlicher Runde auf dem Hof Koops in Hoogstede-Bathorn. Hier hat der Hegering V für das leibliche Wohl für die Jägerschaft und geladenen Gästen gesorgt. „Beim Schüsseltreiben ist die Spendenbereitschaft groß“, erklärt Jäger Uwe Schippert die hohe Spendensumme. Der Dank gelte auch den Unternehmen, die attraktive Preise für eine Tombola zur Verfügung gestellt haben.

Für die Gemeinde Hoogstede als Träger der KiTa „Sonnenschein“ dankte Bürgermeister Fritz Berends den Jägern für die großzügige Spende. Gina Mensen, Leiterin der KiTa, hat schon Ideen für die Verwendung. „Mit dieser großartigen Spende können wir einige Wünsche für den Außenspielbereich realisieren“, zeigte sie sich erfreut.

KiTa Spende hgr5.1

Foto v.l.: Gina Mensen (Leiterin KiTa), Fritz Berends (Bürgermeister), Hans-Jürgen Keen, Uwe Schippritt und Wilhelm Koops

Text und Bild : Fritz Berends

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. November 2020 um 18:05 Uhr
 
Gesellschaftsjagden in Corona-Zeiten Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 05. November 2020 um 19:16 Uhr

Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.

Gesellschaftsjagden in Corona-Zeiten

Hannover 05.11. 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie eine aktualisierte Version der „Organisatorischen Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Drückjagden auf Schalenwild“, eine Pressemeldung des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) und das Muster eines möglichen Hygienekonzeptes.

Dieses Hygienekonzept beruht auf den Ausführungen der Niedersächsischen Landesforsten und kann entsprechend der Gegebenheiten vor Ort durch den Jagdleiter angepasst werden.

Wir weisen an dieser Stelle besonders auf die Ausführungen des ML zum Thema Niederwildjagden hin. Entgegen anderslautender Veröffentlichungen sind diese auch vor dem Hintergrund der derzeit geltenden Corona-Verordnung erlaubt, wenn sie nach Antragstellung vom hierfür zuständigen Landkreis genehmigt wurden. In der Pressemitteilung bittet die Ministerin, von der Beantragung solcher genehmigungspflichtigen Jagden abzusehen.

Aufgrund der angespannten Infektionslage und aufgrund der entsprechenden Außenwirkung unterstützt das Präsidium der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) nach Abstimmung mit den Vorsitzenden der Bezirke diese Ansicht und bittet die Jagdleiter, von der Durchführung klassischer Gesellschaftsjagden auf Niederwild im November abzusehen. Nach Auslaufen der aktuell gültigen Corona- Verordnung (30. November 2020) sollte nach Ansicht des Präsidiums der LJN und der Bezirksvorsitzenden das Seuchengeschehen und auch die Möglichkeit zur Durchführung von Gesellschaftsjagden auf Niederwild neu bewertet werden.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil

LJN

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. November 2020 um 19:21 Uhr
 
Corona-Pandemie: Jagd weiterhin erlaubt Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 05. November 2020 um 19:03 Uhr

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

5. November 2020

Pressemitteilung

Corona-Pandemie: Jagd weiterhin erlaubt

Hannover. Nach der Niedersächsischen „Corona-Verordnung“ ist die körperliche Betätigung im Freien grundsätzlich zulässig. Damit darf auch die Jagd weiterhin ausgeübt werden. Darauf weist das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium (ML) ausdrücklich hin.

Die Wahrung der Abstands- und Hygieneregelungen ist dabei selbstverständlich. Bei der Einzeljagd (Pirsch, Ansitz) ist das unproblematisch.

Auch Gemeinschaftsjagden (Drückjagden) auf Schalenwild zur gesetzlich vorgeschriebenen Abschussplanerfüllung und zur Prävention vor der ASP (Afrikanische Schweinepest) sind weiterhin zulässig, da sie der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit oder einer Tätigkeit der Gefahrenabwehr zuzuordnen sind.

Einer vorherigen Genehmigung bedarf es nicht, dennoch sind die Vorgaben der „CoronaVerordnung“ einzuhalten. So muss es ein Hygienekonzept geben, die persönlichen Daten der Teilnehmenden sind zu erfassen und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist erforderlich, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Das Ministerium gibt mit seinem Erlass vom heutigen 5.11.2020 nochmals aktualisiert organisatorische Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Drückjagden auf Schalenwild bekannt (siehe https://www.ml.niedersachsen.de/startseite/themen/wald_holz_jagd/jagd_in_niedersachsen/geset ze-und-andere-bestimmungen-rund-um-das-thema-jagd-und-jaeger-5137.html).

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Die Infektionskette bei der Übertragung des ASPVirus kann nur durch niedrige Schwarzwildbestände verringert oder unterbrochen werden. Daher ist eine effektive Bejagung der Schwarzwildbestände jetzt vorrangig. Dies wird in diesem Jahr auch aufgrund der guten Eichelmast nur mit gemeinschaftlichen Jagden erreicht werden können.

Treibjagden auf Niederwild unterliegen als Veranstaltungen dagegen der vorherigen Genehmigungspflicht durch die zuständigen Behörden. Die Ministerin bittet von diesen Gesellschaftsjagden, die einer Genehmigung bedürfen, abzusehen, auch um die zuständigen Behörden zu entlasten.

 
Empfehlung des Vorstandes der Kreisjägerschaft Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 26. Oktober 2020 um 19:03 Uhr

Empfehlung des Vorstandes der Kreisjägerschaft Grafschaft Bentheim

Sehr geehrte Jäger/innen,

aufgrund der aktuellen Coronalage und der Einstufung des Landkreises Grafschaft Bentheim als Risikogebiet empfehlen wir dringend auf die Durchführung von Treibjagden und Gesellschaftsjagden zu verzichten.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil

Der Vorstand

 
Gesellschaftsjagden, das ML informiert. Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 26. Oktober 2020 um 18:36 Uhr

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Hannover 05.11. 2020

Organisatorische Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von

Drückjagden auf Schalenwild

Bezug: Schreiben vom 3.11.2020

Aufgrund der neuen Corona-Beschränkungen zur Eindämmung der bundesweit gestiegenen Infektionszahlen ist die Niedersächsische Corona-Verordnung (VO), geändert am 30.10.2020, angepasst worden. Für die Empfehlungen zum Infektionsschutz bei der Durchführung von Drückjagden auf Schalenwild sowohl zur Abschussplanerfüllung als auch zur Reduzierung der Schwarzwildbestände im Rahmen der Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gilt Folgendes:

I. Drückjagden auf Schalenwild werden der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit oder einer Tätigkeit zur Gefahrenabwehr zugeordnet (§2 Abs. 3 Nr. 3 Nds. Corona-VO).

Voraussetzungen für die Durchführung sind die

 Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der Mindestabstand nicht
   eingehalten werden kann (vgl. § 3 Abs. 2, 3, 5-7 Nds. Corona-VO),

 Erstellung eines Hygienekonzeptes (vgl. § 4 Nds. Corona-VO) sowie

 Datenerhebung- und Dokumentation (vgl. § 5 Nds. Corona-VO).

Nachstehende organisatorische Hinweise bezüglich der Einhaltung der Schutzprämissen bei der Durchführung von Gesellschaftsjagden werden gegeben, damit diese auch im Jagdjahr 2020/21 erfolgreich und sicher durchgeführt werden können. Sie sind lediglich eine Hilfestellung, die sich an der derzeitigen Situation und Rechtslage orientiert (s. https://www.niedersachsen.de/Coronavirus), da die dynamische Entwicklung der COVID-19-Pandemie Prognosen bis in den Winter hinein kaum zulässt:

1. Jagdleitung

Der/die Jagdleiter*in trägt die Verantwortung und hat entsprechend der Entwicklung der Corona-Pandemie mit angepassten hygienetechnischen Maßnahmen zu reagieren. Gem. § 4 Nds. Corona-VO ist ein Hygienekonzept zu erstellen, umzusetzen und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.

2. Jagdeinladungen

Sofern noch möglich, sind die Einladungen mit folgenden Hinweisen zu ergänzen:

 Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Meter und der Hygieneregelungen

 Mitführen von Desinfektionsmitteln und einer Mund-Nasen-Bedeckung, sowie Nutzung derselben, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

 Bekanntmachung der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer, Erhebungszeiten – Ankunft und Abfahrt mit Uhrzeit) bei der Jagdleitung

 Fernbleiben von der Jagd bei Symptomen, die auf eine Erkrankung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert-Koch-Institutes hinweisen, oder bei Einreise aus einem Risikogebiet und Aufenthalt zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet.

Risikogebiet in diesem Sinne ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für den oder die zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 besteht. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das RobertKoch-Institut veröffentlicht.

Hinweis: Die Einladung von ausländischen Gästen und bundesweite Einladungen werden aufgrund des aktuellen Pandemie-Geschehens sehr kritisch gesehen.

 Hinweise auf Organisationsänderungen (z. B. Eigenverpflegung statt Schüsseltreiben, möglichst mit eigenem Fahrzeug anreisen)

3. Dokumentation

Der/die Jagdleiter*in hat die Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer, Erhebungszeiten – Ankunft und Abfahrt mit Uhrzeit) aller an der Jagd beteiligten Personen zu erfassen und für die Dauer von drei Wochen nach dem Jagdtag aufzubewahren, damit die Rückverfolgbarkeit einer etwaigen Infektionskette gewährleistet ist. Es ist zu gewährleisten, dass von den erhobenen Kontaktdaten unbefugte Dritte keine Kenntnis erlangen und die Daten spätestens einen Monat nach dem Jagdtag gelöscht werden.

4. Jagdscheinkontrolle und Entrichtung von Kostenbeiträgen

Sofern in der Einladung und Begrüßung darauf hingewiesen wird, dass Teilnahmevoraussetzung ein mitgeführter, gültiger Jahresjagdschein ist, kann auf eine allgemeine Kontrolle der Jagdscheine am Jagdtag verzichtet oder eine stichprobenweise Kontrolle durchgeführt werden.

Nach Möglichkeit sollte eine vorherige bargeldlose, elektronische Bezahlung etwaiger Kostenbeiträge erfolgen. 

5. Begrüßung und Gruppeneinteilung

 Die Beteiligten sollten vor der Jagd schriftlich die Sicherheitsunterweisung inkl. Freigabe erhalten und deren Erhalt sowie das vollumfängliche Verständnis der Vorgaben (auch formlos per E-Mail) bestätigen.

 Die Begrüßung ist grundsätzlich an einem zentralen Ort im Freien durchzuführen.

 Sofern der Mindestabstand aus Platzgründen nicht eingehalten werden kann, haben die Teilnehmenden eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und der direkte Kontakt ist auf das Unvermeidbare zu reduzieren.

 Schützen und Jagdhelfer*innen/Hundeführer*innen können sich aus Platzgründen getrennt oder zeitlich versetzt treffen und werden getrennt begrüßt.

6. Jagdablauf

 Die Bildung von Fahrgemeinschaften mit Personen, die nicht demselben Haushalt angehören, sollte unterbleiben bzw. kann erfolgen, wenn die im Fahrzeug befindlichen Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Eine Ausnahme für die Fahrerin bzw. den Fahrer ist möglich.

 Beim gemeinsamen Bergen und Versorgen des erlegten Wildes ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten und ggf. eine Mund-NasenBedeckung zu tragen.

7. Ende der Jagd

 Im Sinne einer zeitlich möglichst kurzen Zusammenkunft der Jagdbeteiligten sollte auf das Streckelegen und die Bruchübergabe verzichtet werden.

 Die Verpflegung der Jagdbeteiligten erfolgt eigenverantwortlich, um vermeidbare Kontakte während der Mahlzeiten oder bei deren Ausgabe zu vermeiden. Auf Alkohol soll dabei verzichtet werden.

 

Mein Bezugschreiben vom 3.11. 2020 ist aufgehoben.

Im Auftrag gez. Oltrogge

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. November 2020 um 19:26 Uhr
 
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