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Winterversammlung der Grafschafter Jäger in Wilsum: Zahlen schaffen Fakten Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. G. Eckel   
Samstag, den 12. November 2022 um 09:40 Uhr

Raoul Reding, der Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft, berichtete über das Wolfsmonitoring in Niedersachsen. Eindrucksvoll legte er anhand von Karten und Zahlen dar, wie sich der Wolfsbestand in nur etwas mehr als 10 Jahren entwickelt hat. Gab es damals nur einige wenige Wolfsterritorien, wird Niedersachsen heute dagegen fast flächendeckend von Canis lupus besiedelt. Um die weitere Entwicklung dokumentieren zu können, bittet Reding nachdrücklich darum, jede Beobachtung - egal ob Sichtung, Riss oder anderen Wolfskontakt - an den Wolfsbeauftragten der Landesjägerschaft zu melden, denn nur so könne auf Grundlage gesicherter Daten gegenüber der Politik argumentiert werden. Als weiteren Trend zeigte Reding, dass entgegen der kontinuierlichen Zunahme der Wolfspopulation die Zahl gemeldeter Nutztierrisse zurückginge. Würden Risse aber nicht gemeldet, könne dies dazu führen, dass Wolfsvorkommen nach den Vorschriften nicht mehr bestätigt würden, obwohl sie tatsächlich vorhanden wären und weiter zunähmen. Weidetierrisse, die dem Wolfsbeauftragten der Landesjägerschaft gemeldet werden, werden vertraulich behandelt. Sie gelangen nicht an die Öffentlichkeit, gehen dennoch aber in das niedersächsische Wolfsmonitoring ein. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, jede Beobachtung zu melden. Meldeformulare können unter www.wolfsmonitoring.com heruntergeladen werden oder sind auf der Smartphone-App Wolfsmeldungen Niedersachsenzu finden.  Persönlich ist der Wolfsbeauftragte per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  oder unter 0511-5304318 oder 0151-72310392 zu erreichen.

 

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Raoul Reding, Wolfsbeauftragter der niedersächsischen Landesjägerschaft

 

Dr. Hermann Kramer, Leiter des Kreisveterinäramtes, sprach über das Thema „ASP in der Grafschaft". Der Kreisveterinär skizziert den äußerst bedauerlichen Seuchenfall auf dem betroffenen Schweinebetrieb und hielt fest, dass bis heute nicht geklärt sei, wie es zu dem Ausbruch kam. Bei der Jägerschaft bedankte sich der Veterinär für die bereitwillige Zusammenarbeit. Vorbeugend wurden Wildschweine in der Vergangenheit bereits auf ASP getestet. Die Ergebnisse waren negativ. Das daraus resultierende Zahlenmaterial wurde nach dem Ausbruch der ASP in dem Hausschweinebetrieb ergänzt durch Untersuchungsergebnisse infolge verschärfter Bejagung und der Fallwildsuche in umliegenden Revieren. Insgesamt habe dieses Zahlenmaterial ohne Befund beim Schwarzwild mit dazu beigetragen, dass behördliche Auflagen für die Hausschweinehalter zeitlich befristet bleiben konnten.

Abschließend referierte der stellvertretende Präsident der Landesjägerschaft, Josef Schröer, über aktuelle jagdpolitische Entwicklungen. Schröer appellierte daran, aufmerksam, aber mit Bedacht zu verfolgen, was sich unter der neuen Landesregierung hinsichtlich des Landesjagdrechts künftig tut. In diesem Zusammenhang kam Schröer auch die Wilderfassungsbögen zu sprechen, die die Revierpächter bitte ausfüllen möchten. Auch in diesem Fall bilden die erhobenen Daten eine valide Grundlage, um in Diskussionen mit der Politik für die Jagd argumentieren zu können. Anhand dieser Daten kann die Landesjägerschaft der Politik die Verhältnisse in den niedersächsischen Revieren belegen und verfügt damit über belastbare Fakten als Gegengewicht zu Ideologien. Josef Schröer bat die Grafschafter Jäger eindrücklich, bitte die Wildtiererfassungsbögen auszufüllen und der Landesjägerschaft baldmöglich zu übergeben.

Den musikalischen Rahmen der Winterversammlung schufen die Bläser des Hegerings II unter der Leitung von Jan Wulkotte.

 

 
offizielle Eröffnung der RSA Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 17. September 2021 um 16:53 Uhr

Neue Raumschießanlage in Lohne offiziell eröffnet

 21 eröffnung Führung

Einige ausgewählte Gäste erhielten eine Führung durch die Anlage und ließen sich die Technik hinter dem Schießkino und der Ausstattung der Bahnen erklären. Foto: Vennemann

Als „Leuchtturmprojekt“ hatte der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Thomas Heils die neue Raumschießanlage (RSA) bei der Unterzeichnung der gemeinsamen Benutzungsvereinbarung mit der Lingener JVA, der Bundespolizei und der Landespolizei im April 2019 bezeichnet. Entstanden ist sie im vergangenen Jahr in Lohne, in unmittelbarer Nähe zur Autobahn 31 und der B 213 sowie zum Polizei-Trainingszentrum. Die beiden neu geschaffenen 50 und 100 Meter langen Trainingsbahnen werden bereits seit Fertigstellung im Dezember 2020 intensiv genutzt. Die Anlage wurde mit einer kleinen Feierstunde nun auch offiziell eröffnet.

 21 eröffnung Hilbers

Der niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers testete seine Zielsicherheit im „Schießkino“. Foto: Vennemann

Gekommen waren knapp 40 Gäste – „Partner und Freunde“ nannte sie Heils: Vertreter der Gruppen, die gemeinsam den Bau der Raumschießanlage geplant, für die Finanzierung gesorgt und sich für das Projekt eingesetzt haben, dessen Ergebnis „die schönste und modernste Raumschießanlage in Nordwestdeutschland“ geworden sei, betonte der Vorsitzende der Kreisjägerschaft in seinem Grußwort. Den Begriff „Leuchtturmprojekt“ griff Heils ebenfalls wieder auf, denn nur in der Kooperation der verschiedenen Nutzergruppen, mit der Unterstützung der Gemeinde Wietmarschen und dem Straßenbauamt in Osnabrück sei es gelungen, die RSA auf den Weg zu bringen.

21 eröffnung Gäste

Die Gäste "Partner und Freunde".  Foto: Brunklaus

Der niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers betonte, die Anlage würde die Sicherheit nicht nur der Beamten und Jäger, sondern auch aller Bürger der Region stärken. Er freue sich über den gemeinsamen Erfolg der Beteiligten, man habe „in gemeinsamen Konzepten gedacht.“ Landrat Uwe Fietzek wünschte allen „viel gutes Training“ auf der Anlage und betonte, dass die finanzielle Unterstützung mit 200.000 Euro seitens des Landkreises im Kreistag einstimmig gefallen sei – auch mit Blick auf die rund 1500 Jäger, die es in der Grafschaft gebe.

 21 eröffnung Stegemann

Auch Bundestagsmitglied Albert Stegemann legte auf virtuelle Wildscheine an. Foto: Vennemann

Manfred Wellen, Bürgermeister der Gemeinde Wietmarschen, hob noch einmal die ehrenamtliche Arbeit der Jägerschaft in den Bereichen Natur- und Umweltschutz hervor, man sei immer „offen für neue Ideen“.

Michael Maßmann, Polizeipräsident der Polizeidirektion Osnabrück, stellte die Wichtigkeit der Anlage für das Schusstraining der Beamten heraus: „Durch die Anlage ist unsere Arbeit in diesem Bereich einfacher geworden.“

Der Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen Helmut Dammann-Tamke regte an, künftig alle zwei Jahr mit allen Nutzern der Anlage einen „blau-grünen Abend“ zu veranstalten, um weiterhin gute Kontakte zu knüpfen und zu unterhalten.

21 eröffnung Bläser

Die Gruppe der Jagdhornbläser Lönsberg.  Foto: Brunklaus

Im Anschluss an den offiziellen Teil führte Michael Wenderoth, Geschäftsführer der RSA, noch einige ausgewählte Gäste durch die Anlage. Dabei ließen es sich unter anderem Landrat Fietzek und Finanzminister Hilbers nicht nehmen, im sogenannten „Schießkino“ der 50-Meter-Bahn mittels mit Lasertechnik ausgestatteter Waffen auf ein paar virtuelle Wildschweine zu schießen – mit unterschiedlichem Jagderfolg.

 Text: Sascha Vennemann,GN

 
Buch zur Einschulung für alle Erstklässler Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Sonntag, den 27. September 2020 um 11:25 Uhr

Gemeinschaftsprojekt von Naturschutzstiftung – Jägerschaft – Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in der Grafschaft Bentheim

unterstützt durch Bingo und Volksbank

 

Buch zur Einschulung für alle Erstklässler

Die Idee, ein Buch in Bezug auf die „Naturlandschaft Grafschaft Bentheim“ zur Einschulung allen Erstklässlern in der Grafschaft zu schenken, entstand laut Hartmut Schrap als Vorsitzenden des Natur-Netz Niedersachsen e.V. bereits 2018 während der Mitgliederversammlung des Netzwerkes (seiner Zeit im Landkreis Harburg).

Im Kreise einiger Mitglieder, darunter auch Marianne Brunklaus von der Jägerschaft Grafschaft Bentheim, Theo Brunklaus von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Paul Uphaus von der Naturschutzstiftung wurde in Anlehnung an ein vergleichbares Buchprojekt im Landkreis Oldenburg und unter späterer Zuhilfenahme von Grundschulpädagogen sowie Mitarbeiter/innen der Naturschutzstiftung (hier insbesondere Antje Lübbers und Manuela Monzka) ein völlig neues Buch für die Grafschaft Bentheim kreiert. Zeichnerisch umgesetzt und liebevoll illustriert wurde das Buch schließlich durch Uwe Klindworth, einem in der Nähe von Wildeshausen lebenden Autor und Illustrator im Kinder- und Jugendbuchbereich.

Buch für Erstklässler2.1

 

 

Bild von links: Dr. Michael Kiehl, Paul Uphaus (Naturschutzstiftung), Uwe Klindworth (Autor und Illustrator), Manuela Monzka, Hartmut Schrap (Naturschutzstiftung), Daniel Sandfort und Jürgen Timmermann (Grafschafter Volksbank)

 

„Spannende Landschaften in der Grafschaft Bentheim“, so ist der Titel des Buches, das die Naturschutzstiftung dieser Tage an alle Erstklässler in der Grafschaft Bentheim kostenlos verteilt.

Um die Finanzierung des Buchprojektes in Höhe von insgesamt ca. 16.000 Euro sicherzustellen, haben sich neben der Naturschutzstiftung die Bingo Umweltstiftung mit 6.000 Euro und die Grafschafter Volksbank eG mit 5.000 Euro beteiligt.

Anlässlich eines Ortstermins trafen sich nun alle Beteiligten auf dem „Alten Friedhof Gildkamp“, um einige der insgesamt bestellten 4.500 Exemplare an die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Montessori-Schule zu verteilen. Mit dabei waren neben dem Kuratoriumsvorsitzenden der Naturschutzstiftung, Dr. Michael Kiehl, die beiden Geschäftsführer Hartmut Schrap und Paul Uphaus, Manuela Monzka von der Naturschutzstiftung, Illustrator Uwe Klindworth sowie von der Grafschafter Volksbank Vorstand Jürgen Timmermann und Daniel Sandfort, Senior-Berater für Freie Berufe und Institutionen.

Dr. Michael Kiehl bedankte sich bei der Buchübergabe an die Schüler/innen der Montessori-Schule bei allen Beteiligten, die zur „Fertigstellung“ des Buches beigetragen haben. Mit den insgesamt 4.500 vorliegenden Exemplaren –die zwischenzeitlich weitestgehend an die Grundschulen im Landkreis verteilt wurden- können alle Neueinschulungsjahrgänge bis 2023 „versorgt“ werden. Es soll laut Dr. Kiehl als wertvolle Ergänzung des Unterrichts und gleichfalls als Arbeitsgrundlage dienen. Seinen besonderen Dank für die Ko-Finanzierung des Projektes sprach er den anwesenden Vertretern der Grafschafter Volksbank eG sowie der Bingo-Umweltstiftung aus.

 

Brunklaus

 

 
Absage der Jahreshauptversammlung am 7. April Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 12. März 2020 um 20:31 Uhr

Absage der Jahreshauptversammlung für den 7. April 2020

 

Unter Berücksichtigung der sich abzeichnenden Ausbreitung des Coronavirus hat der Vorstand der Jägerschaft Grafschaft Bentheim beschlossen, die für den 07.04.2020 terminierte Jahreshauptversammlung, mit erwarteten 500 Teilnehmern aus Jägerschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung, abzusagen.

 

Wir haben uns diese Entscheidung nicht leichtgemacht, sie ist jedoch nach intensiver Abwägung sämtlicher Interessen und unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern und der Gesellschaft in der jetzigen Situation erforderlich. Ein neuer Termin zur Jahreshauptversammlung, die wir natürlich nachholen wollen, wird im Laufe des Jahres bekannt gegeben werden.

 

Die Durchführung von Hegeringsversammlungen steht selbstverständlich im Entscheidungsbereich der jeweiligen Hegeringe. Der Vorstand empfiehlt jedoch, selbige ebenfalls zu verschieben, da zurzeit jegliche Versammlung, deren Durchführung nicht zwingend erforderlich ist, vermieden werden sollten.

 

Wir glauben mit dieser Entscheidung der Situation angemessen Rechnung zu tragen und unseren Beitrag gegen eine unkontrollierbare Ausbreitung des Virus zu leisten.

 

Thomas Heils

 



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