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Jagdscheinverlängerung Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 17. März 2020 um 11:50 Uhr

Jagdscheine können weiterhin verlängert werden,

allerdings nur nach Absprache.

 

Unter der Telefonnummer: 05921 961237

Albert Lucas, Kreisjägermeister

 
Kreishaus ab 17.03.2020 geschlossen Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 16. März 2020 um 20:33 Uhr
Liebe Mitglieder,

die Coronakrise nimmt an Dramatik zu. Um 18.00 hat die Bundeskanzlerin weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens angeordnet.
Die Presseerklärung findet Ihr unter: 
 
 
Da das öffentliche wie auch private Leben auf die  notwendigsten und unumgänglichen Kontakte reduziert werden soll, hat der Vorstand beschlossen, jegliche Aktivität der Jägerschaft mit Außenwirkung ebenfalls auszusetzen. Nichts kann so wichtig sein, wie der jetzt erforderliche Zusammenhalt. Aus diesem Grunde bitte ich Euch sämtliche jagdlichen Zusammentreffen mit Außenkontakt, sei es Versammlungen, Fallenausgaben oder ähnliches abzusagen. Jeder nicht erforderliche Kontakt kann zur Verbreitung beitragen. Auch wenn Jagd wichtig ist, kann es im Moment nicht so wichtig sein, als dass eine Verbreitung riskiert wird.
Sollte jemand anderer Meinung sein und der vorstehenden Bitte nicht Folge leisten wollen, weise ich rein vorsorglich darauf hin, dass  derartige Treffen nicht durch die Jägerschaft Grafschaft Bentheim gedeckt sind und als reine Privatsache behandelt werden müssen. Der Vorstand geht jedoch davon aus, dass jeder Jäger auch in der jetzigen Situation verantwortungsbewusst handeln wird.
 
Unter Berücksichtigung der Regierungsanordnung hat der Landkreis Grafschaft Bentheim seinen Publikumsverkehr ausgesetzt und wird das Kreishaus ab dem 17.3.2020 schließen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Jägerschaft, da eine Verlängerung der Jagdscheine zur Zeit nicht möglich sein dürfte. Um dieses Problem zu lösen, werden wir uns kurzfristig mitbedenkt Landkreis in Verbindung setzen und klären, wie die Verlängerung gewährleistet werden kann.
Erhaltene Informationen werden wir weiterleiten und auf der Homepage veröffentlichen.
 
Wir hoffen, dass Ihr Verständnis für das Krisenmanagement des engeren Vorstandes habt und dieses mittragt. 
 
Mit Waidmannsheil und dem Wunsch, dass Ihr gesund bleibt
 
Thomas Heils
Vorsitzender
 
Absage der Jahreshauptversammlung am 7. April Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 12. März 2020 um 20:31 Uhr

Absage der Jahreshauptversammlung für den 7. April 2020

 

Unter Berücksichtigung der sich abzeichnenden Ausbreitung des Coronavirus hat der Vorstand der Jägerschaft Grafschaft Bentheim beschlossen, die für den 07.04.2020 terminierte Jahreshauptversammlung, mit erwarteten 500 Teilnehmern aus Jägerschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung, abzusagen.

 

Wir haben uns diese Entscheidung nicht leichtgemacht, sie ist jedoch nach intensiver Abwägung sämtlicher Interessen und unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern und der Gesellschaft in der jetzigen Situation erforderlich. Ein neuer Termin zur Jahreshauptversammlung, die wir natürlich nachholen wollen, wird im Laufe des Jahres bekannt gegeben werden.

 

Die Durchführung von Hegeringsversammlungen steht selbstverständlich im Entscheidungsbereich der jeweiligen Hegeringe. Der Vorstand empfiehlt jedoch, selbige ebenfalls zu verschieben, da zurzeit jegliche Versammlung, deren Durchführung nicht zwingend erforderlich ist, vermieden werden sollten.

 

Wir glauben mit dieser Entscheidung der Situation angemessen Rechnung zu tragen und unseren Beitrag gegen eine unkontrollierbare Ausbreitung des Virus zu leisten.

 

Thomas Heils

 
Winterversammlung 2020 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 14. Februar 2020 um 20:31 Uhr

Winterversammlung Jägerschaft Grafschaft Bentheim

Nutriabejagung

Unter Leitung von Martin Merschel umrahmten die Jagdhornbläser aus Lohne den Abend mit gekonnten Vorträgen.

Im Anschluss eröffnete der Vorsitzende der Jägerschaft, Thomas Heils, die gut besuchte Veranstaltung. Zu der er als Redner Bernd Reichelt von der LJN und Dr. Friederike Gethöffer vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der THH begrüßen konnte.

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Die Jagdhornbläser aus Lohne umrahmten unter Leitung von Martin Merschel den Abend mit jagdlichen Klängen. Foto: Lindwehr

Erster Kreisrat Dr. Michael Kiehl lobte das Engagement der Jäger und dankte für deren Arbeit im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes. Die Schießanlage in Lohne sah er als eines der vielen gemeinsamen Projekte mit der Kreisjägerschaft. Diese sei nicht nur für die Jägerschaft von großer Bedeutung, auch strukturpolitisch sehr wichtig. Zum Thema „Nutria“ habe er anfangs eine professionelle Bekämpfung für erforderlich gehalten. Die Jägerschaft hat sich durchgesetzt und Wort gehalten. Beeindruckend habe sich die Jägerschaft mit dem Vechteverband der Nutriabekämpfung angenommen.

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Der stellvertretende Vorsitzende Reinhard Mönch, Geschäftsführerin Marianne Brunklaus, der Vorsitzende Thomas Heils sowie Bernd Reichelt und Dr. Friederike Gethöffer plädieren für die Jagd auf Nutrias.

Bernd Reichelt, bei der Landesjägerschaft Niedersachsen zuständig für Natur- und Artenschutz, stellte anhand von Kartenmaterial die Entwicklung vom Nutria allgemein in Niedersachsen dar und ging auf die neuen rechtlichen und evt. kommenden Grundlagen ein. Die Brisanz vom Beifang beim Fallenfang im Hinblick auf die politische Tierschutzkonformität von Fallen sei hoch. Es folgte ein Blick auf die jetzigen politischen Rahmenbedingungen. Im Hinblick auf Angaben zur Populationsentwicklung und Strecke auf politische Entscheidungen betonte er die Bedeutung der WTE Bögen.

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Die Mitglieder der Jägerschaft Grafschaft Bentheim folgten mit großem Interesse den Ausführungen von Dr. Friederike Gethöffer und Dipl.-Ing. Forst Bernd Reichelt. Foto: Lindwehr

Dr. Friederike Gethöffer betonte: „Wir wollen nicht nur Nutria-Schäden ansehen, sondern wir wollen die Wissenschaft in die Praxis bringen.“. Nutria und Bisam gehören zu den Tierarten, die als invasive Arten eingestuft wurden und die die Entwicklung eines Managementkonzeptes erfordern. Im Falle von Nutria, Marderhund, Waschbär und Mink als jagdbare Arten ist ein Management ohne die Unterstützung und Einbindung der Jagd nicht möglich. Ziel sei es, ein Managementkonzept für Niedersachsen zu entwickeln, das auf weitere Bundesländer übertragbar ist. Neben der Bejagung durch Abschuss stellt die Fangjagd ein wesentliches Werkzeug im Management dar. Nutrias dürfen nur lebend und unversehrt gefangen werden. Für manche der Fanggeräte zum Lebendfang bestehen aber durchaus Risiken und Bedenken, ob die eingesetzten Fallentypen ohne Verletzungsgefahr einsetzbar sind. Dies wird in einer Studie zur Tierschutzgerechtigkeit der hauptsächlich eingesetzten Fallentypen wissenschaftlich erarbeitet. Ein weiteres Projekt setzt auf Innovationen im Frühnachweis von einwandernden Nutria und Bisam durch intelligente Fotofallen und moderne DNA-Technik. In einem länderübergreifenden Forscherteam werden auch Lebendfallensysteme entwickelt, die durch Bilderkennung einen Fang der „falschen“ Tierart sicher ausschließen sollen. Im dritten Projektbaustein wird die gesellschaftliche Wahrnehmung erfasst.

Beide Referenten bedankten sich für die Revierführung durch Nutriabereiche, die den Blick in die Praxis ermöglichten.

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Dank mit einer kleinen Grafschafter Erinnerung

Der Vorsitzende der Jägerschaft Thomas Heils sah die Notwenigkeit der Information der Öffentlichkeit über die Gründe der Nutriabejagung. Man müsse deutlich machen, dass es für die Allgemeinheit sei. Es folgten Hinweise auf schwerwiegende Folgen durch Schäden von Nutria im Bereich der Landwirtschaft, an Ufern und Böschungen. „Der Kampf gegen die Nutrias ist wichtig, wir müssen sie aber schonend fangen unter Einsatz von tierschutzkonformen Fallen.“ In den Niederlanden ist die Fallenjagd einfacher, weil die Menschen wissen, dass sie Gäste des Meeres sind.

Zum Schluss der Veranstaltung machte Kreisveterinär Dr. Hermann Kramer auf die „Afrikanische Schweinepest“ aufmerksam. Er ging auf die Verbreitungsbereiche und die entstandenen dramatischen Situationen ein. Weiterhin appellierte an das richtige Verhalten der Jäger zum Schutz vor einer eventuellen Ausweitung und Verhütung der ASP.

 
Jägerfrühstück 2020 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Sonntag, den 09. Februar 2020 um 13:24 Uhr

30. Jägerfrühstück der Jägerschaft Grafschaft Bentheim

Am 4.Sonntag im Januar fand das traditionelle „Jägerfrühstück“ in der Nordhorner Gaststätte Deters statt. Die Veranstaltung wurde eröffnet und umrahmt durch die Klänge der Jagdhornbläsergruppe Lohne.

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Jagdhornbläsergruppe Lohne

Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste ging der Vorsitzende der Jägerschaft, Thomas Heils, auf die Stellung der Jägerschaft ein, die in der Grafschaft nach wie vor in der Mitte stehe. Man sei froh darüber für die Grafschaft einen Beitrag zu leisten. Ziel der Veranstaltung sei ein come together, Zeit für einander und Gespräche in lockerer Atmosphäre zu haben. Wald und Waldwirtschaft sah er unter der Berücksichtigung des weltweiten Klimawandels als Thema mit starker Verbindung zur Jägerschaft. Er bedankte sich für die stets produktive Zusammenarbeit mit dem Landkreis, die zielorientierten Gespräche und die Begleitung von Projekten wie den Bau der RSA. Man könne vieles schaffen, wenn man zusammensteht.

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Ehrengäste

Landrat Uwe Fietzek machte die enge Zusammenarbeit zwischen Jagdwesen und Landkreis deutlich. Es folgte ein Blick auf den Stand und die Bedeutung des Baus der RSA. Weiterhin ging er ein auf die Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben durch die Jägerschaft auch als Partner bei drohenden Tierseuchen wie ASP. „Wir brauchen gut ausgebildete Jäger!“

Während des folgenden Frühstücks nutzten die Gäste die Gelegenheit zu intensiven Gesprächen.

Der Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates gab den anwesenden Gästen zunächst einen Eindruck von seiner Lobbyarbeit als Mitglied des Bundestages und Landtagsabgeordneter. Er betonte die Bedeutung Repräsentanten unter sich zu haben und die Notwendigkeit der Einbindung von Jägern im Bereich der Politik.

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Es folgte die Vorstellung des Deutschen Forstwirtschaftsrates e.V. als Dachorganisation der Deutschen Forstwirtschaft. Besonders interessant war der Steckbrief des deutschen Waldes mit einem Waldflächenanteil von 32 Prozent, Holzvorrat: 3,7 Mrd. Kubikmeter, Holzzuwachs: 120 Mio. Kubikmeter pro Jahr und Holzernte: 76 Mio. Kubikmeter pro Jahr. Der deutsche Wald liefert jährlich 76.000.000 m³ Rohholz, bietet damit 1.100.000 Menschen dauerhaft Beschäftigung, generiert einen jährlichen Gesamtumsatz von 180.000.000.000 €! Er ist mit 11.400.000 ha der größte deutsche Süßwasserspeicher, wird von 55.000.000 Waldbesuchenden mind. einmal jährlich zur Erholung genutzt und bindet jährlich 126.000.000 t CO2 als Klimaschutzleistung.Forstwirtschaft in Deutschland umfasst 48 % Privatwald, 33 % Staatswald und 19 % Kommunalwald. Die durchschnittliche Größe der Privatwälder in Deutschland liegt bei kleiner 2 Hektar. Forstwirtschaft sei ein schwieriges Kapitel. Im Unterschied zur Landwirtschaft, wo man in Jahresfrist reagieren kann, hat die Forstwirtschaft andere Voraussetzungen. Der Waldwirt muss langfristig denken. Er betonte die Bedeutung nachhaltiger Forstwirtschaft im Hinblick auf Klimaschutz und Biodiversität. Der bewirtschaftete Wald leistet mehr als der tote, dunkle Wald.

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Es folgte ein Blick auf die Bedeutung der Ausschüsse des DFWR. Abschließend stellte er das Präsidium, die Geschäftsstelle, die Aufgaben und Ansprechpartner des Verbandes und das politische Umfeld vor.

Dann ging er ein auf das Thema Wald und Wild. Bau von Zäunen zum Schutz von Pflanzen sah er als falsch an. Der richtige Weg zu angepassten Waldbeständen sei unter Fachleuten nicht so umstritten wie es dargestellt werde. Wald und Wild gehören zusammen. Wichtig ist das Umsetzen dessen, was in gegenseitigem Interesse sachlich notwendig sei. Geregelt werden sollten die Dinge mit möglichst wenig Ideologie. Er wünsche sich, dass Jäger und Waldbesitzer sich an einen Tisch setzen und zusammenarbeiten. „Es gibt viel zu tun, packen wir es an. Wald und Wild gehören zusammen.“

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Der Vorsitzende bedankte sich für den lebhaften und anschaulichen Vortrag. Jäger, Naturschützer und Waldbesitzer müssen die Grafschaft nach vorne bringen. „Wir sind nicht immer einer Meinung, sollten miteinander reden und den Konsens suchen. Zusammen können wir viel erreichen.“

 
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