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Hegering IV
Gemeinsam gegen den Mähtod Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 30. April 2021 um 11:08 Uhr

Grafschafter Landwirte und Jäger: Gemeinsam gegen den Mähtod

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Freuen sich über die gemeinsame Anschaffung einer Wärmebild-Drohne zur Wildtierrettung (von links): Hegeringleiter Jan Hindrik Wassink mit Hund „Eika“, Drohnenpilot Jahn Olthuis, Naturschutzbeauftragte Linda Molendyk, Friedhelm Lefers von der Grafschafter Volksbank und Herbert Raben von der Jagdgenossenschaft Grasdorf. Foto: Brink

Mitten in der Brut- und Setzzeit, wenn viele Wildtiere in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs aufziehen, steht alljährlich die Frühmad an und gefährdet die Jungtiere. „Der natürliche Schutzreflex, Ducken und Tarnen‘ schützt die Jungtiere zwar vor dem Fuchs, nicht aber vor dem Mäher“, verdeutlicht Anna Brink vom Landwirtschaftlichen Kreisverein Grafschaft Bentheim in Neuenhaus. Um den Mähtod bestmöglich zu verhindern, arbeiten Jäger und Landwirte Hand in Hand und haben gemeinsam eine Wärmebild-Drohne angeschafft.

Die Bingo-Umweltstiftung und Grafschafter Volksbank in Neuenhaus unterstützen das Projekt, wie Geschäftsstellenleiter Friedhelm Lefers berichtet: „Wir haben uns gerne daran beteiligt. Der nachhaltige Schutz der Jungtiere und die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Landwirten und Jägern hat uns sofort begeistert.“

Fliegender Helfer

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Kaum sichtbar schmiegt sich das Rehkitz ins Gras. Foto: Wassink

Herbert Raben, Vertreter der Jagdgenossenschaft Grasdorf, erklärt, dass Jäger und Bewirtschafter sich in den vergangenen Jahren viel haben einfallen lassen, um den Mähtod zu vermeiden. Da Rehkitze in den ersten Lebenstagen noch keinen Eigengeruch haben, sei es schwer die Jungtiere mit den gut ausgebildeten Jagdhunden aufzuspüren. So habe seine Jagdgenossenschaft schon vor vier Jahren die Anschaffung von akustischen Wildrettern finanziert. „Diese werden an das Mähgerät angebracht und geben während der Mahd unangenehme Piepgeräusche von sich, um die Wildtiere aufzuschrecken“, erklärt Raben. Beunruhigung der Mähflächen durch Feuermelder, Hunde oder Flatterbändern seien schon eine große Hilfe. „Doch in den ersten Lebenswochen flüchten die Rehkitze nicht, sondern verfallen in eine Schockstarre, deshalb ist die Drohne eine super Errungenschaft“, stellt Raben fest.

Kleines Zeitfenster

„Wir sehen dieses Frühjahr als Testphase an, damit wir wissen, wie es organisatorisch abläuft, wie viele Helfer wir benötigen und wie die ganze Technik funktioniert. Im nächsten Jahr wird uns das hoffentlich in die Karten spielen“, erklärt Jahn Olthuis, der selber Jäger und bald auch Drohnenpilot ist. „Ein guter Startschuss, auf den wir auf jeden Fall aufbauen müssen“ betont der Hegeringleiter Jan Hindrik Wassink. Er weist darauf hin, dass das Zeitfenster für den Einsatz der Drohne sehr klein ist, da alle Landwirte etwa zur selben Zeit mit der wetterabhängigen Mahd beginnen. „Um alle Flächen vor der Mahd zu überfliegen reicht eine Drohne nicht aus“, ist sich auch die Naturschutzbeauftragte Linda Molendyk sicher. Sie fügt hinzu, dass es dafür vor allem genügend Leute braucht, die Zeit und Lust haben sich bei der Suche nach Jungtieren zu beteiligen.

Entscheidender Tageszeitpunkt

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Auch Gelege von Bodenbrütern können mit der Drohne aufgespürt werden. Foto: privat

„Die Kamera zeigt mir auf dem Bildschirm die verschiedenen Temperaturunterschiede der Flächen an. Dabei sind wir ziemlich zeitabhängig, da auch der Boden und verschiedene Objekte Wärme speichern können“ berichtet Jahn Olthuis. „Am besten geht das früh morgens oder einen Abend zuvor, wenn der Boden noch kühl ist“, weiß der angehende Drohnenpilot. Sobald wie möglich will er einen entsprechenden Führerschein zum Fliegen der Drohne machen. Hegeringleiter Wassink wünscht sich, dass sich vier bis fünf Drohnenpiloten ausbilden lassen, damit sie sich die Einsätze im Frühjahr aufteilen können. „Außerdem möchte der Hegering in Funktechnik und die Jagdgenossen in zusätzliche Akkus investieren, um die Rettungen noch effizienter zu gestalten“, so Wassink. „Es ist ein guter Anfang und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, sind sich alle Beteiligten sicher.

Text: Anna Brink

 

 
Hundeprüfung Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 03. April 2020 um 16:30 Uhr

Am Samstag, 14.03.2020 fand in den Revieren Wilsum und Veldhausen die VJP statt.

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Sechs Hunde waren gemeldet, drei Hunde in Wilsum und die anderen drei Hunde in Veldhausen. Von den Prüfungsabsolventen in Veldhausen waren zwei Erstlingsführer, welche beide einen DD führten und aus dem Hegering 4 kamen.

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Lea Züwering mit Queeny v.d. Werrawiese genannt Pina, die 66 Punkte erreichte und Veit Rautzus, der mit seinem Hund Quitte v.d. Werrawiese 68 Punkte erreichte und somit Suchensieger wurde.

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Helmut Egbers, Hundeobmann Hegering IV

 
Frühschoppen mit Grillen 2019 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 02. Juli 2019 um 17:59 Uhr

„Frühschoppen mit Grillen“

Für Mitglieder des Hegering IV wurde am 22.06.2019 ein gemeinsamer Frühschoppen mit Grillen veranstaltet. Bei herrlichem Sommerwetter verbrachten die Anwesenden beim Freizeithaus der Landjugend Veldhausen in Höhenkörben

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In lockerer Runde schöne gemütliche Stunden. Beim Kaltgetränk und leckeren Grillsachen wurde angeregt diskutiert und gelacht. Jagdhornbläser aus Esche und Wietmarschen sorgten für die richtige Einstimmung.

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Hegeringsleiter Jan-Hindrik Wassink bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Erscheinen und hoffe, dass diese Veranstaltung zu einer Dauereinrichtung werden könne. Dank galt auch der Landjugend Veldhausen für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Helmut Lockhorn

 
Hegeringsschießen 2019 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 02. Juli 2019 um 17:12 Uhr

„Albert Ramaker Sieger beim Hegeringsschießen

Beim Hegeringsschießen am 08.06.2019 konnte Schießwart Gerd-Heinz Jonker 27 Teilnehmer begrüßen. Bei wechselhaftem Wetter wurde erstmals für alle Teilnehmer auf 15x Trap und 15x Skeet geschossen.

Platzierungen:

A-Pokal:      1. Albert Ramaker
2. Jan-Hermann Molendyk
3. Eckhard Koel

 

B-Pokal:      1. Robin Lütkeniehoff
2. Dirk Phok
3. Helmut Lockhorn

 

C-Pokal:      1. Martin Grobbe
2. Linda Molendyk
3. Julian Nöst

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Schießwart Jonker + Albert Ramaker

 

Schießwart Jonker + Robin Lütkeniehoff

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Helmut Lockhorn

 
2019 Hegeringsversammlung HGR 4 Veldhausen Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 30. Mai 2019 um 20:38 Uhr

2019 Hegeringsversammlung des Hegering IV

Nutrias weiterhin stark auf dem Vormarsch

Während der Hegeringsversammlung am 25.04.2019 in Veldhausen berichtete Hegeringsleiter Jan-Hindrik Wassink beim Streckenbericht u.a. von einer rasanten Vermehrung der Nutrias. Gegenüber dem Vorjahr (176) wurden im letzten Jagdjahr 387 Nutrias erlegt. Bei der traditionellen Wildart Fasan stellt sich ein weiterer Rückgang von 43 % er erlegten Stücke gegenüber dem Vorjahr dar. Die Hasenstrecke habe sich leicht erholt.

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Die Leiter der Rehwildhegegemeinschaften Wietmarschen (Hubert Husteden) , Sternbusch (Waldemar Kramer) und Veldhausen und Umgebung (Ralf Oudehinkel) berichteten von einem starken Anstieg von Fallwild beim Rehwild. Die Rehwildhegegemeinschaft Wietmarschen  stellte eine Erhöhung der Fallwildstrecke von 36,6 % vom Vorjahr auf jetzt 48,3 % fest.

 

Die Obleute Hundewesen (Helmut Egbers), Schießwesen (Gerd-Heinz Jonker), Bläser (Jan Kamps), Naturschutz (Linda Molendyk) gaben wieder ihre interessanten Berichte.

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Für 50jährige Mitgliedschaft wurden Heinrich Osseforth und Harm Venneklas (in Abwesenheit), sowie Ewald Osseforth (in Abwesenheit) für 25jährige Mitgliedschaft geehrt.

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Zum Schluß der Veranstaltung hielt Herr Siekmeier von der Firma RUAG GmbH eine interessanten Lichtbildvortrag zum Thema „Der bleifreie Büchsenschuss“

 

Helmut Lockhorn

 
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