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Pflegetag im Wacholderhain Bardel Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 28. November 2017 um 19:48 Uhr

4. Bardeler Pflegeaktion im Wacholderhain

 

Kloster Bardel - Schule mit einer schuleigenen Wacholderheide – lasst uns dafür sorgen, dass der Wacholder in Bardel überlebt und die Heide wieder blüht!

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Am Samstag, 04.11.17, begann die fünfte niedersächsische Naturschutzwoche für Kinder. An dieser beteiligten sich wieder viele Schülerinnen und Schüler des Missionsgymnasiums mit unterschiedlichen Aktionen innerhalb des Unterrichtes. Die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung unterstützte diese Aktionen finanziell.

Die Aktionen in den letzten drei Jahren waren mit jeweils 170 bis 190 Teilnehmern ein voller Erfolg!! – In diesem Jahr beteiligten sich ca. 250 Teilnehmer!!!

Im vierten Jahr nun bemüht sich das Missionsgymnasium St. Antonius zusammen mit der Naturschutzstiftung der Grafschaft Bentheim um den Erhalt der Wacholderheide im Landschaftsschutzgebiet „Wacholderhain am Kloster Bardel“.

Hier sah es vor den Bemühungen noch so aus, als ob es in ein paar Jahren in Bardel keine Heide- und Wacholdersträucher mehr geben würde, da die Späte Traubenkirsche aus Nordamerika all die typischen Pflanzen der Grafschafter Sandheiden zu verdrängen drohte. Diesen Trend hat man mit vielen Aktionen nun umgekehrt!

Seit der Aktion im letzten Jahr ist im Wacholderhain wieder vieles für den Erhalt der Heide passiert:

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Auf den vor eineinhalb Jahren abgeplaggten Flächen (5 ha) sind nicht nur kleine Besenheidepflanzen gesprossen, sondern auch andere botanische Besonderheiten wie z.B. Behaarter Ginster, Silbergras, Früher Schmielenhafer, Bauernsenf, Unmengen von Frühlingsspark und viele seltene Sandspezialisten mehr. Um die Traubenkirschen weiter zurückzudrängen, weiden im Wacholderhain nun Holländische Landziegen und Bentheimer Landschafe des Tierparks Nordhorn. Im Frühling sprangen ca. 100 Lämmer vor den nun zum Schafstall umgebauten ehemaligen Schweinestall des Klosters herum. Die Schafe pflegen nun nicht nur den Wacholderhain, sondern auch die Obstwiesen des Klosters im Park.

Die Schülerinnen und Schüler des Missionsgymnasiums pflanzten letzten Winter über 2600 Bäume.

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Die Sponsoren, die die Aktivitäten unterstützen, sind beeindruckt von dem großen Engagement der Schülerinnen und Schüler, aber auch von der Bereitschaft der Eltern und des Schulkollegiums zur aktiven Mitarbeit für die Natur.

Anfang November wurden jetzt in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde von Schülern des Missionsgymnasiums sowie mit engagierten Eltern und Lehrern die Trau­benkirschen und Brombeeren zwischen den Wacholdersträuchern entfernt. Auf den abgeplaggten Flächen mussten die Birkenkeimlinge entfernt werden. Es gab viel Handarbeit zu tun!

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Die Aktion erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Tierpark Nordhorn und Mitgliedern der Jägerschaft der Grafschaft Bentheim, vertreten durch den Hegering 1.

Hartmut Schrap von der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim sah es als wichtig an, dass die jungen Menschen bei diesen Einsätzen Erfahrungen mit der Natur sammeln. Digitale Medien könnten solche Erfahrungen nicht ersetzen. Umweltpädagogik ist die beste Investition in die Zukunft. Sie macht Spaß, wenn sie mit Leben gefüllt wird.

 

 
Neugründung der Rotwildhegegemeinschaft Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Mittwoch, den 14. September 2016 um 15:37 Uhr

Neugründung der Rotwildhegegemeinschaft „Rotwildring Achterberg Bardel Sieringhoek“ im Bereich des Hegering I Bad Bentheim.

 

Seit dem 15. Juni 2016 ist es offiziell: Im Bereich des Hegering I Bad Bentheim hat sich der neue Rotwildring Achterberg Bardel Sieringhoek gegründet.

Bereits am 28.04.2016 fand die offizielle Gründungsveranstaltung statt, zu der der nunmehrige erste Vorsitzende Jürgen Lansmann geladen hatte.

 

Der Hegering I beglückwünscht den neuen Vorsitzenden und wünscht ihm und seinem Vorstand für die Tätigkeit viel Erfolg.

 

Sandra Thy

 
Ferienpassaktion des Hegering I Bad Bentheim Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Mittwoch, den 14. September 2016 um 15:33 Uhr

Ferienpassaktion des Hegering I Bad Bentheim in der Jägerschaft Grafschaft Bentheim

 

Auch in diesem Jahr freute sich die Ferienpassaktion des Hegering I Bad Bentheim über große Beliebtheit.

Am diesjährigen Walderlebnistag nahmen erneut ca. 60 Kindern teil, die bei einer Gruppen-Rallye an verschiedenen Stationen viel lernen konnten. Dabei kam der Spaß natürlich nicht zu kurz.

Die einzelnen Stationen waren, wie schon die letzten Jahre, sehr abwechslungsreich und forderten den Einsatz aller Sinne der Kinder. Neben Zeit- und Geschicklichkeitsspielen gab es Riech- und Tastproben, wo verschiedene Gerüche (Maggi, Vanille, etc.) erkannt oder z.B. Feller ertastet werden mussten.

Diesjähriges Highlight war jedoch der Stand von Falkner Andreas Hanke, der nicht nur seinen Uhu „Fritz“, den die mutigen Kinder sogar streicheln durften, sondern auch einen Falken, eine Schleiereule und Frettchen mitgebracht hatte.

Auch der Stand mit den Jagdhunden, bei dem die Kinder die Körperteile eines Hundes erlernten und verschiedene Jagdhunderassen kennenlernten, mit denen sie ein Fotoshooting machen konnten, kam sehr gut bei den interessierten Kindern an.

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Hegeringleiter Klaus Spitzer, der auch die diesjährige Ferienpassaktion mit großer Freude und viel Elan organisierte, ist stolz darauf, dass sich dieses Programm mittlerweile bereits im 8. Jahr größter Beliebtheit erfreut und sowohl von Kindern als auch Erwachsenen gerne angenommen wird.

Der Hegering I sagt zu Recht und möchte sich auf diesem Weg für sein Engagement sowie die tolle Organisation und Umsetzung bei Klaus Spitzer bedanken.

Sandra Thy

 
Versammlung des Hegering I Bad Bentheim Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Mittwoch, den 14. September 2016 um 15:29 Uhr

Frühjahrsversammlung des Hegering I Bad Bentheim am 05. April 2016

 

Die diesjährige Frühjahrsversammlung des Hegering I 2016 fand im Kurhaus am Bade mit Trophäenschau statt. Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung gut besucht.

Begrüßt wurden die Anwesenden durch die Bläsergruppe sowie mit einer Ansprache des Hegeringleiters Klaus Spitzer.

Für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden in diesem Jahr Heinrich Brinkmann (40 Jahre) sowie Klaus Spitzer und Heiner Oehus (jeweils 25 Jahre).

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Bild von links: J. Heinz Heetjans, Heiner Oehus, Klaus Spitzer, Thomas Heils, Ullrich Hombrink

Im Jahresrückblick auf das Jagdjahr 2015/2016 stand erneut die jagdpolitische Situation im Vordergrund. Eine grundlegende Novellierung des Jagdgesetzes in Niedersachsen konnte durch das geschlossene Auftreten der Jägerschaft mit Hegeringen, Kreisjägerschaften und Landesjägerschaft verhindert werden. Als Neuerungen steht die Einführung eines Schießnachweises an. Die Benutzung von Schalldämpfern ist durch Aufhebung des Verbots in § 24 NJagdG erlaubt, es bleibt jedoch eine restriktive Bedürfnisprüfung der Waffenbehörde bestehen.

Das Thema Wolf bleibt weiterhin aktuell und wird auf allen politischen Ebenen diskutiert. Aktueller ist die Diskussion um Gänse. Das Landesministerium hat ein Forschungsvorhaben in Auftrag gegeben, bei dem verschiedene „Störfaktoren“ auf Gänse untersucht werden. Die Jagdausübungsberechtigten werden hierzu gebeten, sich an der Sommerzählung der Gänse zu beteiligen.

Für weitere Informationen steht das ITAW, Dr. Oliver Keuling, Bischofsholer Damm 15, 30173 Hannover zur Verfügung.

Die Schwarzwildstrecken zeigen in Niedersachsen einen positiven Trend auf, der beibehalten werden soll. Dies führt zu einer guten Regulierung der Schwarzwildbestände. Eine nachhaltige, aber ordentliche Bejagung ist hier weiterhin oberstes Gebot.

Neueste Untersuchungen an Fasanen haben bei ausgewachsenen Fasanen einen Erreger nachgewiesen, welcher die Tiere schwächt, jedoch nicht zu massenhaften Verlusten führt. Weiterhin wird untersucht, ob mögliche Ursachen für den Fasanenrückgang auch Pflanzenschutzmittel, Witterung und Prädation sowie unterschiedliche Agrarstrukturen und Feldfrüchte sein können. Erste Ergebnisse deuten auf ein Zusammenspiel verschiedener Ursachen hin.

Weiterhin wies der Hegeringleiter auf die Bedeutung einer ordentlichen Wildtiererfassung hin und betonte, dass die LJN sich Zwangsmaßnahmen durch die Jägerschaft vorbehält.

Problematik Auto – Waffe – Alkohol standen an nächster Stelle. Hier führen bereits kleinste Verfehlungen zur Überprüfung der Zuverlässigkeit und zum Verlust der waffenrechtlichen Erlaubnis sowie des Jagdscheins. Die Jägerschaft hat daher beschlossen, dass es nach Schießveranstaltungen keinen Alkohol mehr auf dem Schießstand gibt.

Der Hegering I plant zwei Fortbildungsveranstaltungen in diesem Jahr zum Thema „kundiger Schwarzwildjäger“ und „Konfliktmanagement“. Bei Interesse gibt es nähere Informationen über den Hegeringleiter Klaus Spitzer.

Anstelle des Sommerfestes hat der Vorstand in diesem Jahr ein Streuobstwiesenfest am 02. Oktober 2016 am Kloster Bardel vorgeschlagen.

Sandra Thy

 

 
60 Jahre Jagdhornbläsergruppe Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 13. September 2016 um 20:08 Uhr

Auf stolze 60 Jahre kann die Jagdhorn-Bläsergruppe Hegering I Bad Bentheim zurückblicken. Mit einem geselligen Treffen feierte die Gruppe in der Alten Schule in Holt und Haar.

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Horst Dräger, Vorsitzender der Bad Bentheimer Gruppe, bläst mittlerweile seit 36 Jahren ins Horn. Er begrüßte zunächst als Ehrengäste den Bürgermeister von Bad Bentheim, Volker Pannen, den Vorsitzenden der Jägerschaft Thomas Heils und die Geschäftsführerin Marianne Brunklaus.

Anschließend folgte ein Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte.

Vor 62 Jahren haben sich drei Jäger aus Bentheim und Umgebung im Teehaus Aarnink getroffen, um gemeinsam Jagdsignale zu blasen. Sie gründeten 1956 unter dem Vorsitz von Herbert Schoonert die Jagdhornbläsergruppe Hegering I Bad Bentheim. Anfangs traf man sich in der Gastwirtschaft Schepers in Bardel, danach in der Gaststätte Arnold Bitter in Gildehaus. Seit 1999 fanden die Treffen in den Räumen der Familie Horstmann in Sieringhook statt.

Nach der Renovierung der Alten Schule in Holt und Haar wird dieser Ort seit einem Jahr für Übungsabende genutzt.

Seit 2002 besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Bläsergruppen in Bad Bentheim und in Nordhorn. Unter der Leitung von Werner Lau übten sie zusammen. Dadurch entstanden enge Freundschaften zu den Mitgliedern der Nordhorner Gruppe Hegewald. Der jetzige Leiter von Nordhorn ist Stephan Klein.

Besonders erwähnte er im Anschluss die Anwesenheit des Gründungsmitgliedes Hermann Aarnink. Weiterhin dankte er Lothar Hirsch für18 Jahre Gruppenmitgliedschaft, Anne Gerritzen für 17 Jahre und Dieter Baier für 42 Jahre. Alle erhielten ein Präsent.

Einer der jüngsten Mitglieder ist Harald Ahuis mit 43 Jahren, seit einem halben Jahr Bläser in dieser Gruppe. „Seit vier Jahren bin ich Jäger. Da gehört das Jagdhornblasen dazu. Die Pflege des Brauchtums und die Geselligkeit gefallen mir sehr“, lobt Ahuis. „Auf die Geselligkeit legen wir großen Wert. Wir würden uns aber auch über neue Jagdhornbläser freuen“, ergänzte Horst Dräger.

Jeden Montagabend von 20 bis 22 Uhr wird in der Alten Schule in Holt und Haar geübt. Interessierte sind herzlich willkommen.

Jan-Gerd Schütmann bedankte sich im Namen der Bläsergruppe bei Horst Dräger für seinen Einsatz für die Gruppe und das stete Engagement.

Stellvertretend für den Bläserchor Hegewald Nordhorn dankte Erika Leferink für die gute Zusammenarbeit.

Der Vorsitzende der Jägerschaft und der Bürgermeister stellten die Bedeutung der Gruppe heraus und lobten die Einsatzbereitschaft.

Im Anschluss bliesen beide Bläsergruppen zusammen „Der Jäger aus Kurpfalz“ und die Ehrenfanfare für Mitbegründer Hermann Aarnink.

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In den Gesprächen, die in geselliger Runde folgten, wurde die Bedeutung des Jagdhornblasens deutlich. Es gilt dieses überlieferte Brauchtum zu erhalten und zu pflegen, denn es symbolisiert ein Stück unserer Heimat. 60 Jahre Bläsergruppe sind gekennzeichnet durch Leidenschaft und hohes ehrenamtliches Engagement der Mitglieder. An diesem Tag konnte man zurückblicken auf 60 Jahre mit hohem Einsatz, auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit für die Jägerschaft Grafschaft Bentheim.

 

 


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