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Ferienpassaktion Hegering Schüttorf Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 03. Juli 2017 um 20:31 Uhr

Mit Jägern und Imker am Rabenbaum

 

Über 40 Kinder lernen im Rahmen der Schüttorfer Ferien(s)passaktion die Natur kennen.

 

Auch die 9. Auflage der Schüttorfer Waldrallye war überbucht, so dass das Los über die Teilnahme entscheiden musste. Die Schüttorfer Jäger hatten sich wieder kräftig in Zeug gelegt, um den Kindern im Alter zwischen 6 und 10 Jahren einen erlebnisreichen Ausflug in die Natur unter dem Motto „Auf der Pirsch mit den Jägern“ zu ermöglichen.

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Nach der Begrüßung durch die Schüttorfer Jagdhornbläser demonstrierte ein Jagdhundeexperte des Hegering II die Leistungsfähigkeit zahlreicher Hunde im Jagdbetrieb. Bei dieser ersten Station der Pirsch zeigten die Hunde viel Freude und Eifer bei der Wasserarbeit. Anschließend ging es mit den 3 Planwagen in das Forstgebiet Samerrott.

Rund um den sagenumwobenen Rabenbaum durchliefen die hoch motivierten Kinder einen Informationsparcours. An dem Infomobil „Lernort Natur“ der Grafschafter Jägerschaft erfuhren die Kinder Wissenswertes über die heimische Tierwelt. Die übrigen Stationen standen unter dem Aspekt „die Natur bewusster wahrnehmen“. Mit allen Sinnesorganen erforschten die Teilnehmer die heimische Tier- und Pflanzenwelt. So konnten beispielweise Tiere anhand von Fährten und Lockrufen bestimmt werden. Geschicklichkeit bewiesen die Kinder beim Erstellen von Wildfährten in Ton.

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Ein besonderer Höhepunkt war in diesem Jahr die Unterstützung durch den Imkerverein Bentheim Obergrafschaft e.V. Der 1. Vorsitzende Günter Hesping war mit einem Bienenvolk vor Ort und erklärte den Kindern die Haltung von Honigbienen, die Produktion von Honig sowie die Wichtigkeit der Bestäubungsleistung der Bienen für die Natur im Allgemeinen. Natürlich gab es auch Honig zum Probieren.

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Zum Ausklang an der Landscheune der Gaststätte Venhaus stärkten sich die Kindern mit Grillwürstchen und kühlen Getränke und erhielten Urkunden und umfassendes Informationsmaterial zum Thema Jagd und Natur, bevor sie glücklich und erschöpft von ihren Eltern wieder in Empfang genommen wurden.

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Der Dank des Organisationsteams -bestehend aus Gertrud Venhaus, Fritz Byknüver, Oliver Hilderink und Klaus Neesen- geht an alle Helfer, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben. Alle freuen sich auf die Ausrichtung im nächsten Jahr.

 

Klaus Neesen

 
Mitgliedertreffen Natur-Netz Niedersachsen Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 27. Juni 2017 um 16:57 Uhr

Mitgliedertreffen Natur-Netz Niedersachsen

 

Laut Mitteilung der Geschäftsführerin der Jägerschaft des Landkreises Grafschaft Bentheim, Marianne Brunklaus, hat kürzlich das Mitgliedertreffen des Natur-Netz Niedersachsen in der Lüneburger Heide stattgefunden. An dem sehr informativen Austausch der Vereinsmitglieder nahmen aus der Grafschaft u. a. Mitglieder der Jägerschaft, der Naturschutzstiftung, des Tierparks Nordhorn und der Samtgemeinde Uelsen teil.

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Der Vereinsvorsitzende Hartmut Schrap wies in der Veranstaltung auf die Bedeutung von Netzwerken hin und freute sich, dass im vergangenen Jahr 10 neue Mitglieder dem Verein beigetreten seien. Neben fachlichen Themen stand auch eine Exkursion auf dem Programm. Dazu Marianne Brunklaus: "Wir stellen seitens der Jägerschaft fest, dass durch den fachlichen Austausch mit den Mitgliedern im Natur-Netz viele Ideen und Anregungen für die praktische Naturschutzarbeit entstehen." Die Jägerschaft will sich daher auch weiterhin engagiert in die Netzwerkarbeit einbringen.
 
Schilder an Streuobstwiesen Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 27. Juni 2017 um 16:32 Uhr

Aufstellen Schilder „Streuobstwiesen“ in Wilsum

In Wilsum wurden Informationstafeln zum Thema Streuobstwiesen aufgestellt.

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Mitglieder des Hegerings VII unter Leitung des Hegeringleiters Jürgen Harsman

bauten die von Bingo gestifteten Schilder auf.

Nun können die Besucher der Streuobstwiesen nähere Informationen zum Hintergrund dieser dort direkt entnehmen.

 

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. Juni 2017 um 10:03 Uhr
 
Jungjägerprüfung 2017 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Sonntag, den 30. April 2017 um 17:29 Uhr

40 neue Jungjäger

Traditionell finden im Frühjahr die Jägerprüfungen in der Grafschaft Bentheim statt. In diesem Jahr stellten sich 46 Prüflinge den Aufgaben, zuerst mussten Sie sich einer Schießprüfung unterziehen. Hier wird nicht nur die Schießleistung überprüft, sondern auch der sichere Umgang mit der Waffe. Danach fand die schriftliche Prüfung statt, hier müssen in fünf Fachgebieten je 20 Fragen im sogenannten Multiple-Choise- Verfahren beantwortet werden. An drei Tagen fand dann die mündlich-praktische Prüfung in den Revieren von Herrn Mönch und Herrn Lucas statt. Vielen Dank für die Bereitstellung der Reviere. Als erstes müssen die Prüflinge morgens drei Jagdleitsignale erkennen, dies schafften alle Prüflinge. Dann geht es mit den Prüfern zu den verschiedenen Stationen wo ihr praktisches Wissen überprüft wird. Hier wird ihr Wissen in Wildtierkunde, Waffenhandhabung, Naturschutz und Hege, jagdliches Brauchtum, Jagdhundewesen und Jagdrecht geprüft. Nach dieser umfangreichen Prüfung stand dann das Ergebnis fest. Von den 46 Jagdscheinanwärtern haben 40 die Prüfung bestanden. Zwei müssen die Schießprüfung wiederholen und vier die schriftliche oder mündlich –praktische Prüfung. Fünf haben die Jägerprüfung aber mit einer eins vor dem Komma bestanden. Das durchschnittliche Alter lag dieses Jahr bei 34 Jahren, wobei der jüngste erst 15 Jahre und die älteste 64 Jahre alt waren. Bei der Übergabe der Zeugnisse war die Jagdhornbläsergruppe aus Laar Emlichheim dabei. Für die Jungjäger wurde zur bestandenen Prüfung extra die Ehrenfanfahre geblasen.

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Kreisjägermeister Albert Lucas, der den Prüfungsvorsitz hatte, bedankte sich bei den Prüfern für die durchgeführte Prüfung und hob die gute Ausbildung durch die Grafschafter Jagdschulen hervor. Zusammen mit der Leiterin für Sicherheit und Ordnung vom Landkreis, Frau Stefanie Geiger, die Grüße vom Landkreis überbrachte und sich beeindruckt zeigte vom guten Ausbildungsstand der Jungjäger überreichten sie die Prüfungszeugnisse. Als Jahrgangsbester erhielt Hendrik Klompmaker ein Buchgeschenk sowie eine Einladung zur Treibjagd. Auch Gerd Züwerink und Jörg Stephan Mahlmann bekamen für Ihre guten Leistungen jeweils ein Buchgeschenk. Glückwünsche sprach auch der stellvertretende Vorsitzende der Kreisjägerschaft Herr Reinhard Mönch aus. Er wünschte allen viel Waidmannsheil und hoffe dass sich viele der Jungjäger in den Hegeringen aktiv beteiligen werden. Mit ein paar weitern Jagdsignalen der Jagdhornbläser wurde die Übergabe der Zeugnisse beendet.

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Von links: Reinhard Mönch, Stefanie Geiger, Albert Lucas, Hendrik Klompmaker.

 

Die Prüflinge warten mit ihren Ausbildern gespannt auf das Ergebnis der Prüfung.

 Die Prüfungsgruppe Lefers

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 Die Prüfungsgruppe Kramer

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. August 2017 um 15:28 Uhr
 
Winterversammlung 2017 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Sonntag, den 19. März 2017 um 19:56 Uhr

Winterversammlung 2017 der Jägerschaft Grafschaft Bentheim

Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung gestaltete die Bläsergruppe Hubertus aus Esche-Osterwald unter der Leitung von Dietmar Krüger.
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Der stellvertretende Vorsitzende der Jägerschaft, Reinhard Mönch, eröffnete die sehr gut besuchte Veranstaltung. In diesem Jahr ging es um aktuelle jagdpolitische Themen. Dann begrüßte er als Gastredner den künftigen Geschäftsführer der LJN Herrn Stephan Johanshon.

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Im ersten Punkt ging er intensiv auf jagdrechtliche Veränderungen ein und stellte ausführlich den politischen Hintergrund dar. Es folgte ein Ausblick über die Grenzen zu den Jagdgesetzen in Baden Württemberg, in NRW und in Hessen.
Die Reaktion der LJN auf Ankündigung der ideologisch begründeten Änderungen hatte als Erfolg zu verzeichnen, dass in dieser Legislaturperiode keine Veränderung, sondern nur eine Anpassung von Teilbereichen erfolgte.
So 2016 die Änderung des §26 mit Einführung der Intervalljagd.
Weitere Änderungen, die zum Teil verfassungsrechtliche Bedenken aus Sicht von LJN und DJV beinhalten, ergeben sich bei Schallminderern, bleihaltiger Munition und Schießübungsnachweis. Rechtliche Themen auf Bundesebene sind:
Waffenrecht mit Kern der Aufbewahrung der Waffen und die Jagd im Nationalpark ostfriesische Inseln.
Weiterhin bestätigte er die Notwendigkeit und Bedeutung des Wildtiermonotorings. Die Wildtiererfassung werde in Zukunft noch wichtiger. Die Beteiligung aller Reviere liege zurzeit bei 80 und 90%, sei aber in einigen Jägerschaften rückläufig. Die Jägerschaft Grafschaft Bentheim liegt zurzeit bei 72%. Er appellierte an alle zur Beteiligung. Die Wildtiererfassung sei ein Teil zur Legimitation der Jagd. Bei der LJN erfolgen Bemühungen zur Entwicklung einer Datenbank zum Onlineverfahren.
Das Thema Jagd werde bei den anstehenden Wahlen eine entscheidende Rolle spielen.
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Im Anschluss an die aktuellen jagdlichen Themen ging Stephan Johanshon auf die Entwicklung bei einigen Niederwildarten ein. Er stellte beim Kaninchen die Streckenstatisitik von 1958 – 2016 vor und kommentierte die Gründe für den Rückgang. Es folgte die Besatzentwicklung beim Hasen von 1991 – 2016 mit einem Rückgang in allen Naturräumen. Beim Fasan wurde die Jagdstrecke von 1958 – 2016 vorgestellt. Zu verzeichnen ist ein deutlicher Rückgang beim Fasan-Hennen-Besatz. Die Rückgangsursachen sind komplex mit vielen Faktoren. Untersuchungen stellen Einflüsse bestimmter Bereiche fest, aber nicht als Erklärung der Extrementwicklung. Jetzt wird die erhöhte Kükensterblichkeit untersucht. Wissenschaftliche Untersuchungen, die laufen oder abgeschlossen sind, werden auf praktischer Ebene nachjustiert werden. Zurzeit wird geprüft, ob das Pilotprojekt Hegebeauftragter aus NRW auch in NDS möglich ist.
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Stephan Johanshon ging auch auf das Wolfsmontoring in NDS ein. Anhand einer Grafik zeigte er die Übergriffe auf Nutztiere.

Seit 2001 unterliegt der Nutria dem Jagdrecht. Die Populationen wachsen sprunghaft. Nach einer Lösung im Sinne des Wasserverbandstages wird gesucht.

Zum Abschluss erfolgte die Bitte an die Revierinhaber zur Beteiligung an der Sozialwahl 2017. Ziel seien mehr Transparenz, bessere Präventionsleistungen und gerechtere Beiträge.
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Stefanie Geiger Lk Sicherheit und Ordnung, Marianne Brunklaus, Stephan Johanshon, Reinhard Mönch, Albert Lucas

 
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