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3. März Tag der sauberen Landschaft Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 15. Februar 2018 um 21:03 Uhr

Tag der sauberen Landschaft

Am 3.März startet wieder die Sammelaktion der Jägerschaft Grafschaft Bentheim sowie von Vereinen und Schulen zur Sammlung von Abfällen in Feld, Wald und Flur.
Der AWB unterstützt die Aktiven mit Handschuhen und Sammelsäcken.

Traditionell immer am ersten Samstag im März startet eine große Müllsammelaktion zum „Tag der sauberen Landschaft“. Initiator dieser Aktion ist seit 1994 die Jägerschaft Grafschaft Bentheim.
Daran beteiligen sich aber außerdem die Kommunen, Vereine, Schulen und Kindergärten, die bis in den April hinein vielfältige Aktionen starten.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb unterstützt diese Maßnahme. „Das ist einfach eine tolle Aktion“, erklärt Christoph Bröcker (Leiter des AWB). „Jährlich kommen dadurch rund 30 Tonnen an Abfällen zusammen. Das ist leider die traurige Realität. Noch immer werden Altglas, Kunststoffreste, Bauschutt oder sonstiger Unrat illegal einfach in der Natur entsorgt. Kann der Verursacher festgestellt werden, zieht das empfindliche Strafen nach sich“, so Bröcker.

Der AWB-Leiter weist darauf hin, dass die Jägerschaft, aber auch Vereine und freiwillige Helfer, gegen einen Berechtigungsschein des AWB die Abfälle kostenlos an den Annahmestellen Isterberg und Wilsum abgeben können. Zusätzlich verteilt der AWB Handschuhe und Säcke. Die Materialien können in der Verwaltung des AWB, Jahnstr. 29 in Nordhorn zu den Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag 08.30 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 16:00 Uhr sowie Freitag 08.00 bis 12.00 Uhr abgeholt werden.

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Das Foto zeigt von links:
Theodor und Marianne Brunklaus vom Vorstand der Jägerschaft Grafschaft Bentheim, Georg Schüürhuis vom Entsorgungszentrum Wilsum, die Jäger Jürgen Harsman und Gerrit Nykamp sowie Hans-Gerd Schmitjans vom Abfallwirtschaftsbetrieb.

 
Naturschutz an einem Strang Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Sonntag, den 11. Februar 2018 um 12:47 Uhr

28. Jägerfrühstück in der Grafschaft Bentheim

Die Veranstaltung wurde eröffnet und umrahmt durch die Klänge der Jagdhornbläsergruppe Wietmarschen unter der Leitung von Stephan Klein.

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Erstmals gab es ein gemeinsames Jägerfrühstück mit Naturschutzverbänden.

Wer gemeinsam an einem Strang zieht, kann viel erreichen. Das wurde beim 28. Grafschafter Jägerfrühstück unter dem Motto „Naturschutz an einem Strang“ deutlich, das neben einem reichhaltigen Frühstück mehrere kleine gehaltvolle Vorträge aus den Grafschafter Naturschutzverbänden beinhaltete.

Landrat Friedrich Kethorn berichtete zunächst aus dem Landkreis und dem Land Niedersachsen. Er betonte die Bedeutung des Jägerfrühstücks als Dialog mit vielen aus der Grafschaft. Im Anschluss ging er auf jagdliche Themen ein.

Der Vorsitzende der Jägerschaft blickte anhand einer Fotoshow zurück auf zwei Jahrzehnte gemeinschaftlicher Projekte. Er betonte die Bedeutung der Synergie und forderte auf zum Schulterschluss der Verbände. Man solle den Dialog suchen, die Kräfte konzentrieren, um entsprechenden Einfluss auf die Politik zu bekommen. „Wir stehen zusammen – der heutige Tag ist eine Plattform für flächendeckenden Naturschutz!“ Zukunftsorientiertes und nachhaltiges Handeln ist erforderlich.“

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Die Verteilung des Naturschutzes in der Grafschaft auf viele verschiedene Schultern wurde in den nachfolgenden Vorträgen deutlich.

Matthias Bönemann vom Sportfischerverein Nordhorn wünschte sich Artenschutz auch unter der Wasseroberfläche. Der Schutz der heimischen Fischarten solle genauso ernst genommen werden und die gleiche Behandlung erfahren wie andere Bereiche.

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, in der Grafschaft durch Theodor Brunklaus vertreten, leistet mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung für Kinder und Jugendliche einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung der Natur. Mit dem Ziel den Wald dem Menschen wieder näher zu bringen und das Umweltbewusstsein für eine nachhaltige Nutzung der Ressourcen zu stärken.

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von links: Friedrich Kethorn (Landrat), Rainer Drescher (Imker), Matthias Bönemann (Fischer), Hermann Hindriks (BUND), Thomas Heils (Jäger), Gerhard Busmann (NABU), Theodor Brunklaus (SDW)

Hermann Hindriks vom BUND zog die Verbindung zur Jägerschaft in vielen Punkten und sprach von vielen Gemeinsamkeiten. Er stellte die Liste der weiteren Kooperationspartner und die Arbeitsschwerpunkte: Artenschutz, Anlage von Biotopen, Pflege im Bereich Vechte und Hochmoor Ringe und Bedeutung von Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit vor.

Gerhard Busman vom NABU zeigte den Arbeitsbereich in Form einer Multivision und präsentierte die Naturfoto AG, die verschiedenen Jugendgruppen, den ausgeübten Artenschutz im Bereich Vogelwelt und Erdkröte. Der Öffentlichkeitsarbeit wies er eine große Bedeutung zu. Er rief dazu auf, Naturschutz weiterzutragen und öffentlich zu machen.

Rainer Drescher vom Kreisimkerverein stellte die Bedeutung der Honigbiene vor und die Folgen des Wegfalls der Bestäubung. Das Bienensterben sei differenziert zu betrachten. In Europa verzeichne man, im Gegensatz zu China und den USA, eine Zunahme der Bienenvölker, im Gegensatz zur Insektenmasse.

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Die Präsentationen der Verbände bewiesen gemeinsame Themen und Projekte. „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“ – so kann man das Engagement der Verbände für den Naturschutz zusammenfassen. Wir möchten alle Beteiligten im Bereich Naturschutz zusammenführen und die sich dabei ergebenden Synergieeffekte noch besser nutzen“, beendete der Vorsitzende der Jägerschaft Grafschaft Bentheim, Thomas Heils die Veranstaltung.

 

 
Jungjägerschießen für Natur- und Umweltschutz Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 11. Dezember 2017 um 20:22 Uhr

Jagdschule Lefers spendet für den Natur- und Umweltschutz

 

Ihr Engagement für den Natur- und Umweltschutz bekräftigten die frisch ausgebildeten Jäger der Jagdschule Lefers kürzlich mit der Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von 500 Euro an die Geschäftsführer der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim, Hartmut Schrap und Paul Uphaus.

Der Betrag wurde anlässlich des alljährlich stattfindenden „Jungjägerschießen“ auf dem Tontaubenschießstand Isterberg gesammelt.

Wie dazu Harm Lefers, Leiter der Jagdschule Lefers in Osterwald mitteilte, habe man sich in diesem Jahr gemeinsam mit der Gruppenleiterin des Jungjägerlehrgangs 2016, Barbara Herzog, für die Spende an die Naturschutzstiftung entschieden, weil diese einen erheblichen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz in der Grafschaft Bentheim leiste und insbesondere auch die Umweltpädagogik im Blick habe.

Hartmut Schrap und Paul Uphaus stellten bei der Scheckübergabe in Aussicht, das Geld gezielt für Projekte im Bereich Umweltpädagogik und Artenschutz einzusetzen und die Jägerschaft bei der Umsetzung mit einzubinden.

Harm und Rita Lefers sowie die anwesenden Jägerinnen und Jäger boten diesbezüglich gern ihre weitere tatkräftige Unterstützung an.

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Foto (v.l.n.r.): Harm Lefers, Paul Uphaus, Barbara Herzog, Rita Lefers, Hartmut Schrap, sowie einige Jungjäger bei der Spendenübergabe

Text und Bild: Rita Lefers

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. Dezember 2017 um 20:24 Uhr
 
Pflegetag im Wacholderhain Bardel Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 28. November 2017 um 19:48 Uhr

4. Bardeler Pflegeaktion im Wacholderhain

 

Kloster Bardel - Schule mit einer schuleigenen Wacholderheide – lasst uns dafür sorgen, dass der Wacholder in Bardel überlebt und die Heide wieder blüht!

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Am Samstag, 04.11.17, begann die fünfte niedersächsische Naturschutzwoche für Kinder. An dieser beteiligten sich wieder viele Schülerinnen und Schüler des Missionsgymnasiums mit unterschiedlichen Aktionen innerhalb des Unterrichtes. Die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung unterstützte diese Aktionen finanziell.

Die Aktionen in den letzten drei Jahren waren mit jeweils 170 bis 190 Teilnehmern ein voller Erfolg!! – In diesem Jahr beteiligten sich ca. 250 Teilnehmer!!!

Im vierten Jahr nun bemüht sich das Missionsgymnasium St. Antonius zusammen mit der Naturschutzstiftung der Grafschaft Bentheim um den Erhalt der Wacholderheide im Landschaftsschutzgebiet „Wacholderhain am Kloster Bardel“.

Hier sah es vor den Bemühungen noch so aus, als ob es in ein paar Jahren in Bardel keine Heide- und Wacholdersträucher mehr geben würde, da die Späte Traubenkirsche aus Nordamerika all die typischen Pflanzen der Grafschafter Sandheiden zu verdrängen drohte. Diesen Trend hat man mit vielen Aktionen nun umgekehrt!

Seit der Aktion im letzten Jahr ist im Wacholderhain wieder vieles für den Erhalt der Heide passiert:

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Auf den vor eineinhalb Jahren abgeplaggten Flächen (5 ha) sind nicht nur kleine Besenheidepflanzen gesprossen, sondern auch andere botanische Besonderheiten wie z.B. Behaarter Ginster, Silbergras, Früher Schmielenhafer, Bauernsenf, Unmengen von Frühlingsspark und viele seltene Sandspezialisten mehr. Um die Traubenkirschen weiter zurückzudrängen, weiden im Wacholderhain nun Holländische Landziegen und Bentheimer Landschafe des Tierparks Nordhorn. Im Frühling sprangen ca. 100 Lämmer vor den nun zum Schafstall umgebauten ehemaligen Schweinestall des Klosters herum. Die Schafe pflegen nun nicht nur den Wacholderhain, sondern auch die Obstwiesen des Klosters im Park.

Die Schülerinnen und Schüler des Missionsgymnasiums pflanzten letzten Winter über 2600 Bäume.

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Die Sponsoren, die die Aktivitäten unterstützen, sind beeindruckt von dem großen Engagement der Schülerinnen und Schüler, aber auch von der Bereitschaft der Eltern und des Schulkollegiums zur aktiven Mitarbeit für die Natur.

Anfang November wurden jetzt in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde von Schülern des Missionsgymnasiums sowie mit engagierten Eltern und Lehrern die Trau­benkirschen und Brombeeren zwischen den Wacholdersträuchern entfernt. Auf den abgeplaggten Flächen mussten die Birkenkeimlinge entfernt werden. Es gab viel Handarbeit zu tun!

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Die Aktion erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Tierpark Nordhorn und Mitgliedern der Jägerschaft der Grafschaft Bentheim, vertreten durch den Hegering 1.

Hartmut Schrap von der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim sah es als wichtig an, dass die jungen Menschen bei diesen Einsätzen Erfahrungen mit der Natur sammeln. Digitale Medien könnten solche Erfahrungen nicht ersetzen. Umweltpädagogik ist die beste Investition in die Zukunft. Sie macht Spaß, wenn sie mit Leben gefüllt wird.

 

 
Waldtag mit Grundschülern im Stiftsbusch Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 10. November 2017 um 17:27 Uhr

Waldtag mit Grundschülern
der Schule Sünte Marien Wietmarschen im Stiftsbusch

Von Wietmarscher Jägern wurde in Absprache mit den Klassenlehrern der zwei 3. Klassen der Wietmarscher Grundschule ein Waldtag organisiert und durchgeführt.
Am Info-Mobilwagen der Kreisjägerschaft wurden die Grundschüler mit ihren Klassenlehrerinnen im Stiftsbusch Wietmarschen von Helmut Lockhorn begrüßt.

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Die anwesenden Jäger standen den Schülern bei Fragen zu den Tierpräparaten zur Seite. Es konnte ein sehr reges Interesse festgestellt werden.
Sodann wurden die Schulklassen getrennt durch den Stiftsbusch geführt, wobei immer wieder Fragen zu den Baum- und Sträucherarten gestellt wurden. Die Schüler zeigten reges Interesse, ging es doch auch um eine Vorbereitung einer Klassenarbeit zum Thema Wald/Waldtiere

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Von einer fahrbaren Kanzel aus konnten die Schüler mit einem Fernglas Ausschau nach aufgestellten Tierpräparaten (Fuchs, Marder usw) halten.

Den Schülern wurden ferner die außergewöhnlichen Fähigkeiten eines ausgebildeten Jagdhundes u.a. bei verschiedenen Fährtensuchen gezeigt.

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Zum Schluß der Veranstaltung gab es von den Schülern mit ihren Lehrerinnen kräftigen Applaus verbunden mit einem großen Dank.

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Helmut Lockhorn

 
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