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Hegering XI
2019 Ferienpassaktion Lohne Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 15. August 2019 um 16:37 Uhr

Ein spannender Vormittag auf dem Lohner Esch

Am letzten Feriensamstag bereits früh um neun versammelten sich rund 35 Kinder auf dem Lohner Esch zur alljährlichen Ferienpassaktion des Hegerings XI. Nach der Begrüßung durch die Jagdhornbläser ging es für die Kinder in Gruppen in den Wald.

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Hier standen mehrere Stationen auf dem Programm. Nach ein wenig Wildtierkunde konnten sich die Kinder an der zweiten Station einmal selbst am Jagdhornblasen versuchen. Dem ein oder anderen gelangen bereits einige vielversprechend klingende Töne. Ein wenig handwerkliches Geschick war an Station drei von Nöten. Zusammen mit mehreren Helfern wurde Gips angerührt und in Schalen vergossen. In den frischen Gips konnten die Kinder dann verschiedene Fährten von Wildtieren drücken. Dieser eigens erstellte Abdruck wurde den Kindern am Ende der Aktion mitgegeben. Ein scharfes Auge konnten die Kinder auf dem Hochsitz gut gebrauchen. Hier mussten sie mehrere versteckte Wildtiere entdecken. Vom Baummarder in einem Baum, dem Marderhund im Blühstreifen bis hin zum Fuchs auf dem Stoppelacker entdeckten die Kinder verschiedenste Wildtiere. Besondere Begeisterung rief indes die Hundestation hervor. Hier wurde den Kindern die Arbeit mit dem Jagdhund näher gebracht. Sie durften selbst die sogenannte Schleppe ziehen und im Nachhinein beobachten wie der junge Hund dieser zuverlässig folgend den Apportierbock zu seinem Herrchen brachte. Gegen Mittag machten sich die Jäger mit den überglücklichen Kindern auf den Rückweg zum Treffpunkt. Alle Beteiligten freuten sich bereits jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Johannes Albers

 
15 Blüfstreifen in Lohne Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Samstag, den 10. August 2019 um 16:46 Uhr

15 Blühstreifen in Lohne

Die Verbesserung der Situation von Fauna und Flora steht im Mittelpunkt der Aktivitäten von Jägern und Landwirten in den Jagdrevieren Lohne und Nordlohne in der Gemeinde Wietmarschen. Vor diesem Hintergrund ist im vergangenen Jahr ein eigenes Blühstreifenprogramm ins Leben gerufen worden.

Bei einem Ortstermin informierten sich jetzt Ehrenbürgermeister Alfons Eling in seiner Funktion als ehrenamtlicher Geschäftsführer der Jagdgenossenschaft Lohne-Nord gemeinsam mit Hegeringleiter Revierförster Guido Lange, Jagdpächter Paul Albers, Alfons Tranel und Bernhard Evers als Vertreter des Jagdvorstandes sowie Johannes Albers als Mitorganisator der Aktion. Die Situation der inzwischen 15 Blühstreifen in den rund 1800 Hektar großen Revieren stand im Mittelpunkt des Interesses. Insgesamt stehen in diesem Jagdjahr 1,5 Hektar zur Verfügung.

Der Zustand des Bewuchses war auf den einzelnen Flächen sehr unterschiedlich. Je nach Bodenbeschaffenheit hatten sich die Pflanzen sehr positiv entwickelt, auf leichteren Böden litten sie allerdings unter der Trockenheit; die Pflanzen kümmerten. Die Verantwortlichen hoffen baldmöglichst auf ausreichende Niederschläge.

Die Blühstreifen verbessern nach Meinung von Revierpächter Paul Albers die Situation der Insekten ebenso wie die Lebensbedingungen des Niederwildes. Sie tragen ferner zu einem verbesserten Landschaftsbild bei. Das Wild finde dort Nahrung und Deckung zugleich, betonte der passionierte Jäger und stellte fest: „Mit den Blühstreifen möchten wir Jäger und Landwirte einen Beitrag gegen den Artenschwund in der intensiv genutzten Natur leisten.“

Nach Auskunft von Johannes Albers können die Biodiversitätsstreifen an jeder Kultur angelegt werden. Der gesamte Schlag werde als Hauptkultur gekennzeichnet; Güllenachweise blieben bestehen. Die Streifenbreite solle mindestens sechs Meter betragen. Albers wies auf verschiedene Aspekte hin, die für die Landwirte bedeutsam seien. Die Streifen könnten auch an Gewässern angelegt werden, wo ohnehin keine Düngung oder Pflanzenschutz zulässig seien. Die Einsaat im Sommer biete geringen Unkrautdruck im Vergleich zu einer Einsaat im Frühjahr. Die Koordination und die Aussaat durch die Jäger bedeuten für die Landwirte wenig Mehraufwand.

Die Erfahrungen mit den ersten Blühstreifen aus dem Vorjahr seien durchaus positiv, stellte Bernhard Evers fest. Die Einsaat sei hervorragend gewachsen und hätte insbesondere in den deckungslosen Frühjahrswochen einen willkommenen Lebensraum geboten. An sämtlichen Streifen seien Fasane, Hasen und Rehe zu beobachten. Auch die selten gewordenen Rebhühner hätten sich wieder eingefunden. Die Veränderung in der Natur komme bei den Bürgern gut an, so Evers. Immer wieder seien Fußgänger und Radfahrer zu sehen, die das muntere Treiben beobachten.

Die Pflanzenvielfalt zeige ein reges Leben der Insektenwelt. Das gelte insbesondere für die Bienen, die in großer Zahl auf den Flächen Nektar sammeln, unter anderem in der zurzeit blühenden Phacelia. „Dem wichtigsten Nutztier für die Landwirtschaft und Verbündeten für die Natur gilt unser besonderes Augenmerk, denn ohne Bienen würde die Bestäubung nicht klappen und es würde beispielsweise kein Obst mehr geben“, stellte Alfons Tranel fest.

Ein mitentscheidender Faktor für das Gelingen der Aktion zum Schutz von Natur und Landschaft ist nach Darstellung von Alfons Eling der finanzielle Aspekt. Die beteiligten Landwirte erhalten eine Entschädigung in Höhe von 650 Euro pro Hektar. Der Topf für die Pacht und das Saatgut wird aus Rücklagen der Jagdgenossenschaft Lohne-Nord sowie aus Rücklagen der Jagdminderungsentschädigungen als Folge des Autobahnbaues gespeist. Zudem leisten die Jäger einen entsprechenden Eigenanteil. Das aktuelle Blühstreifenprogramm ist zunächst bis zum Ende der Pachtperiode 2023/2024 befristet.

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BU:
Über die Entwicklung der Blühstreifen informierten sich (von links) Alfons Eling, Alfons Tranel, Bernhard Evers, Paul Albers, Guido Lange und Johannes Albers.

Text und Foto: Heinz Krüssel

 
Hegeringversammlung 2019 in Lohne Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Mittwoch, den 10. April 2019 um 19:32 Uhr

Hegeringversammlung 2019 in Lohne

Am 25.03.19 fand die Jahreshauptversammlung des Hegering XI der Jägerschaft Grafschaft Bentheim im Heimathaus Lohne statt. Zu Beginn konnte Hegeringleiter Bernhard Bruns Marianne Brunklaus, die Geschäftsführerin der Jägerschaft und den Kreisjägermeister Albert Lucas begrüßen.

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Anschließend an die Protokollverlesung des letzten Jahres berichtete der Hegeringleiter zu aktuellen Themen. Im Rahmen des Feldflurprojektes der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) bekommt die Jägerschaft einen Zuschuss zum Erwerb von Fallen. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung eines aktiven und den aktuellen Naturschutzbestimmungen angepassten Prädatorenmanagements, erhält der Hegering eine Bezuschussung für drei Fallen. Zur Koordination des Projektes auf Ebene des Hegerings wurde Johannes Albers zum Fallenobmann ernannt, sodass Interessenten sich an ihn wenden können. Des Weiteren berichtete Bruns zum Saatgutprojekt der LJN. Auch hier können Fördermittel beantragt werden. Entsprechende Vordrucke zur Beantragung wurden den einzelnen Revieren im Anschluss ausgehändigt. In diesem Zusammenhang ergänzte der Kreisjägermeister, dass die Anlage von Bejagungsschneisen ab sofort an jeder Kultur möglich ist. Der ursprüngliche Code 177 entfällt dabei. Weitere Informationen erhalten interessierte Landwirte auf den Seiten der Landwirtschaftskammer. Seinen Bericht schloss Bruns mit der Bekanntgabe der letztjährigen Jagdstrecken.

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Der Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Johannes Albers berichtete zum installierten Insektenhotel und zur Ferienpassaktion des Hegerings. Auch in diesem Jahr wird die Aktion wieder angeboten. Wilhelm Jessing zeigte seine Passion im Bericht zum Naturschutz. Im Rahmen einer Kooperation mit mehreren Lohner Ortsgruppen und dank dem Engagement einzelner Personen, konnten im vergangenen Herbst 137 Obstbäume gepflanzt werden. Darüber hinaus nahmen zahlreiche Jäger am Tag der sauberen Landschaft teil. Der Obmann für das Jagdhornblasen berichtete über die Auftritte der Gruppe und bat darum Werbung für neue Mitglieder zu machen. Der Übungsabend findet jeden Montag um 20 Uhr im Lohner Heimathaus statt. Neue Gesichter sind hier gern gesehen.

Beim Thema Ehrungen war es dem Hegeringleiter eine besondere Freude Wilhelm Jessing für seine 40-jährige Mitgliedschaft eine Urkunde zu überreichen.

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Anschließend an die Ehrung berichtete der Kreisjägermeister zu jagdpolitischen Themen und zum aktuellen Sachstand bezüglich der geplanten Raumschießanlage in Lohne. Erfreut zeigte er sich darüber, dass der Spatenstich wahrscheinlich noch im Sommer dieses Jahres erfolgen wird. Im Zuge dessen wies er die Anwesenden darauf hin, dass die geplante Einmalzahlung zur Finanzierung in diesem Jahr fällig sei und mit dem Mitgliedsbeitrag abgebucht werde.

Spannend wurde es beim Thema Wahlen, da Bernhard Bruns, wie lange zuvor angekündigt, sein Amt nach 23 Jahren niederlegt. Ferner sollte die Stelle des Schriftführers und Kassenwarts die aktuell von Guido Lange bekleidet wurde auf zwei Personen verteilt werden. In den neuen geschäftsführenden Vorstand wurden jeweils einstimmig Guido Lange als neuer Hegeringleiter, Johannes Albers als Schriftführer und 2. Vorsitzender sowie Matthias Bruns als Kassenwart, stellvertretender Hegeringleiter und 3. Vorsitzender gewählt. Alle drei bedankten sich bei den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen. Ergänzend dazu legte auch Wilhelm Jessing nach langjähriger Tätigkeit das Amt als Naturschutzobmann nieder. Sein Amt bekleidet fortan Peter Nüsse. Erfreulich ist zudem, dass Tim Langner als Hundeobmann gewonnen werden konnte.

Der neue Hegeringleiter, der sich bereits in den vergangenen 10 Jahren aktiv in die Vorstandsarbeit eingebracht hat, bedankte sich im Namen der Mitglieder bei seinem Vorgänger mit einem üppigen Präsent und wünschte ihm für die Zukunft allzeit Waidmannsheil. Ergänzt wurden die Dankesworte von Marianne Brunklaus, der Geschäftsführerin der Jägerschaft Grafschaft Bentheim. Sie bedankte sich bei Bernhard als Leiter mit Herzblut, der maßgeblich dafür gesorgt hat, dass „die Welt in Lohne noch in Ordnung ist“. Im Namen der Jägerschaft überreichte auch Sie ihm ein Präsent mit den besten Wünschen für die Zukunft.

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Mit dem Verblasen der Jahressjagdstrecke endete die Versammlung.

Foto und Text: Johannes Albers, Bergstr.8, 49835 Wietmarschen

 



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