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Lebenmittel Wildfleisch Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 17. September 2020 um 20:13 Uhr

Otte-Kinast: „Wildfleisch von Schwarzwild ist ein hervorragendes Lebensmittel“.
Landwirtschaftsministerium und Landesjägerschaft werben für Wildbret aus Niedersachsen.

Vor dem Hintergrund des ersten nachgewiesenen Falls von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Deutschland hat Niedersachsens Verbraucherschutzministerin Barbara Otte-Kinast auf die Unbedenklichkeit des Verzehrs von Wildschweinfleisch hingewiesen: „Heimisches Wildbret aus Niedersachsen ist ein hervorragendes und sehr leckeres Lebensmittel. Der Verzehr – auch von Wildschweinfleisch hier aus der Region – ist nach wie vor vollkommen unbedenklich“, so die Ministerin. Verbraucherinnen und Verbraucher seien gerade jetzt, wo die Jägerinnen und Jäger in Niedersachsen den Auftrag hätten, das Schwarzwild intensiv zu bejagen, noch mehr gefragt: „Es wäre ein positives Signal, wenn noch mehr Verbraucher Wildbret als hochwertiges Lebensmittel entdecken.“

Intensiv für das heimische Wildbret warb auch Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN): „Wildbret hat viele Vorzüge – es ist ein regionales, nachhaltig gewonnenes Lebensmittel und hat daher auch eine hervorragende Ökobilanz.“ Zunehmend wichtiger würden die Kriterien Rückverfolgbarkeit und Transparenz beim Kauf von Lebensmitteln. Auch hier punkte heimisches Wild: „Es bietet genau das und ist zudem nicht nur köstlich und variantenreich in der Zubereitung, sondern auch ernährungsphysiologisch wertvoll“, so Dammann-Tamke. Beide betonten, wie wichtig es sei, von Beginn an die Verbraucherinnen und Verbraucher zu informieren, um eventuellen Unsicherheiten vorzubeugen. Derzeit gebe es aber in Bezug auf die Verwertung von Wildbret keinerlei Grund zur Beunruhigung. Die Maßgabe, Fleischwaren – etwa an Rastplätzen – nur in dafür vorgesehene Müllbehälter zu entsorgen, gelte jedoch weiterhin.

Niedersachsen gut vorbereitet

Um zu verhindern, dass das Virus aus dem benachbarten Bundesland nach Niedersachsen vordringt, seien Wachsamkeit, Sensibilität und überlegtes Agieren nun die wichtigsten Handlungsmaximen: „Eine Vielzahl von Präventionsmaßnahmen haben wir bereits umgesetzt, dazu gehört die Anschaffung von Material unter anderem von Zäunen, Bergesets und Containern“, so die Ministerin. „Auch regionale und landesweite Übungen werden regelmäßig durchgeführt, um die Abläufe bei einem Seuchenfall einzuüben und zu verbessern.“ Die Strategie für die Bekämpfung und Vorsorge werde stetig weiterentwickelt.

„Dem Auftrag, das Schwarzwild intensiv zu bejagen, kommen wir sehr erfolgreich nach. Wichtig ist es jetzt, alles daran zu setzen, dass menschliches Fehlverhalten nicht zu einer Weiterverbreitung des Virus führt“, so Dammann-Tamke. Nicht die Wildschweine seien in dieser Hinsicht der größte Risikofaktor, sondern der Mensch transportiere das Virus über Ländergrenzen hinweg – das könne schon in Form von Wurstresten geschehen, die von einem infizierten Tier stammen und unachtsam weggeworfen würden.

Hintergrund:

Seit vergangenem Freitag ist der Fall eines mit dem ASP-Virus infizierten Wildschweins in Brandenburg offiziell bestätigt. Das Virus, das Haus- und Wildschweine befallen kann, ist für den Menschen ungefährlich.

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. September 2020 um 20:14 Uhr
 
Neues Waffenrecht ab 1.9.2020 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 01. September 2020 um 10:56 Uhr

Neues Waffenrecht – Änderungen nach dem 3. WaffRÄndG zum 01.09.2020

Datum 31.08.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Februar dieses Jahres wurde das 3. Waffenrechtsänderungsgesetz verkündet. Teile des Gesetzes, wie die Regelabfrage beim Verfassungsschutz vor jeder Erteilung oder Verlängerung einer waffenrechtlichen Erlaubnis oder die waffenrechtliche Zulassung des Schalldämpfers für jagdliche Langwaffen und die waffenrechtliche Freigabe der Nachtsichttechnik sind schon in Kraft. Andere Änderungen treten zum 01.09.2020 in Kraft. Das gilt auch für das in die Novelle integrierte Waffenregistergesetz. Auf Jäger kommen damit neue waffenrechtliche Regelungen zu.

1. Magazine mit hoher Kapazität

Künftig ist der Umgang mit Magazinen mit hoher Kapazität verboten. Dazu rechnen Magazine für Langwaffen, die mehr als 10 Patronen aufnehmen können, sowie Kurzwaffenmagazine mit einem Fassungsvermögen von mehr als 20 Patronen sowie entsprechende Magazingehäuse für Wechselmagazine. Wer ein solches Magazin vor dem 13.06.2017 erworben hat, für den wird das Verbot dann nicht wirksam, wenn er den Besitz bis zum 10.09.2021 seiner zuständigen Waffenbehörde anzeigt oder das Magazin bis zu diesem Datum an Berechtigte, die zuständige Waffenbehörde oder eine Polizeidienstelle abgibt. Ist der Erwerb erst am oder nach dem 13.06.2017 erfolgt, wird das Verbot dann nicht wirksam, wenn der Besitzer bis zum 01.09.2021 ein Antrag auf Ausnahmegenehmigung nach § 40 WaffG beim Bundeskriminalamt stellt oder das Magazin an Berechtigte, die zuständige Waffenbehörde oder eine Polizeidienstelle abgibt.

2. Neue wesentlichen Waffenteile

Zukünftig werden auch Gehäuse (upper- und lower receiver, Griffstück bei Kurzwaffen) sowie der Verschluss (Verschlusskopf und Verschlussträger) als wesentliche Teile von Schusswaffen eingestuft, sofern sie nicht in der Waffe fest eingebaut sind. Damit sind sie erlaubnispflichtig. Sofern ein Waffenbesitzer solche freien Teile erwirbt, muss er sie ab dem 01.09.2020 bei der Waffenbehörde anmelden. Das Gesetz gesteht ihm eine Karenzzeit bis zum 01.09.2021 zu.

3. Schießstände

Die Waffenbehörden müssen alle vier Jahre gemeinsam mit einem anerkannten Sachverständigen die Schießstände überprüfen und dürfen im Zweifel ein Gutachten dieses Sachverständigen verlangen. Die Kosten hat der Betreiber der Schießstätte zu tragen. Das wird viele Schießstätten erheblich finanzielle belasten.

4. Waffenregistergesetz

Teil der Waffenrechtsnovelle 2020 ist das neue Waffenregistergesetz, das zum 01.09.2020 an die Stelle des Waffenregistergesetzes aus dem Jahr 2012 tritt. Es regelt detailliert die Einrichtung des Nationalen Waffenregisters (NWR) und enthält umfangreiche Dokumentationspflichten, die den Waffenhersteller und -händler, aber auch jeden Waffenbesitzer treffen. Das Register ersetzt künftig die Waffenbücher der Hersteller, Händler und Büchsenmacher. Jeder Waffenbesitzer erhält eine persönliche 21-stellige Ordnungsnummer (P-ID), seine waffenrechtliche Erlaubnis (WBK) wird unter einer eigenen Erwerbs-Identifikationsnummer (E-ID) geführt. Jeder Waffe wird zudem eine individuelle Waffen-Identifikationsnummer (W-ID) zugeteilt. Gleiches gilt von den wesentlichen losen Teilen. Sie erhalten eine Waffenteil-Identifikationsnummer (WT-ID). Bei jeder Änderung (Kauf/Verkauf einer Waffe oder wesentlicher Teile davon, Erteilung/Widerruf einer Erlaubnis) werden die Daten an das nationale Waffenregister gemeldet. So sollen dort umfassende Informationen über den Verbleib jeder einzelnen Waffe und über die waffenrechtlichen Erlaubnisse vorhanden sein. Auch der Büchsenmacher, der die Waffe repariert oder wesentliche Teile einbaut, unterliegt der Dokumentations- und Meldepflicht und muss dabei die jeweiligen Ordnungsnummern angeben. Das führt dort genauso wie beim Hersteller und Händler zu einem erheblichen bürokratischen Aufwand. Es ist damit zu rechnen, dass der Büchsenmacher diese Kosten an seine Kunden weiterreichen wird. Auch private Waffenbesitzer unterfallen der Dokumentations- und Meldepflicht, wenn sie untereinander Waffen erwerben oder veräußern. Erwerber und Veräußerer benötigen jeweils die PID samt der E-ID des Vertragspartners und die W-ID. Der private Waffenmarkt wird dadurch zwar nicht unterbunden, aber doch bürokratisch erschwert.

5. Hinweis für die Praxis

Jedem Waffenbesitzer ist zu empfehlen, dass er bereits jetzt bei seiner Waffenbehörde seine persönliche P-ID, seine Erwerbs-ID (E-ID) und für alle seine Waffen und deren wesentlichen losen Teile deren W-ID abfragt, damit er auch künftig seine Waffe zum Büchsenmacher geben oder sie veräußern darf. Hat er die Daten erhalten, sollte er die dort gespeicherten Ordnungs-/ Identifikationsnummer mit den Daten in seiner WBK und auf seiner Waffe vergleichen und Unstimmigkeiten unverzüglich mit der Waffenbehörde zu klären. Denn es steht zu befürchten, dass bei den Waffenbehörden zum Teil fehlerhafte Datensätze vorhanden sind. Wer seine Waffen vor Beginn der Drückjagdsaison zum Büchsenmacher geben will, damit sie dort überprüft oder repariert werden, sollte dies tunlich vor dem 01.09.2020 tun, um dem Büchsenmacher bürokratischen Aufwand und sich selber zusätzliche Kosten zu ersparen. Ob die Landkreise und Gemeinden, die Waffenbehörde sind, auf die Umstellung vorbereitet sind, die das Waffenregistergesetz mit sich bringt, ist offen. Bei der Einführung des Nationalen Waffenregisters im Jahre 2012 hatte es erhebliche Zeit gekostet, bis sie die Meldungen an das Register vollständig und fehlerfrei absetzen konnten.

Landesgeschäftsstelle, Schopenhauerstraße 21, 30625 Hannover

Telefon 0511 53043-0, Telefax 0511 5304329

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Internet www.ljn.de

Justitiar, Clemens H. Hons, Zeißstraße 63, 30519 Hannover

Telefon 0511 899859-0, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
Wegfall der Trichinenuntersuchung von Nutria Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 31. August 2020 um 16:22 Uhr

Wegfall der Trichinenuntersuchung von Nutrias

 

mit der Streichung des Wortes "Sumpfbiber" in § 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Tier-LMHV durch die Verordnung vom 19. Juni 2020 entfällt zukünftig die amtliche Untersuchung auf Trichinen für Sumpfbiber bzw. Nutrias.

Dies bestätigte uns auf Anfrage heute das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

In der Begründung zu dieser Änderung heißt es: Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat am 30. Oktober 2018 eine umfassende "Gesundheitliche Bewertung von humanpathogenen Parasiten in Wild" vorgelegt. In dieser Bewertung wird ausgeführt, dass Sumpfbiber zwar grundsätzlich für eine Trichineninfektion empfänglich seien, wie mit Infektionsversuchen nachgewiesen worden sei. Es gebe in Europa auch vereinzelte Berichte aus den Jahren 1936 und 1980 über Trichinenfunde bei Sumpfbibern.

Es habe sich aber um Tiere gehandelt, die in Pelztierfarmen gehalten worden seien. In beiden Fällen vermuteten die Autoren, dass die Infektion durch die Verfütterung von Küchenabfällen mit Fleischbestandteilen (Schwein oder relevantes Wild) erfolgte. Die Publikation aus dem Jahr 1936 war der Auslöser dafür, dass der Sumpfbiber als Wild eingestuft worden ist, "das Träger von Trichinen sein kann". In seiner Risikobewertung stellt das BfR aber fest, dass ihm Trichinenfunde bei freilebenden Sumpfbibern nicht bekannt seien. Vor diesem Hintergrund ist es gerechtfertigt, Sumpfbiber aus der Pflicht zur Untersuchung auf Trichinellen auszunehmen, ohne dass dies mit einer Verringerung des vorbeugenden Schutzes der Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher verbunden wäre.

LJN

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 31. August 2020 um 16:24 Uhr
 
Identifikationsnummern Waffenregister Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Samstag, den 29. August 2020 um 11:14 Uhr

Nationales Waffenregister (NWR)

Identifikationsnummern

 

 

Ab dem 01.09.2020 benötigen die Waffenhändler für alle Bearbeitungen bezüglich Waffen (An- u. Verkauf sowie Reparaturen) Identifikationsnummern des Nationalen Waffenregisters (NWR).

 

Jede Person, jede Erlaubnis, jede Waffe und jedes Waffenteil hat eine eigene NWR-ID-Nummer.

 

Diese NWR-ID-Nummern können Sie bei der zuständigen Waffenbehörde bei Bedarf erfragen.

 

Bei der Waffenbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim kann angefragt werden

unter E-Mail:             Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

oder unter Tel.-Nr.   05921 – 96 1237

 

Bei der Waffenbehörde der Stadt Nordhorn kann angefragt werden

unter E-Mail:             Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

oder unter Tel.-Nr.   05921 – 878 103

 

Es werden Karteikarten per E-Mail oder Post verschickt.

 

Gudrun Klinge-Lambers
Abt. Sicherheit und Ordnung
Landkreis Grafschaft Bentheim

 
Durchführung von Gesellschaftsjagden Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Samstag, den 29. August 2020 um 10:57 Uhr

Organisatorische Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Gesellschaftsjagden

Wie in allen anderen Bereichen sind auch im Jagdbetrieb, insbesondere bei der Organisation und Durchführung von Gesellschaftsjagden, die grundlegenden Schutzmaßnahmen (§§ 1 bis 4 Niedersächsische Corona-Verordnung) gegen die Ausbreitung des Virus zu befolgen:

 Mindestabstand von 1,5 m halten und persönliche Kontakte auf das Notwendige beschränken,

 Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn kein Abstand von 1,5 m möglich ist,

 Hygienekonzepte erstellen und befolgen,

 Daten erheben beziehungsweise dokumentieren.

 

Nachstehende organisatorische Hinweise bezüglich der Einhaltung der Schutzprämissen

bei der Durchführung von Gesellschaftsjagden werden gegeben, damit diese auch im Jagdjahr 2020/21 erfolgreich und sicher durchgeführt werden können. Sie sind lediglich eine Hilfestellung, die sich an der derzeitigen Situation und Rechtslage orientiert (s. https://www.niedersachsen.de/Coronavirus), da die dynamische Entwicklung der COVID19-Pandemie Prognosen bis in den Herbst hinein kaum zulässt:

1. Jagdleitung

Der/die Jagdleiter*in trägt die Verantwortung und hat entsprechend der Entwicklung der Corona-Pandemie mit angepassten hygienetechnischen Maßnahmen zu reagieren.

2. Jagdeinladungen

Sofern noch möglich, sind die Einladungen mit folgenden Hinweisen zu ergänzen:

 Einhaltung des Mindestabstandes und der Hygieneregelungen

 Mitführen von Desinfektionsmitteln und einer Mund-Nasen-Bedeckung, sowie Nutzung derselben, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

 Bekanntmachung der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer) bei der Jagdleitung

 Fernbleiben von der Jagd bei Symptomen einer COVID 19–Erkrankung oder bei Rückkehr aus einem Risikogebiet

 Hinweise auf Organisationsänderungen (z. B. Eigenverpflegung statt Schüsseltreiben, möglichst mit eigenem Fahrzeug anreisen)

3. Dokumentation

Der/die Jagdleiter*in hat die Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer) aller an der Jagd beteiligten Personen zu erfassen und für die Dauer von drei Wochen nach dem Jagdtag aufzubewahren, damit die Rückverfolgbarkeit einer etwaigen Infektionskette gewährleistet ist.

4. Jagdscheinkontrolle und Entrichtung von Kostenbeiträgen

Sofern in der Einladung und Begrüßung darauf hingewiesen wird, dass Teilnahmevoraussetzung ein mitgeführter, gültiger Jahresjagdschein ist, kann auf eine allgemeine Kontrolle der Jagdscheine am Jagdtag verzichtet oder eine stichprobenweise Kontrolle durchgeführt werden. Nach Möglichkeit sollte eine vorherige bargeldlose, elektronische Bezahlung etwaiger Kostenbeiträge erfolgen.

5. Begrüßung und Gruppeneinteilung

 Die Beteiligten sollten vor der Jagd schriftlich die Sicherheitsunterweisung inkl. Freigabe erhalten und deren Erhalt sowie das vollumfängliche Verständnis der Vorgaben (auch formlos per E-Mail) bestätigen.

 Die Begrüßung ist grundsätzlich an einem zentralen Ort im Freien durchzuführen.

 Die Zahl der teilnehmenden Personen ist den örtlichen Gegebenheiten anzupassen.

 Sofern der Mindestabstand aus Platzgründen nicht eingehalten werden kann, haben die Teilnehmenden eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und der direkte Kontakt ist auf das Unvermeidbare zu reduzieren.

 Schützen und Jagdhelfer*innen/Hundeführer*innen können sich aus Platzgründen getrennt oder zeitlich versetzt treffen und werden getrennt begrüßt.

 Ggf. bietet sich die Bildung von Teilgruppen an, die sich an unterschiedlichen Orten treffen. Eine eindeutige und nachvollziehbare Jagdleitung ist dabei sicherzustellen.

6. Jagdablauf

 Die Bildung von Fahrgemeinschaften mit Personen, die nicht demselben Haushalt angehören, sollte unterbleiben.

 Beim gemeinsamen Bergen und Versorgen des erlegten Wildes ist auf die

Einhaltung des Mindestabstandes zu achten und ggf. eine Mund-NasenBedeckung zu tragen.

7. Ende der Jagd

 Im Sinne einer zeitlich möglichst kurzen Zusammenkunft der Jagdbeteiligten sollte auf das Streckelegen und die Bruchübergabe verzichtet werden.

 Die Verpflegung der Jagdbeteiligten erfolgt eigenverantwortlich, um vermeidbare Kontakte während der Mahlzeiten oder bei deren Ausgabe zu vermeiden.

 Gastronomische Angebote können nach der Jagd unter Wahrung der für die Gastronomie geltenden Regelungen wahrgenommen werden.

 

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 29. August 2020 um 10:58 Uhr
 
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