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2. Jagdhornbläserwettbewerb auf europäischer Ebene in Alsdorf (Brandenburg) Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 04. März 2019 um 19:39 Uhr

2. Jagdhornbläserwettbewerb auf europäischer Ebene in Alsdorf (Brandenburg)

 

Am 18./19. August 2018 fand auf dem Gelände des Schlossparkes Alsdorf/Schönewalde der 2. Jagdhornbläserwettbewerb auf europäischer Ebene des Landesjagdverbandes Brandenburg statt.

Zwei Niedergrafschafter Jagdhornbläsergruppen, die ihre Aus- bzw. Fortbildung an der Musikschule Niedergrafschaft erhalten, hatten sich bereits im Frühjahr zu diesem Jagdhorn-Event angemeldet.

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In der Wertungsklasse B belegte die Jagdhornbläsergruppe De Grenzbloasers mit den vorgetragen Signalen und einem Vortragsstück den 2. Platz mit 668,5 Punkten und dem Prädikat "sehr gut".

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Die Bläsergruppe Lönsberg war in der höchsten Wertungsklasse A gemeldet. Mit den Pflichtsignalen und ihrem selbst gewählten Vortragsstück, dem Lönsberg-Ruf, erzielte auch diese Gruppe den 2. Platz mit 742 erreichten  Punkten und dem Prädikat "ausgezeichnet".

 

Ein buntes Rahmenprogramm des Veranstalters rundete eine insgesamt gelungene jagdmusikalische Veranstaltung ab.

Kunibert Zirkel

 
Winterversammlung der Jägerschaft Grafschaft Bentheim Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 18. Februar 2019 um 12:39 Uhr

Winterversammlung der Jägerschaft Grafschaft Bentheim

Einführung in die moderne Fangjagd

Die Parforcehornbläsergruppe der Jägerschaft Grafschaft Bentheim eröffnete die Winterversammlung. Der Vorsitzende, Thomas Heils, betrachtete die Winterversammlung als einen Abend für neue Ansätze und Veränderungen. „Was kann man anders und besser machen?“ Das Thema des Vortrags sah er als Einführung in die moderne Fangjagd mit Beispielen wie man es nicht mehr macht. „Was früher effektiv war, aber man heute lassen sein sollte.“
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Eine intensive Bejagung des heimischen Raubwildes sollte mittlerweile jedem Jäger klar sein. Hier ist insbesondere die Jägerschaft gefordert regulierend einzugreifen. Nur mit einem flächendeckenden professionellen und modernen Prädatorenmanagement ist es möglich, die Ausbreitung der invasiven Neozonen zu unterbinden sowie den heimischen Raubwildbestand zu senken.
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Das Fundament des modernen Prädatorenmanagments bildet die Fangjagd, insbesondere der Einsatz von Betonwipprohrfallen, die sämtliches Raubwild, wie auch Neozonen, unversehrt und gesetzeskonform fangen. In diesem Zusammenhang sollte der Einsatz von Fangmeldesystemen eine Selbstverständlichkeit sein.
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Durch selektiven und unversehrten Lebendfang (Betonwipprohrfalle) sowie die Entnahme des Wildes „Just in Time“(Fallenmeldesystem) ist die Fangjagd zeitgemäß und nicht angreifbar. Die Verwendung von Totschlagfallen sollte mit Bedacht und mit der Einhaltung sämtlicher Vorschriften auf ein Minimum reduziert werden. Betonwipprohrfallen bieten gegenüber Fallensystemen, bei denen das Raubwild am Köder ziehen muss, um die Falle auszulösen, einen großen Vorteil. Systeme, in denen sich das Raubwild bereits auf dem Weg zum Köder fängt, sind somit effizienter als solche in denen der Köder erst aufgenommen werden muss!
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Der Fangplatz sollte im Vorfeld ausgewählt werden. Durch den Einsatz von Wildkameras ist es heutzutage allerdings recht leicht, geeignete Fangplätze zu finden. Professionell, intensiv und vor Allem gemeinschaftlich Raubwild zu bejagen! sah der Referent als Ziel.
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Hinsichtlich der ASP sprach nachfolgend Dr. Hermann Kramer die Bedeutung für die Region und die Landwirtschaft an. “ Jeder muss an seinem Platz konsequent dafür sorgen, dass die Seuche nicht zu uns kommt.“ Er blickte auf die zeitliche Bewegung der Seuche, die Zahlen des Jahres 2019, auf die Entwicklung in anderen Ländern und den Bau von Mauern. „Es gibt keinen Zaun, der wirklich wildschweindicht ist!“ stellte er fest. Als Erklärung für den Sprung in Belgien sah er als Faktor den Menschen. Er verdeutlichte die Wege der Übertragung und sah als größte Gefahr die Routine.
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Der Vorsitzende dankte den Rednern und blickte zurück auf das Jägerfrühstück. Hinsichtlich der Worte von Umweltminister Lies hoffe er, dass das MU nicht Ideologien folge, sondern sich an Realitäten orientiere. Es folgte ein Blick auf den definitiven Bau der RSA 2019 und deren Sachstand.

Kreisjägermeister Albert Lucas machte Anmerkungen zum Niederwildprojekt der LJN, der Prämie beim Schwarzwildabschuss und dem Waffengesetz in Bearbeitung zum Thema Schalldämpfer und Schießnachweis als Leistungsnachweis. Weiterhin betonte er die Bedeutung des sorgfältigen Ausfüllens der Abschussliste.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 18. Februar 2019 um 12:43 Uhr
 
29. Jägerfrühstück Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 08. Februar 2019 um 16:41 Uhr

29. Jägerfrühstück mit Umweltminister Olaf Lies

Artenvielfalt erhalten – Biotopvernetzung stärken

Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Kultur versammelten sich am 4.Sonntag im Januar zum traditionellen „Jägerfrühstück“ in der Nordhorner Gaststätte Deters. Die Jäger nutzten auch die 29. Auflage des Neujahrsempfangs als Möglichkeit, ihre Kontakte zu pflegen. Die Veranstaltung wurde eröffnet und umrahmt durch die Klänge der Parforcehornbläser unter der Leitung von Kunibert Zirkel.
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Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste ging der Vorsitzende der Jägerschaft, Thomas Heils, auf die Bedeutung des Jägerfrühstücks – einem Treffen von Menschen unterschiedlicher Funktionen und Ämter - ein. Gesellschaft gehöre an einen Tisch, um gemeinsam Lösungen zu finden.
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Umweltminister Olaf Lies sah das Jägerfrühstück als symbolisch für die Zusammenarbeit mit Umwelt- und Naturschutzverbänden an. Er betonte die Zusammenarbeit von MU und ML. Auf kommunaler, Landes- und Bundesebene müsse Hand in Hand gearbeitet werden. Die Frage der Zuständigkeiten sollte mit der Verantwortlichkeit verbunden und gemeinsam getragen werden. Er betonte die Bedeutung eines notwendigen Dialogs untereinander und drückte seinen Wunsch aus nach mehr Gelassenheit und Zeit für sachliche Argumente, mehr Ruhe in den Diskussionen, und einen anständigen und fairen Umgang miteinander. Es folgte ein Blick auf die Kohlediskussion. Die jetzige Generation müsse überlegen, was aus dem Handeln für die nächsten Generationen wird. Umwelt- Es müssen Wege gefunden werden, die gesellschaftlich getragen werden und umsetzbar sind. Klimaschutz sei nicht trennbar von Umwelt- und Artenschutz. Dieser Gesamtgedanke müsse über Generationen betrachtet werden, um vieles zu bewahren.

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Sein Dank galt in diesem Zusammenhang auch der Jägerschaft Grafschaft Bentheim für die gute Arbeit im Bereich Hege und Pflege für Natur und Umwelt. Es folgte ein Blick auf die Veränderungen in der Landwirtschaft, die er als starken Partner der Umwelt sah. Notwendig ist das Schließen von Kompromissen, mit denen die Situation nachhaltig verbessert werden kann. Landwirtschaft erbringe nicht nur die Sicherstellung von Ernährung, sondern auch Umwelt- und Naturschutz. Als Kernpunkte betrachtete er die Themen Wiesenvögel und Prädatorenmanagement. Der fehlende natürliche Prozess erfordere den regulierenden Eingriff. Lobend erwähnte er den Biotopfond hinsichtlich der Verbesserung der Qualität der Vernetzung von Naturräumen zur Sicherung der Artenvielfalt.

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Weiterhin ging er auf die Novellierung des niedersächsischen Jagdgesetzes ein. Hinsichtlich der ASP sah er geringe Möglichkeiten des Schutzes und eine erforderliche Vorbereitung auf den Notfall. Die Frage des Einsatzes von Schalldämpfern sah er als Frage von sachlicher Bewertung. Er hoffte dabei auf eine baldige Klärung. Erforderliche Populationsregulierungen fordern gute Jäger und eine sachgerechte Ausstattung. Beim Thema invasive Arten betonte er die Bedeutung des richtigen Zeitpunktes der Regulierung. Das Thema müsse intensiver gemeinsam mit den Jägern angegangen werden. So betrachtete er auch das Thema Wolf. Am Ende werde der Wolf ins Jagdrecht kommen. Für die Zukunft sei aber .eine sachliche Diskussion und eine enge vertrauensvolle Zusammenarbeit auf der Basis gemeinsamer Gespräche als Voraussetzung für den richtigen Weg nötig.
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Auch die EU Abgeordnete Annie Schreijer Pierek sah die Wölfe in Europa als Problem. Sie forderte mehr Abstimmung auch über die Staatsgrenzen hinweg. Umweltminister Olaf Lies bestätigte, man brauche europäische Regelungen, die greifen.“ Wir leben mit dem Wolf, aber nebeneinander und in einer vernünftigen Dimension. Das muss sichergestellt werden.“ Der Bezirksvorsitzende der Jägerschaften, Martin Meyer Lührmann, verwies auf die Probleme des Artensterbens in der Agrarlandschaft. Er zeigte die Bemühungen und Aktivitäten der Jägerschaften. Das Programm Lebensraum Feldhühner des ML sah er als guten Ansatz und betonte die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit dem MU. Umweltminister Lies bestätigte, dass das Ressortdenken heute nicht mehr funktioniere. Zusammenarbeit und Gemeinsamkeit seien erforderlich. Gern sei er zu Gesprächen bereit.
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Der Vorsitzende, Thomas Heils, sah die erhoffte Strategie als bestätigt: pragmatisches Angehen der Probleme, miteinander reden und suchen von Kompromissen und Lösungen. Bezüglich der Nutriabejagung verwies er auf die Beteiligung der Jägerschaft am grenzübergreifenden Projekt MICA und die Zusammenarbeit mit dem Vechteverband. Er bestätigte, dass ein Umdenken und das Ansteuern vernünftigerer Bahnen erforderlich sei. Die positive Aussage des Ministers: „Jäger wir brauchen euch,“ deutete er als Signal.
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Landrat Friedrich Kethorn blickte in seinem Grußwort zurück auf die Tradition des Jägerfrühstücks. Er dankte für die konstruktive, vertrauensvolle und sachorientierte Zusammenarbeit. Die Unterschutzstellung der FFH Gebiete sei nach vielen Gesprächen mit den Beteiligten einstimmig beschlossen worden. Für die Erarbeitung der Managementpläne seien gute Voraussetzungen gegeben. Seine Frage hinsichtlich des Erschwernisausgleichs für Waldbesitz, beantwortete der Minister positiv: „Es ist beschlossen, muss noch umgesetzt werden.“ Der Landrat ging auch auf den Bau der RSA ein. Zahlreiche Gespräche und erfolgreiche Verhandlungen erfolgten zur Umsetzung. Der Landkreis stelle erhebliche Mittel zur Verfügung, jeweils 50.000 € für die Jahre 2018 bis 2021. Es sei eine Vorzeigeanlage für die Jäger und die Polizei. Im Blick auf die Novellierung des Landesjagdgesetzes betonte er hinsichtlich der Schalldämpfer eine kooperative Zusammenarbeit. Bei der ASP und den Blick auf die Prävention werde mit allen Beteiligten zusammengearbeitet. Für die Nutriabejagung habe man im Haushalt 20.000 € eingestellt, um Projekte zu erproben, wie man unter Tierschutzgesichtspunkten eine weitere Verbreitung verhindern könne.
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Abschließend blickte auch der Vorsitzende zurück auf die erfolgten Überlegungen, Planungen und Probleme beim Bau der RSA. Die Idee der Kooperation zwischen Jägerschaft und Polizei sei landesweit einzigartig – ein Leuchtturmprojekt für Niedersachsen. Die Bauanträge sind gestellt, der Bebauungsplan ist in kürzester Zeit fertig und der Beginn der Baumaßnahmen erfolgt im Juni 2019.
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Nach einem Auftritt der Parforcehornbläsergruppe nutzen die Gäste die Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen.


 
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