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Jäger laden Senioren zum Wildessen Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 01. November 2016 um 18:01 Uhr

Jägerschaft führt 10. Wildessen mit Senioren durch.

Die Grafschafter Jägerschaft hat Senioren des ökumenischen Pflegedienstes, der Bürgerhilfe und des Krankenhausvereins Emlichheim zum Wildessen in den Saal Deters nach Nordhorn eingeladen. Die Bläsergruppe Hegewald aus Nordhorn unter der Leitung von Bernd Otto gestaltete den musikalischen Rahmen der Veranstaltung. Jagdhornklänge erschallten in der Gaststätte Deters und fanden begeisterte Zuhörer.

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Marianne Brunklaus, Geschäftsführerin der Jägerschaft Grafschaft Bentheim, hatte die Seniorenveranstaltung organisiert, die seit 10 Jahren besteht. Der stellvertretende Vorsitzende Reinhard Mönch begrüßte alle recht herzlich und freute sich, dass man der Einladung so zahlreich gefolgt sei um an dem Wildessen teilzunehmen.

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Die Gäste kamen vom Ökonomischen Pflegedienst aus Emlichheim und Umgebung. Senioren vom Ökonomischen Pflegedienst Emlichheim mit der Geschäftsführung Herr Hopp und Herr Knoop, sowie Senioren von der Bürgerhilfe Emlichheim und Senioren vom Evangelischen Krankenhaus freuten sich auf einen genussvollen Abend.

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Die Jägerschaft wolle zeigen, wie Wild schmeckt und wie man es zubereiten kann.

Gerade die anwesende Generationen habe auch schon selbst Wild zubereitet und noch das ein oder andere Rezept in Erinnerung. Da es ja früher ganz normal war, dass man Lebensmittel, die man selbst hatte auch verwertet und zubereitet. Fast Food und Fertiggerichte spielten damals noch keine große Rolle. Man könne sich sicherlich auch noch daran erinnern, dass es Jahre mit viel Wild gab und es dabei zu Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen und Gärten gab. Dies war immer sehr ärgerlich. Wenn das Wild jedoch anschließend auf dem Teller lag bei einem guten Tropfen, war die Welt wieder in Ordnung. Anhand von Zahlen stellte Mönch die Jägerschaft in der Grafschaft vor. Sie habe 1300 Mitglieder, die auf 11 Hegeringen verteilt seien, u.a auch den Hegering von Emlichheim unter der Leitung von Friedhelm Kampert, der diesen seit einiger Zeit leitet.

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Kreisjägermeister Gerrit Nykamp warf einen Blick zurück auf Geschichte und Entwicklung der Jagd. Er verdeutlichte auch die Wildzahlen von früher und heute.

Die Jägerschaft Grafschaft Bentheim veranstaltet seit 10 Jahren jährlich ein Wildessen für Senioren um auch dort die Bedeutung von Wildfleisch zu erläutern. Die Anforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung des Wildbrets hätten sich zeitgemäß verändert. Die aufwendige Zubereitung sei einer leichteren gewichen. Wildbret eigne sich nicht nur als Festtagsbraten. Viele Variationen hätten den Alltag erobert. Sei es als Grillfleisch oder fern ab von Pfanne und Kochtopf als Wildwurst, Wildschinken etc. Die Bedeutung von Wild auf dem Speiseplan sei größer. Feinschmecker schätzen das Fleisch hauptsächlich wegen seines geringen Fett- und hohen Vitamingehaltes. Das mineralstoff- und eiweißreiche Fleisch sei zudem leicht verdaulich. Strenge fleischhygienerechtliche Vorschriften sorgten dafür, dass das hochwertige Lebensmittel Wild in einwandfreier Qualität angeboten werde. Wild liegt voll im Trend der modernen bewussten Ernährung.

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Beim anschließenden Verzehr der leckeren Wildgerichte bestätigte sich das Motto der Veranstaltung. Die Teilnehmer wurden überzeugt von der Köstlichkeit und Schmackhaftigkeit des Wildfleisches.

 

 

 

 
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