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Kinder bauen in Hesinger Heide ein Insektenhotel Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Sonntag, den 04. November 2018 um 11:36 Uhr

Kinder bauen in der Hesinger Heide ein Insektenhotel

Die Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten „Kleine Wolke“ in Halle haben im Rahmen der Naturschutzwochen des Naturnetzes Niedersachsen mit ihren Erzieherinnen und Jägern ein „Insektenhotel“ aufgebaut.

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Nach getaner Arbeit: Kinder, Erzieherinnen und Jägerschaft vor dem Insektenhotel.
Es ist viel los an diesem Donnerstagmorgen in dem sonst eher beschaulichen Naturschutzgebiet Hesinger Heide. 25 kleine Forscher streifen durch das Gelände und halten Ausschau nach bestimmten Materialien. „Ich habe Holzstücke gesucht“, meint Isabel und freut sich, dass sie geeignetes Material gefunden hat. Moritz und Liz ergänzen: „Wir haben schon ganz viele Stöcke zum Hotel gebracht.“

Isabel, Liz und Moritz gehen in den Kindergarten „Kleine Wolke“ in Halle. An den Tagen vorher wurde dort viel gearbeitet. „Die Kinder haben Bambusrohre geschnitten und gesägt, haben die passend zugeschnittenen Rohrstücke gebündelt, außerdem viele Strohhalme geschnitten und geeignete Holzstücke gesammelt,“ ist die Leiterin des Kindergartens, Anita Rengelink, ganz begeistert von dem Einsatz der Kinder. Sie erzählt: „Die Kinder haben natürlich auch erfahren, wofür sie das alles gemacht haben.“ Die Motivation für die Kinder ist: „Wir wollen den Insekten helfen.“

Am Donnerstagmorgen ist es endlich soweit. Zusammen mit der Jägerschaft Halle stellen die „Kleine Wolke“-Kinder und ihre Erzieherinnen in der Hesinger Heide ein großes Insektenhotel auf und richten es für die zukünftigen Bewohner ein.

Angefertigt wurde das „Hotel“ im Vitus-Werk in Meppen und gesponsert vom Biotop-Fonds der Jägerschaften Emsland/Grafschaft Bentheim. „Alle elf Hegeringe in der Grafschaft Bentheim haben ein solches Insektenhotel bekommen“, erläutert Hegeringsleiter Jan Geerink. Zusätzlich hat der Kindergarten von der Bingo-Umweltstiftung für die zukünftige Arbeit viel Informationsmaterial, Hörbücher sowie verschiedene Lupen erhalten.

„Und im Frühling kommen wir wieder hierher zum Hotel“, freuen sich die Kinder schon, um dann zu schauen, ob sich in „ihrem“ Hotel auch schon viele Bewohner niedergelassen haben.

Text und Foto: Johann Vogel

 
Wildessen mit Senioren Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Samstag, den 27. Oktober 2018 um 16:45 Uhr

Jägerschaft führt Wildessen mit Senioren durch.

Die Grafschafter Jägerschaft hat Senioren des ökumenischen Pflegedienstes, der Bürgerhilfe und des Krankenhausvereins Emlichheim und andere Senioren am letzten Donnerstag Ende Oktober zum Wildessen in den Saal Deters nach Nordhorn eingeladen. Die Bläsergruppe Hegewald aus Nordhorn unter der Leitung von Bernd Otto gestaltete den musikalischen Rahmen der Veranstaltung. Jagdhornklänge erschallten in der Gaststätte Deters und fanden begeisterte Zuhörer.

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Die Bläsergruppe Hegewald

Marianne Brunklaus, Geschäftsführerin der Jägerschaft Grafschaft Bentheim, hatte die Seniorenveranstaltung, die seit fast 10 Jahren besteht, organisiert und führte durch das Programm.

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Aufmerksame Zuhörer

Nach der Eröffnung durch die Bläsergruppe begrüßte der stellvertretende Vorsitzende der Jägerschaft Reinhard Mönch alle recht herzlich.

Erfreut stellte er fest, dass man der Einladung sehr zahlreich gefolgt sei um am Wildessen teilzunehmen. Er bat die Senioren um Hilfe zum Erstellen einer Internetseite mit Wildrezepten. „Bitte melden sie sich und stellen Rezepte aus alten Zeiten zur Verfügung. So kann das kulinarische Brauchtum an die nächste Generation weitergegeben werden.“ Sein Dank galt auch dem Restaurant Deters, das die Aktion durch die Zubereitung des aus heimischen Revieren stammenden Wildes unterstützt.

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Reinhard Mönch bei der Begrüßung

Im Anschluss warf Kreisjägermeister Albert Lucas einen Blick zurück auf Geschichte und Entwicklung der Jagd. Das jagdliche Brauchtum verdeutlichte er humorvoll und zauberte so manches Lächeln auf die Gesichter der Teilnehmer. Er warf auch einen Blick auf das Jagdhornblasen als altes Kulturgut und die Zeichensprache der Jäger.

 

Herr Manuel Hopp als Geschäftsführer des ökumenischen Pflegedienstes dankte der Jägerschaft für die Gestaltung des Abends verbunden mit dem genussvollen Wildessen, das eine Abwechslung für alle darstelle.

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Seniorengruppe aus Engden

Marianne Brunklaus, Geschäftsführerin der Jägerschaft, führte aus, dass die Jägerschaft zeigen wolle, wie Wild schmeckt und wie man es zubereiten kann. Gerade die anwesende Generationen habe auch schon selbst Wild zubereitet und noch das ein oder andere Rezept in Erinnerung.

Die Anforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung des Wildbrets haben sich zeitgemäß verändert. Strenge fleischhygienerechtliche Vorschriften sorgten dafür, dass das hochwertige Lebensmittel Wild in einwandfreier Qualität angeboten werde. Die aufwendige Zubereitung ist einer leichteren gewichen. Wildbret eignet sich nicht nur als Festtagsbraten. Viele Variationen haben den Alltag erobert. Sei es als Grillfleisch oder fern ab von Pfanne und Kochtopf als Wildwurst oder Wildschinken. Marianne Brunklaus betonte die Bedeutung von Wild auf dem Speiseplan. Feinschmecker schätzen das Fleisch hauptsächlich wegen seines geringen Fett- und hohen Vitamingehaltes. Das mineralstoff- und eiweißreiche Fleisch sei zudem leicht verdaulich. Es liegt damit voll im Trend der modernen bewussten Ernährung.

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Seniorengruppen aus Emlichheim

Beim anschließenden Verzehr der leckeren Wildgerichte bestätigte sich das Motto der Veranstaltung. Die Teilnehmer wurden überzeugt von der Köstlichkeit und Schmackhaftigkeit des Wildfleisches.

 

 
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