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Kreismeisterschaft 2022 in Lohne und auf dem Isterberg Drucken E-Mail
Geschrieben von: Harm Lefers   
Donnerstag, den 18. August 2022 um 06:38 Uhr

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. August 2022 um 06:40 Uhr
 
Hegering VI wählt neuen Hegeringleiter Drucken E-Mail
Geschrieben von: Bernd Jüngerink   
Montag, den 15. August 2022 um 18:42 Uhr
Der Hegering VI hat vor kurzem seine Generalversammlung in der Gaststätte „Zum Lönsberg“ in Hesingen abgehalten. Vor der Versammlung konnten die anwesenden Mitglieder die Rehwildtrophäen des abgelaufenen Jagdjahres begutachten. Hegeringleiter Jan Geerink überreichte die Nadel des Deutschen Jagdschutzverbandes für 25- jährige Mitgliedschaft an Astrid Annen, Berthold Lahuis, Henning Nordbeck, Heino Gosink und Zander Oortmann. Für 40- jährige Mitgliedschaft wurde Gerhard Ekkel ausgezeichnet. Für 50 Jahre Mitgliedschaft ist Wilfried List und für 65 Jahre Mitgliedschaft sind Albert Kampert und Hermann Reefmann geehrt worden.

Als besondere Gäste wurde der neue Vorstand der Kreisjägerschaft begrüßt. Zu Beginn der Versammlung war die Möglichkeit sich den Anwesenden persönlich vorzustellen. Reinhold Gosejakob als neuer Kreisjägermeister gab nebenbei einen Überblick zu aktuellen Themen der Jägerschaft. Der neue Vorsitzende Rüdiger Köhler, der neue Schatzmeister Nils Obremba und die neue Schriftführerin Vera Niers gaben einen kurzen Überblick zu ihrer Person und der Aufgabe in der Kreisjägerschaft.
Weiterhin konnte der Geschäftsführer der neuen Raumschießanlage der Kreisjägerschaft in Wietmarschen-Lohne, Michael Wenderoth, die Ausstattung, Preise und Vorteile zur Nutzung der Anlage vorstellen.

In seinem Streckenbericht zeigte Hegeringleiter Jan Geerink auf, dass die Jäger im Hegering ihrer Aufgabe zur Reduzierung der Prädatoren nachkommen. Die Strecke von Fuchs, Marder und Rabenkrähe sind weiterhin auf hohem Niveau. Dieser angewandte Naturschutz komme auch den Singvogelbeständen und Bodenbrütern zugute. Die Anstrengungen der Jägerschaft in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft zur Schaffung von Lebensraumverbesserungen durch Rückzugs- und Saumstreifen sowie Streuobstweisen sollte weiter intensiviert werden.

Die Strecke wurde durch die Jagdhornbläsergruppen „Niedergrafschaft“ und „Lönsberg“ verblasen.

Der Rehwild-Hegegemeinschaftsleiter Geert Brüggemann gab die Ergebnisse der Gehörn Bewertung bekannt. Eine Bronzemedaille erhielt Julian Hilbrands für den stärksten Bock. Dem Revier Nordbeck wurde ein bronzener Bruch für den besten Hegeabschuss überreicht.
Die Jägerschaft des Hegering VI beteiligt sich intensiv an der Vermeidung des Mähtod von vor allem Rehkitzen, Hase und Fasan während des Grünlandschnittes im Frühjahr. Durch Absuchen der Flächen und vergrämen des Wildes vor der Mahd kann dem schutzlosen Wild Hilfe geleistet werden. Weiter ausgeweitet werden soll der Einsatz von hoch effektiven Wärmebilddrohnen.

Schießobmann Günter Fichtner berichtete über die Ergebnisse der durchgeführten Flintenschiesswettbewerbe. Schatzmeister Jörg Reurik gab Auskunft über die Kassenführung des abgelaufenen Jahres. Hundeobmann Gerhard Ekkel stellte die Prüfungsergebnisse der abgehaltenen Hundeprüfungen vor. Umweltobmann Jan Kattert hob den großen Nutzen von Blühsteifen für die Natur hervor. Der Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Bernd Jüngerink berichtete über die guten Erfahrungen mit dem von der Kreisjägerschaft bereitgestellten Info-Mobil. Vor allem Kindern könne so unsere heimische Natur nähergebracht werden. Der Obmann für die AG-Junge Jäger, Julian Hilbrands steht Jungjägern als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung.

Zu der turnusmäßig anstehenden Vorstandswahl standen Hegeringleiter Jan Geerink, Kassenwart Jörg Reurik, Obmann für Jagdhornblasen Ludwig Hagedoorn und Hundeobmann Gerhard Ekkel nicht mehr zur Verfügung. Es wurde Gerd Molendyk als neuer Hegeringleiter gewählt, neuer Kassenwart wurde Jürgen Aarnink, Hundeobmann wurde Holger Scholte-Eekhoff und Obmann für Jagdhorn Bastian Scholte-Eekhoff. In ihren Ämtern bestätigt wurden der stellvertretende Hegeringleiter Geert Brüggemann, der Obmann der „AG Junge Jäger“ Julian Hilbrands, Umweltobmann Jan Kattert, Schießobmann Günter Fichtner und Obmann für Öffentlichkeitsarbeit und Schriftführer Bernd Jüngerink.

Zum Ende der Versammlung wurde Frank Roeles von der Landesjägerschaft Niedersachsen begrüßt. Er ist Projektleiter im Projekt „Lebensraumverbund Feldflur“ in Niedersachsen. In ausgewählten Projektregionen wird die Verbesserung der Lebensraumstruktur für bodenbrütende Vogelarten wie Rebhuhn, Fasan, Brachvogel oder Feldlerche untersucht. Eine Säule des Projektes ist die Intensivierung der Bejagung von Raubwild, um den Verlust von Gelegen und Jungvögeln möglichst gering zu halten. Durch die gezielte Anlage von vor allem mehrjährigen Blühstreifen sollen im Frühjahr Flächen für die Brut zur Verfügung stehen damit die natürliche Reproduktion verbessert wird.
 
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Foto von links: Jan Geerink, Hegeringleiter Gerd Molendyk, Gerhard Ekkel, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Rüdiger Köhler, Astrid Annen, Henning Nordbeck, Zander Oortmann, Berthold Lahuis und Heino Gosink.
 
Hegering III Nordhorn feiert erstmals Grünes Sommerfest Drucken E-Mail
Geschrieben von: Johannes Kramer   
Montag, den 15. August 2022 um 18:01 Uhr
„Das war eine Superidee!“ mit dieser Nachricht bedankten sich Mitglieder beim Hegeringvorsitzenden Johannes Kramer für das im Juli veranstaltete Grüne Sommerfest.

Da der traditionelle “Grüne Abend“ des Hegeringes III Nordhorn schon zweimal wegen der Corona
Pandemie nicht stattfinden konnte, hatte sich der Hegeringvorstand für dieses Jahr ein anderes Konzept überlegt. Mit viel Engagement wurde ein „Grünes Sommerfest“ mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm vorbereitet, zu dem nicht nur die Mitglieder des Hegeringes mit ihren Angehörigen, sondern auch interessierte Familien eingeladen waren.
 
Auf dem Gelände des Sportvereins „Waldsturm Frensdorf“ wurde das Lernort Naturmobil vorgestellt, an dem sich Kinder und auch Erwachsene anhand der Präparate und Felle in Gesprächen mit den fachkundigen Jägern über das heimische Wild informieren konnten. Für die Kinder gab es zudem die Gelegenheit, sich in der Hüpfburg und auch beim Torwandschießen auszutoben. Auch die allseits beliebte Tombola war vom Orga Team wieder gut bestückt worden und es gab viele erfreute Gewinner. Für das leibliche Wohl wurde Kaffee und selbstgebackener Kuchen angeboten, den die einzelnen Reviere des Hegeringes gespendet hatten, für das Mittagsmahl stand ein Imbisswagen der Firma Eylering bereit.
 
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Hans Jürgen Budde (Beisitzer Frensdorf) mit interessierten Gästen  (Foto: Janette Schlagelambers)

 
Eröffnet wurde das „Grüne Sommerfest“ mit Jagdsignalen durch die Bläsergruppe Bimolten. Hegeringleiter Johannes Kramer zeigte sich in seiner Begrüßungsrede hocherfreut, dass diese Tradition in seinem Hegering noch aufrechterhalten werde und die Bläsergruppe immer zum Gelingen einer Veranstaltung beitrage.
 
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Die Jagdhornbläser Bimolten unter Leitung von Linda Molendyk (Foto: Janette Schlagelambers)


Ebenso freute er sich, dass der neu gewählte Vorstand der Jägerschaft Grafschaft Bentheim der Einladung des Hegeringes gefolgt war und sich Rüdiger Köhler und Reinhold Gosejacob mit Grußworten bei den Anwesenden vorstellten.
 
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Von links: Johannes Kramer (Hegeringleiter), Rüdiger Köhler (Vorsitzender Kreisjägerschaft), Friedrich Eesmann (Beisitzer Brandlecht), Jan Heispink (stell. Hegeringleiter) (Foto: Janette Schlagelambers)


Anschließend stand auf der Tagesordnung die Ehrung der langjährigen/verdienten Mitglieder, diese erhielten eine Urkunde und Ehrennadel der Landesjägerschaft für ihre Treue zur Jägerschaft:
 
Für 25 jährige Mitgliedschaft wurden geehrt Evert Averes, Jürgen Baal, Holm Gervink, Karsten Keuters, Heinz Gerd Lohgeerds, Jens Lütkenhues, Claus Meixner, Jan Hindrik Schlagelambers, Jan Harm Scholten; bereits 40 Jahre Mitglied sind Rainer Drescher, Heinrich Kröse, Arnold Lambers, Bernd Otto. Die Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielten Heinrich Aarnink, Geert Arends, Wilhelm Harink, Christian Otto Limburg, Bernhard Meinders, Gerd Heinz Menken, Jan Niemeijer, Heinrich Vrielink, Arnold Wegbünder. Hansgerd Pikkemaat wurde für eine besonders lange Mitgliedschaft mit über 65 Jahren geehrt. Zu Ehrenmitgliedern wurden Dr. Fritz Buchholz und Klaus Thusek ernannt.
 
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Die zu ehrenden Mitglieder von links nach rechts: Dr. Christian Otto Limburg, Johannes Kramer (Hegeringleiter), Jürgen Baal, Gerd Heinz Menken, Karsten Keuters, Jan Hindrik Schlagelambers, Jens Lütkenhues, Heinrich Vrielink, Heinrich Aarnink,
Rainer Drescher, Bernhard Meinders, Dr. Fritz Buchholz, Friedrich Eesmann (Beisitzer Brandlecht), Jan Heispink (stellv. Heger ingleiter) (Foto: Janette Schlagelambers)


Ein besonderer Höhepunkt war für die Gäste des Grünen Sommerfestes, insbesondere auch für die Kinder, sicherlich die Vorstellung der vielen verschiedenen Hunderassen. Von klein bis groß waren alle Hunde vertreten, die sich aufgrund ihres unterschiedlichen Körperbaus und ihrer unterschiedlichen Wesensmerkmale für die vielfältigen Aufgaben in der Jagd einsetzen lassen, kurzweilige Erläuterungen dazu gab es vom scheidenden Hundeobmann Jürgen Strootmann, bei dem sich Hegeringleiter Kramer im Namen des Vorstandes für die lange Jahre geleistete Mitarbeit im Vorstand bedankte.
 
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(Foto: Janette Schlagelambers)


Viele Besucher nutzten das Grüne Sommerfest für Fachsimpeleien und Erfahrungsaustausch über Natur, Jagd und Umwelt und trotz des immer wieder einsetzenden Nieselregens der leider die Vorführung des Drohnenteams des Hegeringes verhinderte herrschte eine gute Stimmung unter den Anwesenden und die Vorstandsmitglieder freuten sich, über die Akzeptanz dieser erstmalig angebotenen Veranstaltung in Form eines Grünen Somm erfestes.
 
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Kreisjägermeister Reinhold Gosejacob im Fachgespräch mit Vorstandsvertretern und Gästen (Foto: Janette Schlagelambers)
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. August 2022 um 18:26 Uhr
 
Brauchbarkeitsprüfungen 2022 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Johann Deters   
Freitag, den 05. August 2022 um 18:34 Uhr

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. August 2022 um 18:44 Uhr
 
Biotopverbesserung im Revier - Schulung mit Frank Roeles Drucken E-Mail
Geschrieben von: Georg Eckel   
Freitag, den 22. Juli 2022 um 11:18 Uhr

Frank Roeles 5 von links Medien

Foto: Georg Eckel (privat)

 

Ob Rebhuhn, Feldlerche, Brachvogel oder Feldhase – Arten der offenen Landschaft wie diese brauchen geeignete Lebensbedingungen, um gedeihen zu können. Was in einem Niederwildrevier in Samern verbessert werden könnte, erläuterte Frank Roeles, Leiter des Projektes Lebensraumverbund Feldflur Niedersachsen (LVFN) der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN), bei einer Exkursion am Freitag, 15. Juli 2022.

 

Das Ziel ist, die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft zu fördern und die Biodiversität zu unterstützen. Geeignete Brut- und Nistmöglichkeiten, Zugang zu Äsungsflächen und Sicherheit vor Freßfeinden sind drei wesentliche Faktoren, die das Überleben von Bodenbrütern und jungen Säugetieren bestimmen. Beispielhaft zeigte Roeles an verschiedenen Stellen im Revier, wo Fallen für den Fang von Beutegreifern aufgestellt werden könnten, wo eine Anlage von Blühstreifen sinnvoll erscheint oder worauf bei der Bejagung von Prädatoren wie Fuchs und Marder, aber auch von invasiven Arten wie dem Waschbär zu achten ist.

 

Fallenfang und Bejagung mit moderner Technik können sich dabei sehr gut ergänzen. Auf 100 ha empfiehlt Roeles 2 Betonrohrfallen aufzustellen. Mehr Fallen bedeutete gleichzeitig auch einen steigenden Arbeitsaufwand. Gehölzränder oder Gräben, also die Stellen, an denen unterschiedliche Vegetationen zusammenkommen, sogenannte Saumbiotope bieten sich als Fangplätze an oder im Bestand erkennbare Pässe.

Mit der inzwischen erlaubten Technik wie Wärmebildcamera oder Nachtsichtvorsatzgeräte ist eine effiziente Bejagung möglich. Lockinstrumente wie Mauspfeife, Kaninchen-, Hase- oder Vogelklage sollten nur eingesetzt werden, wenn sich ein Fuchs auf der Fläche auch zeigt. Andernfalls könnte das Wild aus Fehlern der Jäger lernen und sich künftig vorsichtiger und umsichtiger vielversprechenden Futterplätzen nähern.

 

Die Anlage von Blühstreifen hat Vor- und Nachteile. Einerseits bieten blütenreiche, mehrjährige Ansaatmischungen einen reich gedeckten Tisch für die Insektenfauna und damit für die Aufzucht von Jungvögeln, insbesondere auch von Bodenbrütern, andererseits nutzen auch Beutegreifer diese Flächen gerne zur Suche nach Fraß.

 

Insgesamt zeigte die aufschlussreiche und informative Exkursion, dass eine reichhaltig gestaltete Landschaft mit möglichst verschiedenen Feldfrüchten, aufgelockert durch Hecken und Feldgehölze gute Biotopbedingungen bieten, damit sich die Offenlandarten in der heutigen Kulturlandschaft gut entwickeln können.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. Juli 2022 um 11:25 Uhr
 
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