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2019 Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Grafschaft Bentheim Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 30. Mai 2019 um 20:11 Uhr

Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Grafschaft Bentheim

Nach der Eröffnung durch Jagdhornbläser unter der Leitung von Kunibert Zirkel erfolgten die Begrüßung, die Feststellung der ordnungs- und fristgerechten Ladung und Beschlussfähigkeit durch den Vorsitzenden Thomas Heils. Zur Tagesordnung erfolgten keine weiteren Anträge. Er begrüßte im Namen der Jäger die zahlreichen Ehrengäste und Teilnehmer der Jahreshauptversammlung.

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Das Grußwort des Landkreises hielt die stellvertretende Landrätin Helena Hoon, die zunächst die Wertschätzung der Jägerschaft bekundete, als Heger und Pfleger von Wild, Wald und Flur. Dann sprach sie die vielfältigen Beziehungen zwischen Landkreis und Jägerschaft durch aktuelle Entwicklungen an.

Dabei ging sie zunächst auf die geplante Raumschießanlage ein. Viele Gespräche mit Verwaltung, Polizei und Landesstraßenbauamt wurden geführt. Sie betonte die Bedeutung des Baus in der Grafschaft und das Stehen des Landkreises hinter dem Projekt. Weiterhin betonte sie die neue Wildkammer in Veldhausen, die im Tierseuchenfall zur Annahme, Beprobung und vorübergehenden Lagerung von Wild diene. Sie sah sie als weiteren Schritt in Sachen gerüstet sein bei Ausbruch von ASP.

Es folgte ein Überblick über Zahlen, Daten und Fakten in den Bereichen Jägerprüfung und Jagdscheininhabern. Beim Thema Waffenbesitz und Kontrolle sei die Entwicklung der Überprüfungen positiv und es gäbe weniger Verstöße.

Frau Dr. Hannah Timmer von der Polizei Nordhorn dankte für die gute Zusammenarbeit, man ziehe an einem Strang. Das gemeinsame Projekt der RSA sei ein bedeutsames Projekt mit vielen Möglichkeiten.

Der Vorsitzende dankte für die positiven Anmerkungen und die stets gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis und der Polizei.

 

Bei der folgenden Totenehrung wurde den verstorbenen Jagdkameraden:

HGR1: Jürgen Weiß, Gerhard Heetderks

HGR2: Johann Hatger, Hermann Hatger, Gregor Rötterink

HGR3: Geert Budde, Johann Mensink, Harry Lenferink

HGR7: Heinz Schüürhuis

HGR8: Johann Koelmann, Gerrit Jan Arends
HGR11: Gustav Feld, Gerd Heermann

gedacht.

 

Die Verdienstnadel in Silber des DJV erhielt Marianne Brunklaus für ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin und die LJN Verdienstnadel in Bronze erhielt Bernhard Merschel für seine Tätigkeit als Vorsitzender der Rehwild-Hegegemeinschaft Lohne-Schwartenpohl.

2019 JHV Ehrung 1.1

Es folgte der Bericht des Vorsitzenden. Er berichtete über die vielfältigen Aufgabenbereiche des Vorstandes. Zahlreiche Projekte wurden angestoßen und durchgeführt und viele Ideen umgesetzt. Die Obleute haben die Aktionen begleitet, bestätigt wurde dies durch hervorragende Ergebnisse bei Teilnahmen an Prüfungen und Wettbewerben. Alle Berichte wurden auf der Internetseite der JGB eingestellt.

Die in den GN zu lesenden Berichte zeugten von der aktiven Tätigkeit der Jägerschaft in allen Bereichen. Es folgte der Dank an die GN über die Berichterstattungen.

Als wesentliches Projekt sah er die Errichtung der RSA in Wietmarschen Lohne. Und dankte den Mitgliedern für die Begleitung des Projektes. Es folgte eine Präsentation über die technische Ausstattung der Anlage, den Ablauf der Anträge und Genehmigungen, die Möglichkeiten der Nutzung der Schießbahnen, die Steuerungsanlage, die raumlufttechnische Anlage und das Vorgebäude. Eine Darstellung der Wege und Hürden zum Erreichen des Ziels ergänzte die Ausführungen.

Der Spatenstich erfolge zeitgleich mit der Eröffnung der SET Anlage für die Polizei im Juli 2019. Die Inbetriebnahme sei geplant für Frühjahr 2020. Finanziell sei das Projekt abgesichert.

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Im zweiten Teil seines Berichtes ging er auf das Thema Jagdrecht ein und vertiefte die Themen Schießnachweis, bleifreie Munition und Schallminderer. Erfolgreich verhindern konnte die LJN zudem einen Präzedenzfall in Bezug auf den Eingriff in den Katalog der jagdbaren Arten: Auch zukünftig dürfen weiterhin nur Jagdscheininhaber Nutrias erlegen. Er erläuterte dabei die in der Grafschaft laufenden Projekte wie MICA und eine Förderung der Bejagung durch den Landkreis.

Im Hinblick auf ASP und die Präventionsmaßnahmen gegen die ASP verwies er auf die in den Hegeringen erörterten Themen.

Es folgten der Kassenbericht, die einstimmige Entlastung des Vorstandes und die Wahl von Herbert Stevens als neue Kassenprüfer.

 

Beim Bericht des Kreisjägermeisters erfolgte ein Rückblick zu den Jägerprüfungen und Hinweise auf Möglichkeiten zur Verhinderung des Mähtods.

Im Anschluss präsentierte und kommentierte Kreisjägermeister Albert Lucas den Streckenbericht und bedankte sich bei allen aus Vorstand, Verwaltung und Politik für die gute Zusammenarbeit.

Das Verblasen der Strecke schloss sich an.

2019 JHV  HLW 1.1

Foto: Lindwehr

Der Vorsitzende bedankte sich abschließend beim erweiterten Vorstand und den Mitgliedern der Jägerschaft für die Unterstützung und das gezeigte Vertrauen. Der Dank galt auch Waldemar Kramer für die Präsentation, den Jagdhornbläsern für die Begleitung der JHV und dem Hegering IV für die Gestaltung der Räumlichkeiten.

Er erläuterte weiterhin die Notwendigkeit des Verlegens des Termins der JHV und gab den neuen Termin bekannt, den 07.04.2020.

 
35 neue Jungjäger Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Mittwoch, den 08. Mai 2019 um 12:10 Uhr

35 neue Jungjäger

Traditionell finden im Frühjahr die Jägerprüfungen in der Grafschaft Bentheim statt. In diesem Jahr stellten sich 45 Prüflinge den Aufgaben, zuerst mussten sie sich einer Schießprüfung unterziehen. Hier wird nicht nur die Schießleistung überprüft, sondern auch der sichere Umgang mit der Waffe. Danach fand die schriftliche Prüfung statt, hier müssen in fünf Fachgebieten je 20 Fragen beantwortet werden. An drei Tagen fand dann die mündlich-praktische Prüfung in den Revieren von Herrn Mönch und Herrn Lucas statt. Nach dieser umfangreichen Prüfung stand dann das Ergebnis fest.

alle Prüflinge 1.1 

Alle Prüflinge mit ihren Ausbildern

Von den 45 Jagdscheinanwärtern haben 35 die Prüfung bestanden. Sechs Jagdscheinanwärter müssen die Schießprüfung noch bestehen und 4 die schriftliche oder mündlich –praktische Prüfung. Aber fast ein Drittel der Prüflinge haben die Jägerprüfung aber mit einer eins vor dem Komma bestanden. Das durchschnittliche Alter lag dieses Jahr bei 37 Jahren, wobei der jüngste erst 15 Jahre alt ist und somit an Seinem 16. Geburtstag den Jugendjagdschein lösen kann. Der älteste Prüfling war dieses Jahr 59 Jahre alt. Bei der Übergabe der Zeugnisse war die Jagdhornbläsergruppe aus Nordhorn und Bentheim dabei. Für die Jungjäger wurde zur bestandenen Prüfung extra die Ehrenfanfahre geblasen.

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Jagdhornbläser Hegewald mit Unterstützung der Bentheimer

Kreisjägermeister Albert Lucas, der den Prüfungsvorsitz hatte, bedankte sich bei den Prüfern für die durchgeführte Prüfung und hob die gute Ausbildung durch die Grafschafter Jagdschulen hervor. Zusammen mit Herrn Rüdiger Riesner von der Jagdbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim wurden die Prüfungszeugnisse überreicht. Als Jahrgangsbester erhielt Julian Nöst ein Geschenk sowie eine Einladung zur Treibjagd. Auch Benny Ramm und Ole Beyer bekamen für Ihre guten Leistungen jeweils ein Geschenk.

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Einer der Prüfungsbesten

Glückwünsche sprach auch der stellvertretende Vorsitzende der Kreisjägerschaft Herr Reinhard Mönch aus. Er wünschte allen viel Waidmannsheil und hoffe dass sich viele der Jungjäger in den Hegeringen aktiv beteiligen werden. Die Möglichkeiten sich in die Jägerschaft einzureihen, seien vielfältig.

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Die Prüfer bei der Überreichung der Urkunden

Die Geschäftsführerin der Jägerschaft, Marianne Brunklaus, überreichte den neuen Mitgliedern der LJN die Jägerbriefe. Sie betonte die Bedeutung der Mitgliedschaft in der LJN. Die Jagd unterliege ständig neuen Anforderungen. Es sei wichtig sich auf dem Laufenden zu halten. Sie verwies dabei auf die Informationen durch den LJN Newsletter, der über die Seite der Jägerschaft den Mitgliedern zugänglich sei. Weiterhin wünschte auch sie den neuen Mitgliedern Waidmannsheil.

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Die Geschäftsführerin überreicht die Mitgliedschaft

Mit ein paar weiteren Jagdsignalen der Jagdhornbläser wurde die Übergabe der Zeugnisse beendet.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Mai 2019 um 12:13 Uhr
 
2. Jagdhornbläserwettbewerb auf europäischer Ebene in Alsdorf (Brandenburg) Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 04. März 2019 um 19:39 Uhr

2. Jagdhornbläserwettbewerb auf europäischer Ebene in Alsdorf (Brandenburg)

 

Am 18./19. August 2018 fand auf dem Gelände des Schlossparkes Alsdorf/Schönewalde der 2. Jagdhornbläserwettbewerb auf europäischer Ebene des Landesjagdverbandes Brandenburg statt.

Zwei Niedergrafschafter Jagdhornbläsergruppen, die ihre Aus- bzw. Fortbildung an der Musikschule Niedergrafschaft erhalten, hatten sich bereits im Frühjahr zu diesem Jagdhorn-Event angemeldet.

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In der Wertungsklasse B belegte die Jagdhornbläsergruppe De Grenzbloasers mit den vorgetragen Signalen und einem Vortragsstück den 2. Platz mit 668,5 Punkten und dem Prädikat "sehr gut".

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Die Bläsergruppe Lönsberg war in der höchsten Wertungsklasse A gemeldet. Mit den Pflichtsignalen und ihrem selbst gewählten Vortragsstück, dem Lönsberg-Ruf, erzielte auch diese Gruppe den 2. Platz mit 742 erreichten  Punkten und dem Prädikat "ausgezeichnet".

 

Ein buntes Rahmenprogramm des Veranstalters rundete eine insgesamt gelungene jagdmusikalische Veranstaltung ab.

Kunibert Zirkel

 
Winterversammlung der Jägerschaft Grafschaft Bentheim Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 18. Februar 2019 um 12:39 Uhr

Winterversammlung der Jägerschaft Grafschaft Bentheim

Einführung in die moderne Fangjagd

Die Parforcehornbläsergruppe der Jägerschaft Grafschaft Bentheim eröffnete die Winterversammlung. Der Vorsitzende, Thomas Heils, betrachtete die Winterversammlung als einen Abend für neue Ansätze und Veränderungen. „Was kann man anders und besser machen?“ Das Thema des Vortrags sah er als Einführung in die moderne Fangjagd mit Beispielen wie man es nicht mehr macht. „Was früher effektiv war, aber man heute lassen sein sollte.“
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Eine intensive Bejagung des heimischen Raubwildes sollte mittlerweile jedem Jäger klar sein. Hier ist insbesondere die Jägerschaft gefordert regulierend einzugreifen. Nur mit einem flächendeckenden professionellen und modernen Prädatorenmanagement ist es möglich, die Ausbreitung der invasiven Neozonen zu unterbinden sowie den heimischen Raubwildbestand zu senken.
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Das Fundament des modernen Prädatorenmanagments bildet die Fangjagd, insbesondere der Einsatz von Betonwipprohrfallen, die sämtliches Raubwild, wie auch Neozonen, unversehrt und gesetzeskonform fangen. In diesem Zusammenhang sollte der Einsatz von Fangmeldesystemen eine Selbstverständlichkeit sein.
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Durch selektiven und unversehrten Lebendfang (Betonwipprohrfalle) sowie die Entnahme des Wildes „Just in Time“(Fallenmeldesystem) ist die Fangjagd zeitgemäß und nicht angreifbar. Die Verwendung von Totschlagfallen sollte mit Bedacht und mit der Einhaltung sämtlicher Vorschriften auf ein Minimum reduziert werden. Betonwipprohrfallen bieten gegenüber Fallensystemen, bei denen das Raubwild am Köder ziehen muss, um die Falle auszulösen, einen großen Vorteil. Systeme, in denen sich das Raubwild bereits auf dem Weg zum Köder fängt, sind somit effizienter als solche in denen der Köder erst aufgenommen werden muss!
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Der Fangplatz sollte im Vorfeld ausgewählt werden. Durch den Einsatz von Wildkameras ist es heutzutage allerdings recht leicht, geeignete Fangplätze zu finden. Professionell, intensiv und vor Allem gemeinschaftlich Raubwild zu bejagen! sah der Referent als Ziel.
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Hinsichtlich der ASP sprach nachfolgend Dr. Hermann Kramer die Bedeutung für die Region und die Landwirtschaft an. “ Jeder muss an seinem Platz konsequent dafür sorgen, dass die Seuche nicht zu uns kommt.“ Er blickte auf die zeitliche Bewegung der Seuche, die Zahlen des Jahres 2019, auf die Entwicklung in anderen Ländern und den Bau von Mauern. „Es gibt keinen Zaun, der wirklich wildschweindicht ist!“ stellte er fest. Als Erklärung für den Sprung in Belgien sah er als Faktor den Menschen. Er verdeutlichte die Wege der Übertragung und sah als größte Gefahr die Routine.
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Der Vorsitzende dankte den Rednern und blickte zurück auf das Jägerfrühstück. Hinsichtlich der Worte von Umweltminister Lies hoffe er, dass das MU nicht Ideologien folge, sondern sich an Realitäten orientiere. Es folgte ein Blick auf den definitiven Bau der RSA 2019 und deren Sachstand.

Kreisjägermeister Albert Lucas machte Anmerkungen zum Niederwildprojekt der LJN, der Prämie beim Schwarzwildabschuss und dem Waffengesetz in Bearbeitung zum Thema Schalldämpfer und Schießnachweis als Leistungsnachweis. Weiterhin betonte er die Bedeutung des sorgfältigen Ausfüllens der Abschussliste.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 18. Februar 2019 um 12:43 Uhr
 
29. Jägerfrühstück Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 08. Februar 2019 um 16:41 Uhr

29. Jägerfrühstück mit Umweltminister Olaf Lies

Artenvielfalt erhalten – Biotopvernetzung stärken

Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Kultur versammelten sich am 4.Sonntag im Januar zum traditionellen „Jägerfrühstück“ in der Nordhorner Gaststätte Deters. Die Jäger nutzten auch die 29. Auflage des Neujahrsempfangs als Möglichkeit, ihre Kontakte zu pflegen. Die Veranstaltung wurde eröffnet und umrahmt durch die Klänge der Parforcehornbläser unter der Leitung von Kunibert Zirkel.
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Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste ging der Vorsitzende der Jägerschaft, Thomas Heils, auf die Bedeutung des Jägerfrühstücks – einem Treffen von Menschen unterschiedlicher Funktionen und Ämter - ein. Gesellschaft gehöre an einen Tisch, um gemeinsam Lösungen zu finden.
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Umweltminister Olaf Lies sah das Jägerfrühstück als symbolisch für die Zusammenarbeit mit Umwelt- und Naturschutzverbänden an. Er betonte die Zusammenarbeit von MU und ML. Auf kommunaler, Landes- und Bundesebene müsse Hand in Hand gearbeitet werden. Die Frage der Zuständigkeiten sollte mit der Verantwortlichkeit verbunden und gemeinsam getragen werden. Er betonte die Bedeutung eines notwendigen Dialogs untereinander und drückte seinen Wunsch aus nach mehr Gelassenheit und Zeit für sachliche Argumente, mehr Ruhe in den Diskussionen, und einen anständigen und fairen Umgang miteinander. Es folgte ein Blick auf die Kohlediskussion. Die jetzige Generation müsse überlegen, was aus dem Handeln für die nächsten Generationen wird. Umwelt- Es müssen Wege gefunden werden, die gesellschaftlich getragen werden und umsetzbar sind. Klimaschutz sei nicht trennbar von Umwelt- und Artenschutz. Dieser Gesamtgedanke müsse über Generationen betrachtet werden, um vieles zu bewahren.

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Sein Dank galt in diesem Zusammenhang auch der Jägerschaft Grafschaft Bentheim für die gute Arbeit im Bereich Hege und Pflege für Natur und Umwelt. Es folgte ein Blick auf die Veränderungen in der Landwirtschaft, die er als starken Partner der Umwelt sah. Notwendig ist das Schließen von Kompromissen, mit denen die Situation nachhaltig verbessert werden kann. Landwirtschaft erbringe nicht nur die Sicherstellung von Ernährung, sondern auch Umwelt- und Naturschutz. Als Kernpunkte betrachtete er die Themen Wiesenvögel und Prädatorenmanagement. Der fehlende natürliche Prozess erfordere den regulierenden Eingriff. Lobend erwähnte er den Biotopfond hinsichtlich der Verbesserung der Qualität der Vernetzung von Naturräumen zur Sicherung der Artenvielfalt.

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Weiterhin ging er auf die Novellierung des niedersächsischen Jagdgesetzes ein. Hinsichtlich der ASP sah er geringe Möglichkeiten des Schutzes und eine erforderliche Vorbereitung auf den Notfall. Die Frage des Einsatzes von Schalldämpfern sah er als Frage von sachlicher Bewertung. Er hoffte dabei auf eine baldige Klärung. Erforderliche Populationsregulierungen fordern gute Jäger und eine sachgerechte Ausstattung. Beim Thema invasive Arten betonte er die Bedeutung des richtigen Zeitpunktes der Regulierung. Das Thema müsse intensiver gemeinsam mit den Jägern angegangen werden. So betrachtete er auch das Thema Wolf. Am Ende werde der Wolf ins Jagdrecht kommen. Für die Zukunft sei aber .eine sachliche Diskussion und eine enge vertrauensvolle Zusammenarbeit auf der Basis gemeinsamer Gespräche als Voraussetzung für den richtigen Weg nötig.
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Auch die EU Abgeordnete Annie Schreijer Pierek sah die Wölfe in Europa als Problem. Sie forderte mehr Abstimmung auch über die Staatsgrenzen hinweg. Umweltminister Olaf Lies bestätigte, man brauche europäische Regelungen, die greifen.“ Wir leben mit dem Wolf, aber nebeneinander und in einer vernünftigen Dimension. Das muss sichergestellt werden.“ Der Bezirksvorsitzende der Jägerschaften, Martin Meyer Lührmann, verwies auf die Probleme des Artensterbens in der Agrarlandschaft. Er zeigte die Bemühungen und Aktivitäten der Jägerschaften. Das Programm Lebensraum Feldhühner des ML sah er als guten Ansatz und betonte die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit dem MU. Umweltminister Lies bestätigte, dass das Ressortdenken heute nicht mehr funktioniere. Zusammenarbeit und Gemeinsamkeit seien erforderlich. Gern sei er zu Gesprächen bereit.
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Der Vorsitzende, Thomas Heils, sah die erhoffte Strategie als bestätigt: pragmatisches Angehen der Probleme, miteinander reden und suchen von Kompromissen und Lösungen. Bezüglich der Nutriabejagung verwies er auf die Beteiligung der Jägerschaft am grenzübergreifenden Projekt MICA und die Zusammenarbeit mit dem Vechteverband. Er bestätigte, dass ein Umdenken und das Ansteuern vernünftigerer Bahnen erforderlich sei. Die positive Aussage des Ministers: „Jäger wir brauchen euch,“ deutete er als Signal.
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Landrat Friedrich Kethorn blickte in seinem Grußwort zurück auf die Tradition des Jägerfrühstücks. Er dankte für die konstruktive, vertrauensvolle und sachorientierte Zusammenarbeit. Die Unterschutzstellung der FFH Gebiete sei nach vielen Gesprächen mit den Beteiligten einstimmig beschlossen worden. Für die Erarbeitung der Managementpläne seien gute Voraussetzungen gegeben. Seine Frage hinsichtlich des Erschwernisausgleichs für Waldbesitz, beantwortete der Minister positiv: „Es ist beschlossen, muss noch umgesetzt werden.“ Der Landrat ging auch auf den Bau der RSA ein. Zahlreiche Gespräche und erfolgreiche Verhandlungen erfolgten zur Umsetzung. Der Landkreis stelle erhebliche Mittel zur Verfügung, jeweils 50.000 € für die Jahre 2018 bis 2021. Es sei eine Vorzeigeanlage für die Jäger und die Polizei. Im Blick auf die Novellierung des Landesjagdgesetzes betonte er hinsichtlich der Schalldämpfer eine kooperative Zusammenarbeit. Bei der ASP und den Blick auf die Prävention werde mit allen Beteiligten zusammengearbeitet. Für die Nutriabejagung habe man im Haushalt 20.000 € eingestellt, um Projekte zu erproben, wie man unter Tierschutzgesichtspunkten eine weitere Verbreitung verhindern könne.
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Abschließend blickte auch der Vorsitzende zurück auf die erfolgten Überlegungen, Planungen und Probleme beim Bau der RSA. Die Idee der Kooperation zwischen Jägerschaft und Polizei sei landesweit einzigartig – ein Leuchtturmprojekt für Niedersachsen. Die Bauanträge sind gestellt, der Bebauungsplan ist in kürzester Zeit fertig und der Beginn der Baumaßnahmen erfolgt im Juni 2019.
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Nach einem Auftritt der Parforcehornbläsergruppe nutzen die Gäste die Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen.


 
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